Der „EHEC“-Keim hat meinen gesamten Speiseplan kräftig durcheinander gewirbelt. Wo sonst tagtäglich frische Rohkost eingetragen war, ist heute entweder gar nichts, gedämpftes oder aber irgendein eingelegtes Konserven-Gemüse zu finden. Leider steigt so auch mein persönliches Allergie-Risiko an.

Lebensmittelkrise und kein Ende! Diesmal ist es der „EHEC“-Keim, der uns Sorgen macht – und unsere gesunden Speisepläne torpediert.

Zumindest empfinde ich persönlich die „EHEC“-Problematik als tiefgreifende Störung meines täglichen Lebens. Tatsächlich warte ich nun schon seit fast zwei Wochen sehnsüchtig darauf, dass die Behörden Entwarnung geben oder aber zumindest den Kreis der verdächtigen Lebensmittel eingrenzen. Doch leider scheint es bis auf weiteres erst einmal bei der ‚General-Warnung“ vor Blattsalat, Gurken und Tomaten zu bleiben.

Für mich ist die „EHEC“-Sache vor allem deshalb ein riesengroßes Problem, da ich normalerweise jeden Abend (!) mindestens eine Tomate und einen großen Blatt- oder Gurkensalat verzehre. Weil ich aber große Angst vor dem Keim habe, verzichte ich nun komplett auf die vorgenannten Rohgemüse-Gruppen. Mein ‚Ersatz‘ sind – bis auf weiteres – entweder gedünstete Gemüsesorten (die ich aber leider gar nicht so gerne mag) oder eingelegte Gemüse-Konserven, die sich auch als Salat anrichten lassen.

Zufrieden bin ich mit diesem ‚Ersatzgemüse‘ allerdings ganz und gar nicht, weder was den Genuss noch die Versorgung mit Nährstoffen angeht. Die Unzufriedenheit bewirkt, dass ich zwischendurch immer wieder neue Beilagen ausprobiere und dabei hin und wieder leichte Unverträglichkeitsreaktionen davon trage.

Ich hoffe nur, dass ich auf meiner Suche nach dem bestmöglichen ‚Ersatz‘ für meinen geliebten Salat – und die damit verbundene, auf sichere Verträglichkeit getestete, Speiseplan-Struktur – nicht irgendwann eine bisher noch nicht bekannte Lebensmittelallergie von mir aufdecke . . .