Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Therapie

11. August 2010
Autor: Christophe

Der Allergologe ist ein Mediziner, der sich in erster Linie auf die Entstehung, den Verlauf und die Therapie von Allergien spezialisiert hat. Oftmals sind es Hautärzte, HNO- und Lungenfachärzte sowie Internisten, die eine weiterführende Qualifikation zum Allergologen absolviert haben. Bei Kinderärzten und Allgemeinmedizinern trifft man diese Spezialisierung ebenfalls öfter an.

Löwenzahn marfis75©Flickr

Im Gegensatz zu Medizinern, die sich auf bestimmte Bereiche des menschlichen Körpers spezialisiert haben, hat sich der Allergologe auf eine Vielzahl medizinischer Bereiche und deren Kombination spezialisiert, da es sich bei der Allergologie um ein sehr komplexes Gebiet handelt.

Ausbildung

Diese erstreckt sich über mehrere Jahre, währenddessen die Allergologen in der Anwendung unterschiedlicher diagnostischer Verfahren geschult werden. weiter Lesen »


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8. August 2010
Autor: Nadine

Die Behandlung mit entzündungshemmendem Kortison ist effektiv, kann langfristig aber zu schweren Begleiterscheinungen wie Knochenschwund oder Muskelschwäche führen. Neue Forschungen geben Grund zur Hoffnung, dass bald Präparate mit weniger Nebenwirkungen entwickelt werden könnten.

Medikamente © NadineBei Asthma oder zum Beispiel auch bei besonders schweren Fällen von Allergien wie allergischen Hauterkrankungen oder Heuschnupfen wird aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften Kortison eingesetzt.

Doch als hochdosiertes Medikament sowie als Langzeittherapeutikum ist Kortison - vor allem in Form von Tabletten - problematisch, da es schwere Nebenwirkungen wie Knochenschwund oder Muskelschwäche nach sich ziehen kann. weiter Lesen »


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12. Juli 2010
Autor: Nadine

Bei Omalizumab handelt es sich um einen Antikörper, der bei besonders schwerem allergischen Asthma als Zusatztherapeutikum eingesetzt wird. Das effektive Präparat, das unter die Haut gespritzt wird, kann aber auch zu Nebenwirkungen führen.

Injizieren © flickr.com / I woz ereIn besonderen Fällen, etwa dann, wenn der Patient ganzjährig schweres allergisches Asthma hat und dieses zum Beispiel mit inhalativen Therapien nicht vollständig unter Kontrolle bekommt, kann der künstlich hergestellte Antikörper Omalizumab als Zusatztherapeutikum zur Anwendung kommen.

Omalizumab: Wirkweise

Omalizumab (Xolair®), das zu den neueren Therapieformen zählt und in Deutschland seit 2005 verabeicht wird, blockt effektiv die IgE-Antikörper und verhindert so das Zustandekommen der allergischen Reaktion.
Aufgrund dieser Wirkweise kann Omalizumab gemäß Studien auch bei anderen schweren allergischen Erkrankungen von Nutzen sein, wie beispielsweise bei besonders starkem Heuschnupfen, chronischer Urtikaria oder risikoreichen Nahrungsmittelallergien.

Unter die Haut gespritzt

Omalizumab wird subkutan verabreicht, also als Injektion unter die Haut gespritzt. Der Arzt injiziert das Mittel etwas ein- bis zweimal im Monat. Für eine Flasche mit 150 mg des Präparats fallen Kosten von über 500 Euro an. Die Kosten werden von der Krankenkasse in der Regel nur als Begleittherapie bei besonders schwerem allergischen Asthma übernommen.

Nebenwirkungen möglich

Da es sich bei dem Wirkstoff Omalizumab um ein körperfremdes Protein handelt, kann es nach der Injektion zu - mitunter auch schweren - Anaphylaxien kommen, wie beispielsweise hier näher beschrieben wird. Es sind sowohl anaphylaktische Früh- als auch Spätreaktionen möglich - Anaphylaxien können also nicht nur direkt nach der Verabreichung, sondern auch diverse Stunden später bzw. erst nach mehreren Injektionen auftreten.


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4. Juli 2010
Autor: Nadine

Eine Allergie kann den Betroffenen die Urlaubszeit ganz schön vermiesen - es sei denn, sie verbringen die freien Tage in Regionen, in denen sie von Heuschnupfen, Neurodermitis und Co. verschont bleiben.

Nordsee © flickr.com / cjewellSommerzeit = Urlaubszeit. Die Sonne lacht, die Natur sprießt und leider machen gerade jetzt verschiedene Pollen etlichen Menschen das Leben schwer.

Wie also kann man als Allergiker seine wertvollen freien Tage möglichst angenehm und (annähernd) beschwerdefrei verbringen?

Eine Lösung wäre: Zu Hause bleiben, die Fenster schließen und die Rolläden runterlassen. Da unter diesen Umständen aber bei kaum jemandem ein relaxtes Urlaubsfeeling aufkommen dürfte, scheint diese Option nicht wirklich denkbar zu sein. weiter Lesen »


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16. Juni 2010
Autor: Nadine

Manche Allergien machen Betroffenen das Leben nur im Sommer schwer, während andere Unverträglichkeiten das ganze Jahr über bestehen. Doch aktuelle Forschungen geben nun Grund zur Hoffnung: Gegen Allergien scheint eine neue Therapie in Sicht zu sein.

Pollen © flickr.com / Strange OnesIch merke es mal wieder am eigenen Leibe: Wer an Allergien leidet, muss sich im Alltag oft stark einschränken. Bei mir persönlich ist es im Moment vor allem mein Heuschnupfen, der mich knechtet und mir nicht nur die Freude am Sommer, sondern auch jede Menge Kraft und Konzentration raubt.

Glücklicherweise leide ich lediglich ein paar Monate unter den belastenden Symptomen der Pollenallergie. Bei anderen Sensibilisierten - wie zum Beispiel Lebensmittel- oder Kontaktallergikern - können Allergene hingegen das ganze Jahr über allergische Reaktionen bewirken.

Zwar gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Doch schlagen diese nicht immer und bei jedem an. Glücklicherweise steht die Forschung nicht still: Wie ich kürzlich hier gelesen habe, besteht Grund zur Hoffnung, dass es bald eine neue Therapie gegen Allergien geben wird:

In Japan haben Forscher herausgefunden, dass ein Eiweiß existiert, das allergische Reaktionen unterdrücken kann. Das betreffende Protein nennt sich „Allergin-1“. Anscheinend blockt es unter anderem die Ausschüttung von Histaminen und verhindert dadurch, dass der Körper wie sonst gegen die als Gefahr wahrgenommenen Allergene vorgeht.

Die Entdeckung stimmt zuversichtlich, dass in Zukunft Allergie-Medikamente auf Basis von „Allergin-1“ entwickelt werden können. Bisher wurde die Wirkung des Eiweißes allerdings lediglich im Tierversuch beobachtet. Außerdem ist wohl noch nicht klar, wie der Wirkmechanismus überhaupt ausgelöst wird.

Es dürfte also noch einige Zeit vergehen, bis wir Allergiker in Gestalt einer neuen Therapie von dieser interessanten Beobachtung profitieren können.


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30. Mai 2010
Autor: Nadine

Die Begriffe „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ sind mir trotz ihrer ziemlich wichtigen Bedeutungen und meines jahrzehntelangen Daseins als Pollenallergikerin - seltsamerweise - erst relativ spät begegnet.

Tabletten-Blister © NadineErst vor einigen Monaten sind mir die Bezeichnungen „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ zum ersten Mal untergekommen. Zuvor hatte ich (zumindest nicht genau in diesem Wortlaut) noch nie von ihnen gehört – und das obwohl ich bereits seit 20 Jahren an Heuschnupfen leide und schon verschiedene Therapieversuche hinter mich gebracht habe.

Da ich mir vorstellen kann, dass es anderen Allergikern ähnlich ergeht, möchte ich mir die Termini „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ - so wie es vor einiger Zeit mit dem Wort „hypoallergen“ geschehen ist - heute etwas näher anschauen: weiter Lesen »


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14. Mai 2010
Autor: Nadine

Auf den RAST-Test greift man vor allem dann zurück, wenn für die Diagnostizierung von Allergieauslösern die Durchführung eines Hauttests nicht möglich ist.

Blut © flickr.com / Andrew Mason

Um den Auslösern von Allergien auf die Spur zu kommen, wird beim Facharzt ein Allergietest durchgeführt. In den meisten Fällen greift man auf gängige Hauttest-Verfahren wie den Pricktest zurück, mit denen sich die verursachenden Allergene von Heuschnupfen und Co. relativ schnell und ohne größeren Aufwand einkreisen lassen.

Doch nicht immer ist die Durchführung eines Hauttests möglich. Dies trifft etwa bei Säuglingen und Menschen mit schweren Hautkrankheiten zu. Bei diesen Patienten kann dann zum Beispiel ein RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbent-Test) weitere Aufschlüsse bringen. weiter Lesen »


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2. Mai 2010
Autor: Nadine

Meerluft tut gut – insbesondere Allergikern und Menschen mit Atemwegserkrankungen. Da man als Nicht-Seeansässiger aber nicht alle paar Wochen zum salzigen Meer reisen kann, stehen Ersatzlösungen bereit.

Meerluft © flickr.com / treehouse1977Ich weiß es aus eigener Erfahrung: Die Luft an der See tut uns Allergikern richtig gut. In meiner Kindheit habe ich mehrere Urlaube an der Nordsee verbracht – jedes Mal war mein Heuschnupfen während dieser Zeit wie weggeblasen und auch in den Wochen danach noch spürbar abgemildert. Was für eine Erleichterung!

Deshalb freut es mich u.a. hier zu lesen, dass man seit einiger Zeit auch daheim eine Art ‚Meeresluft’ erzeugen und damit ein besseres Klima für Atemwegserkrankungen wie allergisches Asthma oder etwa COPD erzeugen kann. Spezielle Luftbefeuchter mit Sole (Salzlösung), welche die Luft in den eigenen vier Wänden konstant mit Salz anreichern, machen es möglich.

Derartige Sole-Raumbefeuchter scheinen eine echte Alternative zu den bisher üblichen Methoden zu sein, mit Salz die Atemwege zu befeuchten. Bislang war es - wie beispielsweise beim Salivent Inhalator - in der Regel so, dass man zwecks Einatmung von salzhaltiger Luft einen Inhalator oder eine Maske anwenden musste. Diese von vielen Anwendern als umständlich und unhygienisch empfundene Prozedur entfällt bei Verwendung der Sole-Standgeräte. weiter Lesen »


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4. April 2010
Autor: Nadine

Wer an einer Allergie gegen Gräserpollen leidet, hat gute Aussichten, mit Hilfe der Desensibilisierung eine Linderung zu erzielen. Auch bei einer Überempfindlichkeit gegen Baumpollen kann sie helfen.

Gräser © flickr.com / pittayaDie Pollen fliegen wieder – und der Heuschnupfen wird immer mehr zur Qual. Doch wirft man einen Blick auf den Pollenflugkalender, so stellt man fest, dass die ganz großen Nies-, Atemnot- und Tränattacken erst noch im Kommen sind.

Was also tun? Maßnahmen gegen Heuschnupfen gibt es viele. Sie erstrecken sich über die präventive Meidung der Auslöser bis hin zur symptomatischen Therapie mit starken Medikamenten. Als ursächliche Therapie steht bislang aber nur eine einzige zur Verfügung – die Desensibilisierung.

Leider ist die Desensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie (SIS) genannt, nicht für jeden Pollenallergiker das Mittel der Wahl. Liegen Allergien gegen zu viele verschiedene Pollen auf einmal vor, wird der Arzt - wie es seinerzeit bei mir der Fall war - wahrscheinlich von einer Desensibilisierung abraten. weiter Lesen »


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31. März 2010
Autor: Nadine

Parasiten können gegen Allergien helfen – soviel war mir bekannt. Dass man Wurmlarven mittlerweile aber auch bestellen und sich damit selbst infizieren kann, ist mir neu.

Kompostwurm © flickr.com / net_efekt

Keine Sorge, das Tier oben auf dem Bild ist keiner jener Würmer, die als Parasiten gegen Allergien in den menschlichen Körper eingesetzt werden. Stattdessen handelt es sich bei dem abgebildeten Geschöpf, soweit ich weiß, um einen - ebenfalls sehr nützlichen - Kompostwurm.

Die im Menschenkörper angewendeten Tierchen sind hingegen mikroskopisch kleine Parasiten. Wie etwa hier nachgelesen werden kann, baut man derzeit wohl auf den Peitschen- und den Hakenwurm, um eine Linderung von bestehenden Allergien wie zum Beispiel Heuschnupfen oder Asthma und Krankheiten wie Psoriasis, Morbus Crohn oder Multipler Sklerose herbeizuführen. weiter Lesen »


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