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Das Wetter bringt meinen Körper total durcheinander. Auf Eiskälte mit Schnee folgt Frühlingsmilde mit Sonne, und das Gleiche wieder von vorn. Grund genug für einen Eintrag in mein Allergie-Tagebuch, denn mein Organismus weiß nicht, wie er auf das wechselhafte Wetter reagieren soll.
Heute hat uns die Sonne - mal wieder und nicht zum ersten Mal in diesem Jahr - in vollen Zügen wärmend angelacht. Und erst kürzlich fabulierte ich auch noch darüber, ob diese netten Strahlen möglicherweise schon Frühlings Erwachen einläuten könnten.
Denn im Grunde wäre es doch langsam an der Zeit, dass uns ein beständiger Frühling entgegenblüht. Auch wenn dies bedeuten würde, dass die dadurch erwachende Naturlandschaft unseren momentan noch (mehr oder minder fest) schlafenden Heuschnupfen unsanft aus dem Schlummer reißen würde.
Stattdessen aber - wie man links sieht - immer wieder Schnee, Eis und Dauerkälte. Zwischendurch immerhin recht hübsch dekoriert mit dem einen oder anderen wolkenlosen, blauen Himmel und einer Luft, die schon auffällig nach Frühling ‚duftet’. Doch es wird erstmal nichts mit den blühenden Landschaften: Am Wochenende drohen schon die nächsten Schneeschauer. weiter Lesen »
Laut dem neuen „Weißbuch Allergie in Deutschland“ werden Allergien hierzulande nicht nur häufiger, sondern weisen auch immer problematischere Krankheitsverläufe auf. Leider scheint sich an der Versorgung der Betroffenen aber nicht sonderlich viel geändert zu haben.
Der Winter ist noch längst nicht vorbei und der Pollenflugkalender schon fast in Vergessenheit geraten, da mehren sich schon die allergologischen Schreckensmeldungen…
Nachdem ich erst kürzlich über die beunruhigende News gestolpert bin, dass in Norddeutschland fast jedes fünfte Kind unter einer Allergie leidet, habe ich heute hier - in Gestalt eines interessanten Buchtipps - erfahren müssen, dass es in Sachen Sensibilisierung für die Gesamtbevölkerung in Deutschland auch nicht viel besser steht:
So leidet gemäß dem aktuellen „Weißbuch Allergie in Deutschland“ ungefähr jeder vierte Deutsche - also etwa 20 bis 30 Millionen Menschen - an einer Allergie. Und damit aber noch nicht genug: Fast jeder zweite Bürger in diesem Land trägt Antikörper in sich und ist somit bereits sensibilisiert.
Obwohl Allergien in allen Altersklassen - vom Kind bis zum alten Menschen - immer häufiger, komplexer und schwerer auftreten und sich negativ auf die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Betroffenen auswirken würden, gäbe es, so die Autoren des Buchs, in Hinblick auf die Versorgung kaum Verbesserungen für die Patienten.
Noch einiges mehr zum Thema kann man im neuen „Weißbuch Allergie in Deutschland“ nachlesen, das unter der ISBN 978-3-89935-245-0 erhältlich ist.
Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage zum Thema Kindergesundheit leidet in Norddeutschland so gut wie jedes fünfte Kind an einer Allergie.
Hier auf den Internetseiten der Techniker Krankenkasse (TK) bin ich heute auf eine interessante Meldung gestoßen, die ich auch sogleich an euch weitergeben möchte:
Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa machen Allergien dem Nachwuchs in Norddeutschland stark zu schaffen.
Die im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführte Befragung zum Thema Kindergesundheit wurde an 1.000 Norddeutsche gerichtet, in deren Haushalt sich ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren befindet. Die Ergebnisse sind alarmierend: weiter Lesen »
… macht mir in den letzten Tagen schmerzhaft zu schaffen. Es ist also mal wieder an der Zeit für einen neuen Eintrag in mein Allergie-Tagebuch.
Meine Güte, in den vergangenen Tagen war schneemäßig die Hölle los! Hier blieb der Verkehr teilweise komplett hängen, so dass etliche Leute gezwungen waren, die Haxen zu schwingen und sich zu Fuß auf den Weg zu machen – was ihnen bei kleineren Wegen unter Umständen kaum Zeiteinbußen einbrockte, da der Dauerschneefall dazu geführt hatte, dass freistehende Autos unter einer meterdicken, oft auch noch angefrorenen Schicht Weiß versteckt waren…
Apropos weiße Schicht: Mit Schrecken musste ich heute feststellen, dass ich urplötzlich empfindliche Probleme mit meinem Deodorant zu haben scheine. Denn anders kann ich mir die Rötungen und Mini-Quaddeln sowie den Juckreiz in meiner Achselhöhle nicht erklären.
Möglicherweise trägt auch die strenge Kälte eine Mitschuld an meinem Achsel-Problem. Denn in der vergangenen Zeit ist meine Haut an vielen Körperpartien sehr rau und dröge geworden. Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht immer cremend zur Stelle war. - Es könnte also sein, dass meine nun trockenere - und dadurch empfindlicher gewordene - Haut kritischer auf mein Deo reagiert.
An welchen Inhaltsstoffen es wohl liegen mag? weiter Lesen »
In der heutigen Zeit geraten wir nur noch selten an Kosmetik-, Wasch- und Putzmittel, die ohne zusätzliche Duftstoffe auskommen. Und auch in vielen Einkaufsläden werden wir immer öfter mit vermeintlich wohlgefälligen Gerüchen konfrontiert. Zum Problem wird der allgemeine Hang zum Parfümieren, wenn man allergisch auf Duftstoffe reagiert.
Allergien gegen Duftstoffe kommen alles andere als selten vor, gelten sogar als zweithäufigste Kontaktallergie nach der Sensibilisierung auf Nickel.
Und es sieht so aus, dass die in allen möglichen Produkten und Situationen des Alltags verwendeten Düfte nicht gerade weniger, sondern eher immer mehr werden:
So sind Duftkerzen längst nichts Ungewöhnliches mehr. Auch zahlreiche Lebensmittel und Getränke werden mit duftenden Aromen versetzt. Ebenso ist seit langem bekannt, dass neben Deodorants, Parfüms und Raumsprays auch viele Kosmetikprodukte, Putz- und Waschmittel Duftstoffe enthalten. Und es scheint, dass sich die ‚Geruchswolke’ immer weiter ausbreitet, denn mittlerweile wird auch schon Gas derartig ‚parfümiert’, dass es Allergien auslösen kann, während manche Einkaufszentren, Banken und sogar Arztpraxen in ihren Räumen immer häufiger Duftstoffe einsetzen, um ihre Kunden in die ‚richtige Stimmung’ zu bringen. weiter Lesen »
Die Kälte trocknet mich total aus! Na ja, zumindest bedingt sie, dass die Heizung auf vollen Touren läuft – was mich ganz schön ausdörrt. Darüber hinaus habe ich unter anderem auch noch ein paar Gedanken zum Thema Wespen an mein Allergie-Tagebuch zu vermelden.
Ist das nicht schon die x-te extreme Kältewelle, die uns mit teilweise zweistelligen Minus-Graden und Dauerfrost knechtet?
Aber was rege ich mich eigentlich auf? Schließlich haben erst kürzlich ein paar seriös wirkende Fernseh-Meteorologen prophezeit, dass die „sibirische Kälte“ bald abklingen und stattdessen der ‚gewöhnliche’ deutsche Winter zurückkehren wird. Was auch immer das heißen mag.
Ich frage mich derweil, was für uns Allergiker - auch auf längere Sicht, mit Blick auf die Wespen und den Pollenflugkalender - eigentlich besser ist: Die trockene Extremkälte oder die feuchtere Moderatkühle?
Auf der Straße wird oft gemunkelt, dass ein besonders kalter Winter es den Wespen schwer machen würde und selbige dann im nachfolgenden Sommer nicht allzu vollzählig durch die Gegend schwirren würden. Andere Stimmen beharren wiederum darauf, dass Temperaturen wie in Sibirien den Wespen erst recht zugute kämen, da dadurch eine Dezimierung ihrer natürlichen Fressfeinde stattfände. Einen interessanten Artikel, der dieses Thema streift, habe ich neulich hier gelesen. – Im Sommer werden wir dann herausfinden, ob den Wespen die Temperaturen genehm waren oder nicht.
Und sonst? Wir hatten neulich bereits erfahren: Die Kälte nützt Allergikern. Im Moment empfinde ich - als Allergikerin - sie aber alles andere als nützlich.
So blieb mir gestern Abend beispielsweise nicht nur die Spucke, sondern gleich auch sämtliche Atemluft weg, als ich - ohne Böses zu ahnen - in eine megatrockene Kälte rausstiefelte und dort auch noch minutenlang ausharren musste.
Ansonsten habe ich derzeit aber erstaunlich wenig zu beklagen. Hier und da macht sich ein kleines Kälteekzem breit. Darüber hinaus macht mir die dröge Heizungsluft zu schaffen und vermittelt mir hin und wieder das Gefühl, meine Lider seien Scheibenwischer, die über trockenes Glas hinwegquietschten.
Irgendwie ‚lustig’: Im Sommer ertrinken meine Augen förmlich in dem von Pollen evozierten Tränenfluss, während sie im kalten Winter geradezu verdursten.
Insbesondere in mediterranen Ländern spielen im Zusammenhang mit einer Unverträglichkeit von Wein oft Lipid - Transfer - Proteine eine Rolle. Die Allergene können schwere Symptome auslösen und im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen.
Wein, Schaumwein, Sekt und Co. – Als ich mich vor kurzem mit dem Thema Sulfite und Schwefeldioxid beschäftigt habe, sind mir all diese alkoholischen Getränke, die allesamt auf Weintrauben basieren, bereits wegen ihres Schwefelgehalts als potentiell problematisch aufgefallen.
Doch auch jenseits einer Schwefel-Unverträglichkeit kann der Genuss von Wein unerwünschte Reaktionen nach sich ziehen – beispielsweise wenn man auf Lipid - Transfer - Proteine (kurz: LTP) allergisch reagiert.
Die Allergie auf LTP, welche hierzulande nur wenig bekannt zu sein scheint, ist vor allem im Mittelmeer-Raum anzutreffen.
Sie tritt mit Symptomen wie juckenden Handflächen, Schwellungen im Gesicht- und Mundbereich, Schluckproblemen, Atemnot und Kreislaufbeschwerden auf. Schlimmstenfalls kann sogar ein lebensgefährlicher anaphylaktischer Schock die Folge sein. weiter Lesen »
Es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag in mein persönliches Allergie-Tagebuch. Diesmal möchte ich darüber berichten, dass es mir in Hinblick auf Pickeln und Pusteln besser geht, seitdem die Feier- und Feiervorbereitungstage endgültig vorüber sind.
Nun mal wieder ein paar Worte zu meinem persönlichen Allergie-Status:
Überraschenderweise - und das sage ich, da ich in den letzten Wochen und Monaten eigentlich immer irgendetwas Akutes zu berichten hatte - bin ich im Moment ziemlich beschwerdefrei. weiter Lesen »
Im Rahmen einer Fischallergie können bereits minimale Mengen von Fisch gefährliche Beschwerden auslösen.
Wir wissen nun schon, dass bei einer Fischallergie aggressive Allergene eine große Rolle spielen. Die häufig im Muskelfleisch anzutreffenden allergieauslösenden Eiweiße von Fisch sind so stark, dass sie schon in Kleinstmengen heftige Reaktionen des Immunsystems von Sensibilisierten bewirken können. Davon abgesehen können auch die in Fisch enthaltenen Histamine allergische Symptome hervorrufen.
Die Beschwerden bei einer Fischeiweißallergie in Folge des Verzehrs von Fisch können von Magen-Darm-Problemen über Nesselsucht bis hin zu einem oralen Allergiesyndrom oder einem Angioödem reichen. Auch das Auftreten von Asthmaanfällen ist möglich.
Atmet man die Allergene ein statt sie oral aufzunehmen, können neben Hautreaktionen vor allem asthmatische Beschwerden oder auch Symptome, die an Heuschnupfen erinnern, im Vordergrund stehen.
Kommt man beruflich mit Fisch in Kontakt, kann sich durch den hierbei oft notwendigen Hautkontakt eine Allergie ausbilden, die zunächst äußerliche Beschwerden wie eine allergische Kontakturtikaria hervorruft und bei Fortführung des Kontakts auch Schleimhautreaktionen des Mund-Rachen- und Verdauungstraktes sowie asthmatische oder schnupfenartige Beschwerden auslösen kann.
Die Therapie der Fischallergie basiert insbesondere auf strikter Karenz. Zusätzlich sollten Allergiker ein Notfall-Set besitzen, um auch für den Fall der unbeabsichtigten Aufnahme von Fischbestandteilen gut gerüstet zu sein. Darüber hinaus sind bestehende Symptome medikamentös zu behandeln.
Eine ursächliche Therapie der Fischallergie gibt es (noch) nicht. Hierzu sind jedoch bereits Forschungen im Gange.
Mehr Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.
Leidet man an einer Fischallergie, muss man stets auf der Hut sein, denn die betreffenden Allergene sind derart aggressiv, dass sie bereits in kleinen Mengen zu schwerwiegenden Symptomen führen können.
Fisch wird immer beliebter. Er ist nicht nur maßgeblicher Bestandteil der sowieso gerade voll im Trend liegenden „Sushi-Küche“, sondern bevölkert auch zahlreiche Töpfe und Pfannen von TV-Köchen – und das nicht zu knapp. Da verwundert es nicht, dass Lachs, Hering, Makrele, Scholle und Co. auch daheim immer öfter auf dem Speisetisch landen.
Problematisch wird Fisch als Nahrungsmittel aber dann, wenn man allergisch auf ihn reagiert. Ist dies der Fall, leidet man an einer ziemlich aggressiven Lebensmittelallergie, denn die starken Allergene des Fisches können bereits in kleinsten Mengen Beschwerden verursachen. Dies bedeutet, dass hochgradige Fischallergiker auch auf Kochdämpfe, Fleisch von mit Fischmehl gefütterten Tieren oder sogar auf unzureichend abgespülte Kochtöpfe und Teller reagieren. weiter Lesen »