Die Kälte der letzten Tage macht Patienten mit Asthma und anderen chronischen Lungenkrankheiten stark zu schaffen. Immerhin gibt es für Menschen mit Heuschnupfen eine gute Nachricht zu vermelden: Durch die frostigen Temperaturen verlangsamt sich der früh eingesetzte Pollenflug.

Nachdem uns viele Wochen lang eine ungewöhnlich milde Witterung durch den Winter begleitete, macht uns nun bereits seit zwei Wochen in Gestalt von klirrender Kälte das Gegenteil zu schaffen. Zwar lacht in vielen Regionen Deutschlands auch mal die Sonne vom Himmel herab, doch sorgen eisige Winde am Tag sowie harter Frost in der Nacht dafür, dass die Temperaturen tagsüber dennoch vielfach im zweistelligen Bereich verweilen.

Kälte kam plötzlich

An sich ist so ein Kälteeinbruch nichts Besonderes. Denn schließlich befinden wir uns noch immer im Winter. Dennoch kommt die „Eiszeit“ nach der langen Milde ein wenig unerwartet und hat wahrscheinlich dazu geführt, dass sich manch einer erst einmal kuschelige Winterkleidung besorgen musste oder auch dass die ein oder andere Autobatterie auf der Strecke blieb.

Eisige Kälte verlangsamt Pollenflug

Und auch gesundheitlich ist die Kälte nicht für jeden das „Gelbe vom Ei“. Insbesondere Patienten mit Asthma und anderen chronischen Lungenkrankheiten leiden unter den eisigen Temperaturen. Menschen mit Heuschnupfen bietet das Wetter hingegen einen Grund zum Durchatmen: Nachdem der Pollenflug in diesem Jahr aufgrund der vormals milden Witterung besonders früh losging, wirkt die harsche Kälte nun wie eine Bremse für Haselpollen und Co. Laut einer Expertin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) gebe es im Moment nur eine sehr geringe Belastung durch Erlen- und Haselpollen. – Weitere Informationen zum gebremsten Pollenflug sind zum Beispiel hier zu finden.

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