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4.000 Milben leben in einem Gramm Bettstaub. Mit bloßem Auge kann man sie zwar nicht sehen, aber dennoch können sie schlimme Beschwerden auslösen.
Der Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. (ÄDA) schätzt, dass 10 bis 15 Prozent der Deutschen auf Milbenallergene reagieren. Schuld daran ist nicht Unsauberkeit, sondern das, was die winzig kleinen Tierchen in unseren Textilien und Möbeln hinterlassen. Wenn man nicht unbedingt oberhalb von 1500 Metern lebt, hat man grundsätzlich immer und überall mit Milben zu tun. Problematisch ist deren Kot. Der zerfällt an der Luft, verbindet sich mit Hausstaub und wenn er dann beim Allergiker in die Atemwege gelangt, nimmt das Elend seinen Lauf: Tränende Augen, Ausschlag, Husten, Juckreiz usw..
Vor allem in den Sommermonaten vermehren sich Milben sehr stark, dabei ernähren sie sich beispielsweise von abgestorbenen Hautpartikeln und Schuppen, die jeder Mensch im Schlaf verliert.Wenn im Winter dann eine andere Luftfeuchtigkeit herrscht, macht der Milbenkot dem Allergiker besonders zu schaffen.
Wer an einer Allergie leidet, kann einige Maßnahmen gegen die Milben ergreifen, um die Symptome in Schach zu halten. Hilfreich ist auch eine Hyposensibilisierung bzw. eine Desensibilisierung, doch die ist langwierig: Mindestens drei Jahre braucht man, um wirklich milbenresistent zu werden.
Tags: Hausstauballergie
1 Kommentar zu “Hausstaubmilben: Niemand ist im Bett allein”
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Januar 5th, 2009 at 14:14
Trotz erfolgreich therapierten Hausstaubmilbenallergie leiden viele Patienten unter einer Behinderung der Nasenatmung. Mit einem neuen, schonenden Verfahren kann diesen Patienten geholfen werden. Auf meiner Website http://www.drdewes.de/hnotherapie/nasenop/nasenop.html habe ich einen entsprechenden Aufsatz darüber geschrieben