Mit Haarfärbungen lassen sich interessante neue Looks zaubern. Und auch gegen die ungeliebten grauen Haare kann man mit dauerhaften Colorationen vorgehen. Doch gerade die permanenten Farben haben es in sich und können unangenehme Kontaktallergien auslösen.

Wenn man die eigene Haarfarbe als trist und glanzlos empfindet, kann der Blick in den Spiegel schnell zur frustrierenden Erfahrung werden.

Wer seiner Frisur dauerhaft mehr Farbpfiff verleihen möchte, liebäugelt nicht selten mit einer permanenten Coloration – die Frage, ob es sich beim betreffenden Produkt um eine „Chemiekeule“ mit stark allergisierenden Inhaltsstoffen handelt, stellt man sich dabei lieber gar nicht erst.

Tatsächlich birgt das Haarefärben mit chemischen Permanent-Gemischen aber ein hohes allergenes Risiko.

Haarfärbungen: Colorationen mit Kontaktallergie-Potential

Verschiedene Wirkstoffe in Haarfarben können eine Kontaktallergie auslösen. Symptome wie zum Beispiel juckende Pusteln und Rötungen an den betroffenen Hautstellen deuten auf eine allergische Reaktion hin. Weil das allergisierende Potential von chemischen Haarfärbungen schon seit längerem bekannt war, entschied die EU im Jahre 2011, dass betreffende Produkte einen Warnhinweis bezüglich möglicher allergischer Reaktionen tragen müssen.

Gefährliches gegen graue Haare

Oft wird auch deshalb zu dauerhaften Haarfärbungen gegriffen, weil man graue Haare überdecken möchte. Gut abdeckend sind Produkte, welche die aromatischen Amine p-Phenylendiamin (PPD) und 2,5-Toluylendiamin (PTD) enthalten. Wie jedoch zum Beispiel hier auf der Website von ÖKO-TEST nachgelesen werden kann, gelten die betreffenden Stoffe – ebenso wie Hydroxyethyl-p-Phenylenediamine – als stark allergisierend. Ferner sind laut der vorgenannten Quelle auch Färbeprodukte mit Skepsis zu betrachten, die p-Aminophenol enthalten, da dieser Stoff unter Verdacht steht, Krebs zu erzeugen und das Erbgut zu verändern. Auch verschiedene andere Ingredienzen von Haarfärbungen, wie zum Beispiel Duftstoffe, seien problematisch. – Detaillierte Informationen zu diesem Thema hält die Internetseite von ÖKO-TEST bereit.

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