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Tipps für Allergiker
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Zitrusfrüchte sind ohne Frage reich an Vitamin C und vielen anderen Nährstoffen. Doch leider reagieren manche Menschen allergisch auf die gesunden, sauren Früchte.
Sauer macht lustig? Na ja, zumindest füllen die meisten sauren Früchte wie Zitronen, Limonen, Orangen und Co. große Teile des Nährstoffhaushalts auf und beleben den Organismus.
Doch leider verträgt nicht jeder die gesunden Zitrusfrüchte und (über)reagiert nach dessen Genuss mit Symptomen wie beispielsweise Hautausschlag.
Eine allergische Reaktion im Zusammenhang mit einer Zitrusfrucht muss aber nicht unbedingt auf einer Lebensmittelallergie beruhen, sondern kann in seltenen Fällen auch von einer Kontaktallergie herrühren.
Wie unter anderem hier auf Alles-Zur-Allergologie.de berichtet wird, tritt letztere in der Regel aber hauptsächlich bei Menschen auf, die beruflich mit den Früchten zu tun haben und mit dem auf der Schale enthaltenen Zitronenschalenöl und dessen Allergenen in Kontakt kommen. weiter Lesen »
Bislang wurde Kuhmilchallergikern häufig das Ausweichen auf Ziegenmilch nahe gelegt. Wie Studien beweisen, besteht aber die Gefahr einer Kreuzreaktion.
Eine Kuhmilchallergie macht den Betroffenen das Leben schwer: Im Falle des Verzehrs von dem betreffenden Milcheiweiß haben sie mit den oft schmerzhaften Symptomen ihrer Sensibilisierung zu kämpfen, wobei schlimmstenfalls ein anaphylaktischer Schock auftreten kann. Wenn sie Kuhmilch hingegen konsequent meiden, laufen sie schnell Gefahr, einen Mangel an Nährstoffen – wie beispielsweise Kalzium – zu erleiden.
Bislang wurde Kuhmilchallergikern der Verzehr von Ziegenmilch als vermeintlich bekömmlicher Alternative nahe gelegt. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Pressemitteilung vom 08.09.09 meldet, birgt aber auch Ziegenmilch durchaus ihre Gefahren für Kuhmilchallergiker. weiter Lesen »
Tomaten gehören zweifelsohne zu den gesünderen Lebensmitteln unserer Gegenwart – und schmecken auch noch gut. Allerdings können sie sowohl bei Allergikern als auch in empfindlichen Verdauungsträkten Probleme verursachen.
Nachdem ich neulich bereits berichtet habe, dass es gute Gründe haben kann, einer Paprika die Haut abzuziehen, möchte ich diese Empfehlung heute auch auf die Tomate ausweiten: weiter Lesen »
Ich persönlich liebe Paprika, sowohl als kleine, superscharfe Schote wie auch als lieblich-süße Gemüseportion, egal ob in Grün, Gelb, Rot oder Orange. Doch leider vertrage ich die Schale des gesunden Lebensmittels nicht mehr so gut. Also: Ritsch-ratsch, die Haut muss ab!
Die Fernsehköche mahnen es mittlerweile schon in so gut wie jeder ihrer Sendungen an: Paprika sollte geschält werden. Lässt man dem leckeren Gemüse, das so reich an Vitamin C ist und über welches beispielsweise hier noch viele weitere Informationen festgehalten sind, seine hübsche Schale, dann kann es nach dem Verzehr nämlich zu (manchmal recht schmerzhaften) Verdauungsproblemen wie Blähungen o.ä. kommen. weiter Lesen »
Wir alle lieben es, wenn unser Essen besonders gut schmeckt. Wenn das bei frisch zubereiteten Gerichten gelingt, war ein Könner am Werk. Wenn aber Fertigprodukte ein auffallend wohliges Aroma haben, dann enthalten sie möglicherweise Glutamat – und das kann gesundheitliche Folgen haben.
Geschmacksvolles, aromatisches Essen mögen wir alle gerne. Allerdings gelingt dies oft nur, wenn Küchenkoryphäen frische Ware verarbeiten. Doch leider hat nicht jeder genügend Zeit, Muße und Talent, um sich selbst Köstlichkeiten zu kredenzen. Die Folge: Man greift zu Fertigprodukten, Brühwürfeln, abgepackten Saucen, Wurstwaren, Chips etc. – oder holt sich etwas bei der nächstgelegenen Imbissbude. weiter Lesen »
Hochwertiges Olivenöl ist gesund, kann den Cholesterinspiegel senken und die Abwehrkräfte stärken. Doch immer mehr Allergiker müssen nach dem Genuss von Olivenöl mit allergischen Reaktionen kämpfen.
Im Süden Europas und allen sonstigen Regionen, in denen Olivenbäume wachsen, können die Pollen des Olivenbaums eine Erklärung dafür sein. Diese können allergische Reaktionen auslösen, am häufigsten treten dabei Heuschnupfen und Atembeschwerden auf. Laut Allergologen reagieren etwa 36 Prozent aller Pollenallergiker auf die Pollen des Olivenbaums.
Nicht wenige von ihnen reagieren dann auch auf das Produkt des Baums, nämlich die Oliven oder sogar deren Öl. Die Reaktionen reichen hierbei von Durchfall bis hin zum anaphylaktischen Schock. Nicht selten sind dabei auch kontaktallergische Reaktionen, zum Beispiel, wenn Olivenöl als kosmetisches Mittel eingesetzt wird.
In Regionen, in denen jedoch keine Olivenbäume wachsen und entsprechend auch keine Olivenbaumpollen den Allergiker sensibilisieren, sind derartige Reaktionen deutlich seltener anzutreffen und manchmal steckt ein anderer Übeltäter hinter einer allergischen Reaktion als das Olivenöl selbst. Einige Olivenöle bestehen nicht zu 100 Prozent aus Olivenöl, sondern beinhalten auch einen kleinen Bestandteil an Nussölen- problematisch für viele Menschen mit Lebensmittel-Allergien. Und genau diese können bei Allergikern zu Reaktionen führen. Für Allergiker ist es also enorm wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten und sollten diese nicht eindeutig deklariert sein, sollte lieber zu einem alternativen Produkt gegriffen werden.
Wer auf Olivenöl, olivenölhaltige Lebensmittel und Olivenbaumpollen reagiert, sollte auf jeden Fall auch bei Esche und Flieder vorsichtig sein, denn hier bestehen oft Kreuzallergien.
Allergiker haben es oft nicht leicht. Viele Lebensmittel dürfen sich auf keinen Fall auf ihrem Speiseplan befinden, wenn sie Reaktionen vermeiden wollen. Dazu zählen oft auch Süßigkeiten.
Denn die meisten Süßigkeiten enthalten Allergieauslöser wie Laktose, Nüsse, Soja oder Gluten- und das ist gefährlich für Lebensmittelallergiker.
Da ist es dann oft gar nicht so leicht, ganz normal zu leben und sich auch mal was gönnen zu können.
Doch da die Zahl der Allergiker immer größer wird und daher auch die Zahl derer, die eine ganze Reihe von Produkten nicht kaufen können, hat sich die Industrie mittlerweile allerhand einfallen lassen.
So gibt es beispielsweise eine sehr leckere Schokolade, die aus Schafsmilch hergestellt wird. Zu beziehen ist diese unter Schafschoki.de.
Toll sind auch die Produkte der Internetseite Freieschokolade.de . Dort kann man zwischen sojafreier, zuckerfreier, gluten-, laktose-, milch- und nussfreier Schokolade wählen und auch vegane Schokolade ist im Sortiment enthalten.
Eine super Sache und kurz vor Weihnachten vielleicht noch für den einen oder anderen eine nette Geschenkidee!
Und wem Schokolade nicht genug ist, der findet noch allerhand andere allergiegeeignete Knabbereien wie Kekse oder Gummibärchen bei Allsana.de
Erdnussallergiker haben es wirklich nicht leicht. Nicht nur, dass sie äußerst penibel auf Zutaten aller möglichen Lebensmittel achten müssen, selbst bei emotionalen zwischenmenschlichen Kontakten ist höchste Vorsicht geboten.
Nahrungsmittelallergien sind die häufigste Ursache für allergische Schocks mit Kreislaufproblemen und Atemnot. Besonders gefährdet sind dabei Menschen, die auf Erdnüsse allergisch sind. Diese müssen stets auf Erdnussspuren in Lebensmitteln achten. Denn schon sehr geringe Mengen können schwerste allergische Reaktionen, in schlimmsten Fällen mit Todesfolge, auslösen. Bei allen Fertiggerichten, Süßigkeiten, Backwaren und Knabbereien ist höchste Vorsicht geboten. Am besten man geht zu einem auf Allergien spezialisierten Arzt, der zuverlässige Hinweise geben kann, welche Lebensmittel unbedingt gemieden werden müssen.
Vor sechs Jahren wurde in den USA eine Studie veröffentlicht, die Erdnussallergiker vor dem Küssen warnt. Da selbst zwei Milligramm Erdnuss-Proteine für allergische Reaktionen ausreichen, ist Zähneputzen allein nicht genug, um eine Übertragung von Allergenen (Substanz, die über Vermittlung des Immunsystems Überempflindlichkeitsreaktionen auslöst) zu verhindern. Wenn ein Allergiker daher von jemandem auf die Wange oder den Mund geküsst wird, der beispielsweise Erdnussflips gegessen hat, kann das zu verheerenden Folgen führen. Wer also einen Partner mit Erdnussallergie hat, sollte auch selber auf Erdnüsse verzichten.
Was sich zunächst in Form von lästigen Blähungen und Durchfall äußert und im Umfeld durchaus für Belustigung sorgt, kann sich bei einer genauen Analyse als Laktoseintoleranz herausstellen. Die Ursache für diese Form der Allergie ist die
fehlende Produktion des Verdauungsenzyms Laktose, welches den von der Nahrung aufgenommenen Milchzucker aufspaltet und somit für den Körper verwertbar macht.
Insbesondere die weltweit unterschiedliche Verbreitung der Laktoseintoleranz ist für Mediziner noch immer ein ungelöstes Rätsel, denn während in unseren Breitengraden fünf bis zehn Prozent davon betroffen sind, liegt der Anteil im asiatischen und afrikanischen Raum bei über 90 Prozent. Dort wird Milchzucker auch als unverträgliches Nahrungsmittel zugeordnet. Die eingangs erwähnten Symptome wie Durchfall oder Blähungen treten dadurch auf, dass der Milchzucker, statt wie üblich im Dünndarm verarbeitet, unbearbeitet in den Dickdarm gelangt, dort von den Dickdarmbakterien aufgenommen wird und schließlich vergärt.
Ist man jenen Symptomen betroffen, sollte man sich einen entsprechenden Test unterziehen. Einerseits kann eine Laktose-Diät, wo man auf sämtliche Milchprodukte verzichtet, einige Erkenntnisse liefern, wenn beispielsweise die Beschwerden sofort abklingen. Möchte man einen gängigeren Praxistest machen, sollte man wie eben erwähnt, auf Milchprodukte verzichten, um dann ein Glas Wasser mit 50 bis 100 g gelöstem Milchzucker trinken. Treten dann innerhalb kürzester Zeit die erwähnten Symptome auf, kann man eigentlich davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine Laktoseintoleranz handelt.
Angeborene Laktasemangel lässt sich nicht heilen, jedoch lassen sich die Auswirkung durch eine spezielle Ernährung erheblich abmildern.
Dieses Problem gehört leider Gottes zu den Allergien, die lange Zeit nicht sonderlich ernst genommen wurden. Eine “echte” Fleischallergie ist auch ziemlich selten, daran könnte es natürlich liegen, dass bis in die 90er eine Allergie auf Rind- oder Schweinefleisch in Deutschland nicht anerkannt wurde. Es existieren jedoch eine Menge Unverträglichkeiten auf Stoffe im Fleisch, sowie auf Stoffe, die in der Herstellung verwendet werden.
Gerade bei Wurst ist das Feld der möglicherweise unverträglichen Stoffe riesig, aber auch bei auf den ersten Blick “reinen” Fleischstücken sind Mittel zugegeben, die für Allergiker problematisch werden könnten. Abgepackte Fleischstücke im Supermarkt werden oft mit Ascorbinsäure behandelt, damit sie nicht grau anlaufen. Außerdem benutzen Metzgerbetriebe oft Latexhandschuhe beim Behandeln des Fleisches und lassen so die eigentlich verträglichen Fleischstücke zu einem Problem für Menschen mit einer Latexallergie werden.
In der Wurst sind wie gesagt eine ganze Menge Stoffe enthalten, die zur Verarbeitung notwendig, aber für den Allergiker schädlich sind. Es werden Phosphate verwendet, damit die Wurst nicht auseinanderfällt, oder statt althergebrachtem Räuchern chemische Aromen verwendet.
Eine der häufigsten “grundlegenden” Allergien, was Fleisch betrifft, tritt in Zusammenhang mit einer Laktoseallergie auf. Diese Allergiekombination ist vor allem bei Kindern bekannt. Der Allergieträger ist das Protein Bovines Serumalbumin oder BSA. Auch bei Erwachsenen ist eine Allergie auf Fleisch möglich, häufig kombiniert mit besagter Laktoseunverträglichkeit oder Neurodermitis.
Wer also glaubt, nach Fleischverzehr bei sich allergische Reaktionen festzustellen, muss sich nicht zwangsläufig im weiten Feld der Einbildung bewegen. Leider ist es immer noch Usus, gerade bei Lebensmittelunverträglichkeiten, die Reaktionen von Allergikern als Einbildung oder Spinnerei abzutun. Lasst Euch davon nicht verunsichern und geht zum Arzt!