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Ein geschmackvoller Latte Macchiato mit Sojamilch dürfte nicht nur Vegetariern zu jeder Jahreszeit munden, sondern ist auch ein interessanter Alternativ-Shake für Kuhmilch- und Milcheiweiß-Allergiker.
Vor einiger Zeit habe ich mir bereits die Eigenschaften von Sojamilch näher angesehen und dabei festgestellt, dass der Pflanzendrink nicht nur eine Leckerei für Vegetarier, sondern auch eine Alternative für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Kuhmilchallergie sein kann.
Die etwas nussig schmeckende Sojamilch - die in den Einkaufsläden unter der Bezeichnung „Sojadrink“ angeboten wird - muss natürlich nicht nur pur verzehrt werden, sondern kann zum Beispiel auch als Zutat für leckere Coffee Shakes wie etwa einen Latte Macchiato (aber eben ohne Kuhmilch) genutzt werden.
Will man einen Latte Macchiato mit Sojamilch herstellen, benötigt man die folgenden Zutaten: weiter Lesen »
Ostern steht vor der Tür und das bedeutet, dass die Familie zusammen kommt. Bei vielen gehört dann traditionell Lamm zum Festtagesessen dazu.
Aus diesem Grund gibt es an dieser Stelle ein ostertaugliches Lamm-Rezept, das für viele Allergiker gut verträglich ist. Notfalls können, wie immer, Zutaten ausgetauscht werden, damit wirklich nur verträgliche Lebensmittel enthalten sind.
Zutaten für 8 Personen:
1,4 kg Lammrücken mit Rippenknochen
1 kg Kartoffeln
8 EL Sonnenblumenöl
750g grüne Bohnen
200g Speckwürfel
250g Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
800 ml Bratensaft
150g Butter oder Margarine
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in gesalzenem Wasser kochen, anschließend das Wasser abgießen und die Kartoffeln beiseite stellen.
Den Backofen vorheizen (auf Umluft 220 Grad).
Den Lammrücken gut würzen, dann in einer Pfanne mit etwas verträglichem Öl von allen Seiten gut anbraten. Anschließend in einem Bräter in den Ofen stellen und mit Bratensaft auffüllen.
In einer Pfanne die Kartoffeln mit dem Knoblauch, gewürfelten Zwiebeln und dem Speck anbraten. Die Bohnen kurze Zeit später dazu geben und das Gröstl gute zehn Minuten mit Deckel ziehen lassen. Dann den Deckel herunter nehmen und weitere fünf Minuten braten, nochmals mit Salz und Pfeffer würzen.
Nach einer guten halben Stunde im Ofen sollte das Fleisch ideal sein. Den Lammrücken dann herausnehmen und aufschneiden. Das Gröstl auf Tellern anrichten, das Lamm darauf bzw. daneben setzen. Die Sauce mit etwas Butter verfeinern und über das Fleisch und das Gröstl geben.
Viele Allergiker verzichten schweren Herzens auf leckere Nuss-Nougat-Creme, denn in der ist oft Milch oder Gluten enthalten. Dabei kann man mit wenig Aufwand zumindest eine verträgliche Nusscreme selbst zaubern.
Zugegeben, eine einfache Nusscreme kommt geschmacklich nicht ganz an die heissgeliebte Nuss-Nougat-Creme heran, aber lecker ist sie dennoch und oft ist Geschmack schließlich nur eine Frage der Gewöhnung. Als Allergiker muss man sich eben Alternativen suchen. Und wer schon auf Lebensmittel mit Gluten und Milch verzichten muss, kann sich dann wenigstens die Nusscreme aufs Sonntagsbrötchen schmieren.
Zutaten:
150g Haselnussmus
1 1/2 EL Ahornsirup
3EL Margarine
1 kräftige Prise Salz
2 TL Kakaopulver
wer mag (und verträgt):
1 Prise Vanille
1 Prise Zimt
Zubereitung:
Auf Nussmus schwimmt oft obenauf etwas Öl- dieses sollte vor der Verwendung abgegossen (und aufgefangen!) werden. Nachdem das nötige Nussmus entnommen wurde, bitte das Öl wieder ins Glas zurückgießen und gut verschließen. Auf diese Weise hält sich das Mus länger.
Das Mus wird dann zusammen mit Ahornsirup, Salz, Margarine, Kakao und Gewürzen zu einer geschmeidigen Creme verrührt.
Diese hält sich gut verschlossen im Kühlschrank mindestens eine Woche.
Quinoa gilt als glutenfreies Getreide und ist verwandt mit Reis.
Dieses Rezept ist für 2 Personen und frei von Ei, Kuhmilch, Weizen und Hefe und damit ideal für die meisten Lebensmittel-Allergiker.
Zutaten:
75 g Kindneybohnen
75 g Kichererbsen
650 ml Gemüsebrühe
100 g Quinoa-Getreide
125 g Brechbohnen
etwas frische Petersilie
1 EL Olivenöl
1 EL Essig
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Kidneybohnen und Kichererbsen je in ausreichend Wasser über Nacht einweichen.
Dann am nächsten Tag beides voneinander getrennt in je knapp 200ml Brühe garen. Die Bohnen sind nach etwa 40 Minuten, die Erbsen nach 50 Minuten fertig. Dann abgießen und abkühlen lassen. Quinoa unter heißem Wasser abspülen und dann in der verbliebenen Gemüsebrühe aufkochen. Etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen, danach gut abkühlen lassen.
Die Brechbohnen putzen, in Stücke schneiden und in Salzwasser für 10 Minuten garen.
In einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen, Quinoa mit den Bohnen und Kirchererbsen mischen.
Petersilie hacken und dann aus dem Olivenöl, dem Essig und den Gewürzen eine Marinade mischen. Die gibt man über den Salat, bestreut alles mit Petersilie und lässt es eine Weile ziehen.
Wer viel und oft Möhren isst, hat Augen wie ein Adler!
Naja, ok, das ist nur eine von vielen Ernährungsmärchen, die uns Oma und Mama gern mal erzählt haben. Gesund sind Möhren aber allemal, deswegen kommen sie auch in vielen Rezepten vor.
Diese Suppe eignet sich vor allem für Menschen mit Histamin-Intoleranz.
Zutaten für 4 Personen:
- 1kg TK-Möhren
- 1l Brühe
- 2 Zwiebeln
- etwas Öl
- Gewürze und Kräuter
Zubereitung:
Die Möhren in der Brühe garen und währenddessen schon einmal die Zwiebeln fein schneiden und dann in Öl dünsten.
Wenn die Möhren gar sind, etwa ein Drittel mit der Schöpfkelle heraus nehmen, den Rest durchpürieren und mit Kräuter und Gewürzen nach Wahl abschmecken. Dann die entnommenen Möhren wieder hinzu fügen, ebenso die Zwiebeln.
Wer möchte (und es verträgt), kann die Suppe mit Creme Fraiche oder saurer Sahne verfeinern.
Der Kreativität sind ohnehin keine Grenzen gesetzt. Mit Zitronengras bekommt die Suppe eine asiatische Note, mit Chili wird sie schön scharf- einfach mal austesten!
Pilze sind nicht nur köstlich, sondern für die meisten Allergiker auch sehr gut verträglich.
Dieses Rezept ist ohne Fruktose.
Zutaten:
1 Zwiebel
600g Champignons
1 EL Margarine
100g Erbsen
Salz, Pfeffer
50ml Sahne
1 EL Weißweinschorle
80g Gorgonzola
2 EL heller Soßenbinder
4 Scheiben hauchdünner Räucherschinken
Zubereitung:
Die Zwiebeln würfeln, die Pilze putzen, derweil Margarine in einer großen Pfanne zum Schmelzen bringen und die Zwiebeln dann darin glasig dünsten. Anschließend die Champignons dazu geben und für etwa 10 Minuten braten. Als nächstes kommen die Erbsen in die Pfanne.
Alles gut salzen und pfeffern, dann mit 180ml Wasser, der Sahne und der Weißweinschorle aufgießen und alles aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten lang köcheln lassen. Den Gorgonzola schneiden und würfeln und unter ständigem Umrühren in die Sauce geben. Weiter rühren, bis der Käse komplett geschmolzen ist. Dann kommt der Saucenbinder ins Spiel, damit wird die Sauce gebunden. Nochmals salzen und pfeffern, den Schinken auf den Tellern anrichten und die Mahlzeit servieren. Guten Appetit!
Königsberger Klopse sind ein klassisches deutsches Essen und werden oft auch als Kochklopse bezeichnet.
Dieses Rezept ist eifrei, kuhmilchfrei, weizenfrei, hefefrei, laktosefrei und sojafrei.
Zutaten:
1kg Mett bzw. gemischtes Hack
1 -2 EL Margarine
1 l Gemüsebrühe
1 TL Johannisbrotkernmehl
evtl. Kapern
Zubereitung:
Das Gehackte zu Klopsen formen, danach die Margarine in einem Topf zum schmelzen bringen. Darin dann die Gemüsebrühe mit dem Johannisbrotkernmehl anrühren, damit die Margarine ablöschen und die Klopse hinzu geben.
Je nach Verträglichkeit kommen die Kapern dazu.
Alles schön durchkochen lassen.
Das kann je nach Größe der Klopse und gewünschter Sämigkeit bis zu eine Stunde dauern.
Quark- oder Sojataler sind sowohl warm als auch kalt ein leckerer Imbiß!
Dieses Rezept kann ohne Ei, Weizen, Gluten, Milch, Soja, Backpulver, Hefe und Nüsse zubereitet werden.
Zutaten:
- 250g Quark
- 200g Milch
- 25g verträgliches Streichfett (Margarine oder Butter)
- 100g Mehl oder Haferflocken (wenn Haferflocken, dann sehr feine!)
- 50g Stärke
- 80g Zucker
- 60g Rosinen (es gehen auch Cranberries oder andere kleine Früchte)
- Saft und Schale einer Bio-Zitrone
Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig vermengen und eine Weile ruhen lassen, bis er dickflüssig ist. Dann in einer Pfanne bei mittlerer Hitze teelöffelgroße Taler braten. Dazu schmeckt Früchtemus oder frisches Obst.
Die Milch kann durch Soja-, Reis- oder Hafermilch ersetzt werden. Ebenso kann der Quark durch ein Sojaprodukt ersetzt werden.
Wer keine Stärke nehmen möchte, kann auch glutenfreies Mehl oder Grieß nehmen.
Bananen und Schokolade machen bekanntlich glücklich- dann dürfte dieser Kuchen sogar überglücklich machen!
Dieses Rezept kommt ohne Laktose aus.
Zutaten für 20 Stücke:
100 g Zartbitterschokolade
300 g reife Bananen
125 g Margarine
150 g Zucker
1/2 TL Vanille Aroma
2 Eier
200 g Mehl
50g Mondamin Speisestärke
2 TL Backpulver
Für den Guss:
150 g Puderzucker
2-3 EL Bananensaft
ca. 5 g Fett für die Form
Zubereitung:
Die Schokolade kleinhobeln, die Bananen schälen und in kleine Stücke schneiden oder mit einer Gabel zerdrücken.
Weiche Margarine, Zucker, Vanille-Aroma, Eier, Speisestärke, Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben und gut durchmischen. Bananen und Schokolade unterheben, dann den Teig in eine gefettete Kastenform umfüllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175-200 Grad rund 50 Minuten backen. Anschließend gut abkühlen lassen und aus der Form lösen.
Für den Guss Puderzucker und Bananensaft glatt rühren und den Kuchen damit überziehen.
Fisch ist gesund und schmeckt gut.
Zusammen mit dem Spinat schmeckt er besonders lecker und noch dazu ist dieses Rezept ohne Gluten.
Zutaten:
700g Blattspinat (am besten TK)
2-3EL Olivenöl
Pfeffer
Salz
Muskat
225g Lasagneblätter (glutenfrei aus dem Reformhaus)
400g Schollenfilet
50g Butter
30g glutenfreies helles Mehl
400ml Fischfond
100g Schmand
Saft einer Zitrone
100g junger Gouda (gerieben)
Zubereitung:
Den Blattspinat auftauen und gut abtropfen lassen, dann ordentlich ausdrücken (aber nicht zerquetschen) und in Olivenöl anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen.
Die Fischfilets trocken tupfen, mit Zitrone einreiben und gut würzen.
Die Lasagneblätter bissfest kochen (das dauert zwischen 4 und 5 Minuten).
Den Backofen schon einmal auf 200 Grad vorheizen und die Auflaufform mit Butter oder Margarine einfetten.
Etwas Butter im Topf schmelzen, Mehl einrühren und mit dem Fischfond nach und nach aufgießen, dabei immer gut durchrühren, damit keine Klumpen entstehen. Mit den Gewürzen abschmecken.
Einige Lasagneblätter mit etwas Spinat und Fisch in die Auflaufform geben, mit der Sauce begießen, eine nächste Schicht Lasagneblätter, Spinat und Fisch, bis die Form voll ist. Zum Schluss mit Sauce und Käse bedecken. Dann kommt alles für gut 45 Minuten in den Backofen.