Mit dem kälteren Wetter fängt auch die Heizperiode wieder an. Doch leider wird durch die Wärme nicht nur wohlgefälliges Kuschelflair verbreitet. Die plötzliche Trockenheit in der Stube fördert leider auch die Verbreitung des allergenen Kots von Hausstaubmilben – und quält Patienten mit Hausstauballergie.

Vor wenigen Tagen war es noch sonnig und warm. Seit Anfang dieser Woche ist es plötzlich sehr viel kühler, nachts reichen die Temperaturen schon fast an die Gefriergrenze. Brrr, wer nun noch nicht die Heizung andreht, bibbert vor sich hin.

Heizperiode fängt wieder an – und wirbelt viel Staub auf

An sich ist es ja auch kein Problem: Die Heizung lässt sich praktisch im Handumdrehen anschmeißen (auch wenn die Aussicht auf horrende Nebenkostenabrechnungen uns die Notwendigkeit der teuren Wärmezufuhr mittlerweile oft ganz genau abwägen lässt). Allerdings bläst uns die Heizungsluft nicht nur Angenehmes in Richtung unserer ausgekühlten Leiber, sondern wirbelt – zumindest in den ersten paar Heiztagen nach der „Sommerpause“ – erst einmal auch ordentlich Staub auf. Staub, der auch den allergenen Kot von Hausstaubmilben – und der bereitet immerhin zwölf Prozent der Deutschen in Form einer Hausstauballergie Probleme.

Symptome der Hausstauballergie

Zwar sterben die mikroskopisch kleinen Spinnentiere in der durch das Heizen trockener gewordenen Umgebung irgendwann ab. Doch sind nicht die Milben selbst, sondern ihr Kot das allergene Übel, das zur Hausstauballergie führt und Symptome wie Niesanfälle, laufende Nase, Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und juckende Augen auslöst. Wenn es ganz schlecht läuft, kann eine Hausstauballergie sogar zu Asthma führen.

Maßnahmen gegen die Hausstauballergie

Die gute Nachricht ist: Es lässt sich etwas gegen die Hausstauballergie tun. Zum Beispiel sollte man vor dem ersten Anwerfen der Heizung diese erst einmal gründlich reinigen, um zu verhindern, dass festsitzender Staub aufgewirbelt wird. Außerdem ist es etwa empfehlenswert, mehrmals täglich mit Durchzug stoßzulüften – das lässt die Feuchtigkeit verdunsten und entzieht Milben ihre Wohlfühlatmosphäre. Ansonsten gilt beispielsweise: Die Bettwäsche draußen lüften und, wenn irgend möglich, auf Teppiche verzichten und stattdessen wischbare Böden vorziehen. Des Weiteren können unter anderem Encasings und NICHT gemachte Betten dabei helfen, die Symptome einer Hausstauballergie im Rahmen zu halten. – Mehr zu dem Thema ist beispielsweise hier zu erfahren.

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