Hustende und niesende Kollegen sind im Herbst und Winter keine Seltenheit. Sobald die Temperaturen sinken, rollen die Erkältungswellen los. Gerade im Büro verbreiten sich Erreger über die Klimaanlagen rasant. Sitzt dann noch ein schniefender Arbeitskollege auf dem Bürodrehstuhl nebenan, ist es spätestens Zeit, die passenden Maßnahmen gegen einen Infekt zu ergreifen.

Erkältet zur Arbeit oder krankschreiben lassen?

Viele Arbeitnehmer sind verunsichert, sobald sie sich erkältet haben: Soll man zuhause bleiben und die Kollegen im Stich lassen oder trotz Krankheit zur Arbeit gehen? Die beste Lösung liegt irgendwo in der Mitte. Sich wegen des kleinsten Anzeichens einer Erkältung krankschreiben zu lassen ist übertrieben. Wer sich jedoch wirklich schlapp fühlt und sich nicht mehr auf seine Aufgaben konzentrieren kann oder womöglich auch noch Fieber hat, sollte besser nicht arbeiten gehen. Wer sich trotzdem an den Schreibtisch quält, belastet damit nur unnötig seine Kollegen.

Also immer die Frage stellen, was dem Unternehmen mehr nutzt: Zwei Tage zuhause bleiben und auskurieren oder alle anderen Kollegen im Büro auch noch anstecken? Kündigt sich die heftige Erkältung schleichend an, kann man seine Aufgaben auch rechtzeitig an einen Kollegen abgeben und Termine absagen.

 

Vorbeugung ist die beste Medizin

Das alte Sprichwort „Vorbeugung ist die beste Medizin“ gilt immer noch. Weil jedes Jahr aufs Neue eine Erkältungswelle durchs Büro rollt, kann man sich rechtzeitig davor schützen. Sobald es draußen beginnt zu frösteln, stärkt man sein Immunsystem. Das gelingt am besten so:

  • – Ausreichend Vitamine und Nährstoffe zu sich nehmen. Vor allem Vitamin C und Zink stärken die körpereigenen Abwehrkräfte. Gemüse, Obst und Getreide stehen deshalb ganz oben auf der Speiseliste.
  • – Regelmäßig an der frischen Luft bewegen. So kann sich der Körper in der kalten Jahreszeit akklimatisieren.
  • – Viel schlafen. Die Ruhe tut dem Körper gut und hilft ihm, sich zu regenerieren. Das empfiehlt auch die JOMA Trading AG, ein Aussteller für Bürodrehstühle, in einem ihrer Blogeinträge. Stress und Schlafmangel sind Gift für das Immunsystem.
  • – Genug trinken. Besonders gut eignen sich in der kalten Jahreszeit mit Honig gesüßte Kräutertees oder frisch aufgebrühte Ingwertees.
  • – Mit Saunabesuchen und Wechselduschen kann man seine Abwehrkräfte ebenfalls ankurbeln.
  • – Sport stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch das Immunsystem – vor allem wenn er draußen betrieben wird.
  • – Damit Haut und Schleimhäute in Innenräumen durch die Heizungsluft nicht zu sehr austrocknen, stellt man eine Schale mit Wasser auf den Heizkörper.
  • – Unnötiges Händeschütteln vermeiden und Sicherheitsabstand zu erkälteten Personen halten.

Arbeitsplatz sauber halten

Wenn die Mitarbeiter kränkeln, ist Hygiene im Büro das A und O. Denn die Erkältungsviren verbreiten sich nicht nur beim Husten und Niesen, sondern auch übers Händeschütteln durch Berührung von Oberflächen, auf denen sich die die Erreger tummeln. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife sind für alle Mitarbeiter Pflicht. Hält man seine Hände vom Gesicht fern, schützt man sich zusätzlich: Auf den Schleimhäuten von Mund und Nase verbreiten sich die Viren besonders schnell.

Um gar nicht erst in Berührung mit den Krankheitserregern zu kommen, sollte man regelmäßig besonders anfällige Oberflächen sauber halten – und in der Erkältungszeit auch desinfizieren. Wasserspender, Tastaturen, Schreibtischplatten und Telefonhörer sind besonders von Viren befallen. Auch die Maus, die Armlehne vom Bürodrehstuhl, den Wasserhahn und die Knöpfe vom Computerbildschirm dürfen nicht vergessen werden. Regelmäßiges Stoßlüften befreit die Raumluft von gefährlichen Viren. Wenn man Husten oder Niesen muss, nicht die Hand, sondern die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch verwenden – dadurch verteilen sich die Viren nicht weiter.

Bild: Thinkstock, 492145707, iStock, MR & PR