Vorsicht: Haarglättungsmittel mit Formaldehyd helfen zwar, das Haar für längere Zeit zu entkrausen, sind aber schädlich für die Gesundheit. Der gefährliche Stoff kann nicht nur Allergien auslösen, sondern wird auch als Krebs erzeugend eingestuft.

Formaldehyd ist alles andere als gesund für uns Menschen – das haben wir bereits im Zusammenhang mit Nagellack bzw. Nagelhärter erfahren müssen. Der Stoff kann nicht nur Allergien auslösen, sondern auch Krebs erzeugen. Dennoch wird die giftige Chemikalie, unter anderem wegen ihrer Eigenschaft als Konservierungsmittel, in geringer Konzentration manchen Kosmetik- und Schönheitsprodukten beigemischt.

Haarglättungsmittel mit Formaldehyd

Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin auf seiner Website berichtet, haben die Überwachungsbehörden von Baden-Württemberg nun aber auch Haarglättungsmittel ausgemacht, die einen sehr hohen Anteil an Formaldehyd aufweisen – und das obwohl die Verwendung von Formaldehyd in Haarglättungsmitteln innerhalb der EU verboten ist. Anscheinend handelt es sich bei den betreffenden Produkten um ausländische Direktimporte oder Ware aus dem Internet.

Formaldehyd: Gefährliche Glättungshilfe

Das Formaldehyd in Glättungsmitteln soll dazu beitragen, lockige und wellige Haare für eine längere Zeit zu entkrausen bzw. zu glätten. Die mit Hilfe von Glätteisen aufgebrochenen Kreatine im Haar können mit der giftigen Chemikalie in eine neue Form gebracht werden. Da Formaldehyd, das bei diesem Vorgang als Dampf eingeatmet wird, stark reizend auf Haut, Schleimhaut und Augen wirkt und neben Allergien auch Krebs auslösen kann, rät das BfR vom Gebrauch der mit dem Stoff belasteten Haarglättungsmittel ab.

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