Hallo Herbst! Und tschüss Sommer. – Mehr lässt sich angesichts der sinkenden Temperaturen und dem Trend in Richtung Bodenfrost wohl nicht feststellen. Aber ist das Kapitel Heuschnupfen damit tatsächlich auch abgehakt?

Auch wenn es in den nächsten Tagen womöglich noch die ein oder andere sonnige Stunde geben wird: Ich persönlich finde, dass der Sommer schon jetzt vorbei ist, und der Herbst bereits angefangen hat. Davon zeugen allein schon die bibberkalten Abende und die langsam von den Bäumen rieselnden Blätter…

Hallo Herbst!

Außerdem, und das finde ich leider gar nicht schön, ist auch meine „Herbst-Allergie“ wieder in vollem Gange. Fürchterlich, bei jedem Essen muss ich aufpassen, nicht zu viel zu verspeisen. Wage ich es dann doch einmal, den Teller leer zu essen oder zu schnell zu schlingen, bricht eine Welle von Empfindlichkeitssymptomen über mich herein: Bauchkrämpfe, Blähungen, Herzrasen, rote Wangen, und so weiter, und so fort. Echt nervig! Woran es wohl liegt? Na ja, ich habe mir schon seit längerem die Theorie zurechtgelegt, dass mich im Herbst plötzlich eine Überempfindlichkeit gegen Histamine plagt (das allergische Potential in mir weiß anscheinend einfach nicht, wo es hin soll).

Tschüss Sommer.

Na immerhin ist mit dem ausklingenden Sommer endlich auch das allergene Übel in Form von Heuschnupfen Vergangenheit. Denn bei den derzeit herrschenden niedrigen Temperaturen scheinen die Pollen nicht mehr in nennenswerten Konzentrationen zu fliegen. Wie kann aber kann es passieren, dass man dennoch die ein oder andere Niesattacke durchlebt? Na, womöglich liegt es daran, dass der auf den Heizungen befindliche Staub aufgewirbelt wird und uns Hausstaubmilbenkot in Richtung unserer Nasen weht. Ach ja, auch das Thema Wespen und Bienen bzw. Insektenallergie scheint bei diesem kühlen Wetter wohl ebenfalls so gut wie durch zu sein. (Tatsächlich ist mir in diesem Sommer nicht eine einzige Wespe begegnet, nicht einmal beim Bäcker! Lediglich vorm Fenster düsten vor einigen Wochen ein paar vereinzelte Tiere herum.)

Nun denn, da die allergenen Übel des Sommers anscheinend hinter uns liegen, können wir uns für den Herbst sowie den darauffolgenden Winter wappnen – und all die vielen allergenhaltigen Weihnachts-Leckereien.