Das Wetter nervt mich irgendwann noch in Grund und Boden. Nach einem (leider) äußerst kurzzeitigen Wintereinbruch, tobt in meiner Region abermals schlimmstes stürmisches Herbstwetter. Und auch der Blick auf die aktuellen Pollenvorhersagen ist nicht gerade ein Anlass zur Freude.

Was ist das derzeit bloß für ein merkwürdiges Wetter? Nachdem hier in meiner Region am Freitag urplötzlich ein eiskalter Wintertag mit Schnee und Eisglätte durchblitzte, war am nächsten Morgen auch schon wieder alles vorbei. Seitdem offenbart ein Blick aus dem Fenster das übliche Bild: Verhangener Himmel, im Sturm tobende Landschaften und viel Regen. Langsam wird es öde.

Wetter sorgt für miese Stimmung

Wobei öde eigentlich gar nicht das richtige Wort ist. Letztendlich finde ich, dass das Wetter einfach nur noch unangenehm und ungesund ist. Und zwar nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele. Ich habe nämlich schon von vielen Bekannten gehört, dass sie wegen des Wetters zutiefst deprimiert, wenn nicht gar ernsthaft depressiv verstimmt sind.

Pollen sorgen zusätzlich für schlechte Laune

Und als wäre es nicht schon schlimm genug, dass Sturm und Regen für allgemeine Verstimmung sorgen, ist „dank“ des milden Wetters auch der Pollenflug wieder (bzw. immer noch) zugange. Ich habe es gerade eben noch kurz gecheckt: In weiten Teilen Deutschlands ist (wenn auch schwacher) Hasel- und Erlenpollenflug vorhanden.
Langsam aber sicher habe ich das Gefühl, die ersten Anzeichen von Heuschnupfen an mir selbst spüren zu können. Zwar muss ich noch nicht endlos niesen. Aber da ist so ein seltsames Halskribbeln, welches ich auch in den Jahren zuvor verspürte, bevor der Heuschnupfen als solcher losging. Allerdings: In der Vergangenheit war das erst im April der Fall . . .