Formaldehyd in Pelzen ist laut einer Studie keine Seltenheit. Die Chemikalie kann nicht nur Allergien auslösen, sondern auch Krebs erzeugen.

Formaldehyd hat viele Einsatzgebiete und dient unter anderem als Konservierungsstoff oder auch zur Textilveredelung. Doch die Chemikalie ist giftig, kann Allergien auslösen und sogar Krebs erzeugen. Hier auf Allergiewelle.de ist uns Formaldehyd bereits im Zusammenhang mit Nagellack und Haarglättungsmittel begegnet.

Formaldehyd in Pelzen – und noch so manches mehr

Eine von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ in Auftrag gegebene Studie zeigt: Auch in Pelzkleidung kann Formaldehyd vorhanden sein – und wie es aussieht, taucht die Chemikalie in dem einen oder anderen Pelzkragen, Schal oder Ohrenwärmer aus Nerz, Marderhund und Fuchs sogar in recht hoher Konzentration auf. Auch weitere Schadstoffe wie das hormonell wirksame Nonylphenolethoxylat (NPEO) und Krebs erregende Weichmacher wurden in einigen Pelzen gefunden.

Besonders hohe Werte in Kinderkleidung

Als besonders negativ fiel die Kapuze einer Kinderjacke auf. Gemessen am EU-Grenzwert für Spielzeug-Textilien wurde der Formaldehyd-Wert dieses Produkts um das 15-fache überschritten. Außerdem enthielt die Jacke laut Messung durch das Bremer Umweltinstitut fast 3 Gramm NPEO.

Problematisch: Der Formaldehyd-Grenzwert für Textilien ist gesetzlich nicht eindeutig geregelt. Enthält zum Beispiel ein Pelz mehr als 1.500 mg Formaldehyd pro Kilogramm muss er lediglich mit einer Empfehlung gekennzeichnet werden, das Produkt vor dem ersten Tragen zu waschen.

Weitere Informationen zu der oben erwähnten Studie sind z.B. hier zu finden.

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