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Tipps für Allergiker
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Schweizer Wissenschaftler haben eine neue Impfung gegen Heuschnupfen getestet. Das Beste: Sie wirkt bereits nach zwei Monaten!
Die Forscher spritzten laut Internetplattform Wissenschaft.de allergieauslösende Substanzen direkt in die Lymphknoten der Patienten und konnten so innerhalb von zwei Monaten mit nur acht Injektionen die gleichen Erfolge wie bei einer konventionellen Behandlung erzielen.
Bisher bestand die klassische Hypo- oder Desensibilisierung aus über fünfzig Impfungen in einem Zeitraum von drei Jahren.
In der klinischen Untersuchung verglichen die Forscher die neu entwickelte Therapie mit der klassischen Allergieimpfung. Über 100 Heuschnupfen-Patienten, die sich freiwillig als Probanden zur Verfügung gestellt hatten, wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Hälfte davon behandelten die Mediziner mit der neuen Therapie, die andere Gruppe hingegen mit der konventionellen.
Beide Probandengruppen wurden während des Zeitraumes der Studie regelmäßig untersucht. weiter Lesen »
Es kratzt, es beißt, es juckt – Neurodermitis… Ein Aushalten ist kaum möglich. Doch was hilft, wenn man in der Situation erst einmal ist?
Das Problem bei dieser Krankheit ist, dass es so viele Behandlungsmöglichkeiten wie Ursachen gibt. Doch die Symptome lassen sich – zumindest kurzzeitig – lindern.
Grundsätzlich lassen sich einige Punkte zur akuten Behandlung verallgemeinern: Eine Beruhigung der Haut, Antientzündungs-Therapien, Vermeidung der Auslöser von Neurodermitis. Der erste Punkt soll hier näher betrachtet werden.

Neurodermitis hat verschiedene Ursachen
Mit einigen Pflegeprodukten kann man die Haut beruhigen. Das Prinzip der Cremes betrifft den Säure-Schutz der Haut, dabei kommen vor allem Öl-Emulsionen in Betracht. Darüber hinaus können auch wärmende oder kühlende Umschläge gemacht werden um eine positive Wirkung zu erreichen.
Um die Feuchtigkeit in der Haut zu stabilisieren werden meist Harstoffhaltige Salben verwendet. Als Hausmittelchen werden Cremes mit Johanniskraut-Extrakt, Zink oder Dexpanthenol aufgetragen.
Bei bakteriellen Entzündungen und Pilzen sind infektionshemmende Cremes wichtig. Sollte das nicht ausreichen, sollte man dringend zum Arzt gehen. Darüberhinaus wirkende Cremes bedürfen eines Rezepts.
Werden bei einem Patienten – egal welchen Alters – durch eine genaue Diagnostik beim Spezialisten in Form eines Allergietestes auf der Haut und auch im Blut Allergene festgestellt, dann empfiehlt sich je nach Ausprägung der Beschwerden eine Desensibilisierung oder auch Hyposensibilisierung vorzunehmen. Wenn alles gut verläuft, ist der Patient am Ende der Therapie nach ca. 3 Jahren beschwerdefrei oder die Beschwerden sind zumindest auf einen erträglichen Rahmen zurück gestuft. Die Hyposensibilisierung erfolgt durch Tabletten, Tropfen und durch die häufigste Verfahrensweise, der Spritze.
Allerdings können bei einer Desensibilisierung auch Nebenwirkungen auftreten, die dazu führen können, dass die Therapie vorzeitig abgebrochen werden muss. Es können so zum Beispiel ein extremer Juckreiz am ganzen Körper auftreten oder an den Stellen, an denen die jeweiligen Einstichstellen der Spritze liegen. Es kann zu massiver Luftnot kommen oder es kommt zu Knötchenbildungen an den Einstichstellen. Die schlimmste Nebenwirkung überhaupt im Rahmen einer
Desensibilisierungstherapie ist der anaphylaktische Schock, der lebensgefährlich bzw. lebensbedrohend sein kann. Damit dies nicht passiert, muss der Patient in der Praxis des behandelnden Arztes nach der Injektion noch mindestens eine halbe Stunde warten und sollte auch später unbedingt auf Reaktionen seines Körpers achten, damit bei einer auftretenden Reaktion sofort der Arzt konsultiert werden kann, der dann ein Gegenmittel spritzen kann.
Bei mir und bei meinem Sohn hat eine Desensibilisierung vor vielen Jahren zu einer gravierenden Verbesserung unserer allergischen Erkrankung geholfen.
Seit einem Jahr gibt es eine echte Alternative zur Desensibilisierungsspritze, sie nennt sich “Gräserpille” oder “Pollenpille”. Gemeint ist damit die Tablette „Grazax“, sie wird unter die Zunge gelegt und löst sich dort auf.
Sie hilft, so Studien, bei 50 Prozent der herumwirrenden Pollen, die Allergien auslösen können. Sie wurde die Desensibilisierungs-Tablette in Deutschland zugelassen. Die Tablette der Firma ALK-Abelló desensibilisiert ebenfalls durch geringe Mengen an Pollen, die über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Neue Therapieformen bei Heuschnupfen
Dies führt zunächst dazu, dass es im Mundraum kribbelt. Doch dies soll nach einem gewissen Zeitraum nachlassen. Im Laufe der Zeit wird der Körper aber dann unempfindlich gegen diese Pollen. weiter Lesen »
Vor einigen Tagen erreichte mich die Anfrage von dot-friends, ob ich mir den Salivent Aerosolinhalator einmal testen möchte, um darüber in meinem Blog zu schreiben. dot-friends arbeitet im Auftrag der Schäfer Produkte GmbH, die das Produkt Salivent vertreibt.
Bei dem Produkt handelt es sich um einen Aerosolinhalator, der besonders bei Erkältungen und Allergien helfen soll. Ich öffnete also die Verpackung und las mir zunächst die Anleitung durch. Sie war sehr detailliert beschrieben und bebildert, so dass man schwer etwas falsch machen konnte. Man beginnt damit Produktteile wie Schwamm und Mundstück abzukochen um Hygiene zu bewahren.
Durch die sehr ausführliche Beschreibung ist das Zusammensetzen der Einzelteile kein Problem. Man streut Das Inhalationssalz auf den angefeuchteten Schwamm, steckt diesen auf den Verschluss an dem auch das Mundstück befestigt wird und verschließt das Gerät bevor man es an den Strom anschließt. Dann wartet man 20 Minuten. In dieser Zeit heizt sich das Gerät auf ca. 38 Grad Celsius auf, was mich zunächst irritierte, da ich Inhalationen eher mit sehr heißem Dampf verband. Die Verpackung warb jedoch mit „Atemluft wie am Meer“ und die ist ja bekanntlich auch nicht heiß.
Etwa 20% der Deutschen werden vom Heuschnupfen und dessen typischen Symptomen wie Niesattacken, einer ständig laufenden Nase und juckenden, tränenden Augen geplagt. Der Heuschnupfen ist eine Form der Allergie.
Der Allergiker, der Pollen von Blüten und Gräsern aus der Luft einatmet, hat mit einer Überreaktion seines Immunsystems zu kämpfen: der Körper setzt vermehrt Histamin frei, was zu den oben genannten lästigen Symptomen des Heuschnupfens führt.
Genau wie viele andere Allergiker habe ich schon zahlreiche Arztpraxen von innen gesehen, viele Heilmethoden und Medikamente ausprobiert und dabei so allerlei Erfahrungen gesammelt. Besonders interessant war dabei ein Besuch bei der Kinesiologin…
Die Definition zur Kinesiologie sollte man sich vorab mal auf Wikipedia zu Gemüte führen…
Die Praxis befand sich in einem ziemlich heruntergekommenen Gebäudekomplex, welcher einer anthroposophischen Gesellschaft gehörte, Mitten im Herzen von Berlin- Kreuzberg.
Esoterik an jeder Ecke. weiter Lesen »
Als Allergiker hat man es ja nicht leicht und ist immer auf der Suche nach Alternativen zur (meist schwer an starken Medikamenten orientierten) Schulmedizin. Da ist es natürlich nahe liegend, dass man sich auch mal näher mit Bachblüten beschäftigt.
Der Einsatz alternativer Methoden bei Allergien ist allerdings umstritten.
So übernehmen die Krankenkassen nur in Ausnahmefällen die Kosten für diese Heilverfahren, weil meistens ein Wirkungsnachweis fehlt.
Trotzdem sorgen alternative Heil- und Testmethoden wie Pendeln, Eigenblutbehandlung, Bioresonanz- und Bachblüten-Therapie als Wundermittel gegen Allergien und Asthma immer wieder für Schlagzeilen. Was ist also dran an der alternativen Allergiebehandlung?
Allergologen haben Alternativmethoden unter die Lupe genommen. weiter Lesen »
Mediziner des Deutschen Ärzteverbandes, Allergologen und Forscher verschiedener Universitäten (u.a. der Uni Lübeck) vermuten, dass Darmwürmer gegen Allergien, aber auch Morbus Crohn wirksam sein könnten.
Warum auch nicht, bekanntlich sind ja auch andere Parasiten wie zum Beispiel Blutegel bei verschiedenen Krankheiten sehr heilsam.
Der Wert der Darmparasiten zeigte sich Ende 2004 bei Morbus Crohn-Patienten: Die Eier des Schweine-Peitschenwurms Trichuris suis konnten die chronische Entzündung dauerhaft lindern, berichteten US-amerikanische Forscher. Der Wurm ist für den Menschen vollkommen harmlos, weil im Darm nur kurz lebensfähig. Die Eier bleiben etwa 14 Tage lang im Körper des Menschen. Diese Zeit reicht aus, um das Immunsystem zu stimulieren.
Ähnliche Erkenntnisse gewannen auch die Forscher aus Lübeck. So stellte man fest, dass Kinder, die öfter mal an Wurmerkrankungen wie z.B. Madenwürmern, litten, seltener an Neurodermitis oder Allergien erkranken. Das Risiko, an Allergien zu erkranken, sei um ganze 25% niedriger.
“Darmwürmer regulieren das menschliche Immunsystem regelrecht, indem sie Immunzellen dazu stimulieren, körpereigene antiallergische Botenstoffe auszuschütten”, erklären die Experten. Ganz uneigennützig ist dieses Verhalten allerdings nicht. “Parasiten müssen zum Überleben mit der Immunabwehr ihres Wirtes fertig werden, dürfen den Wirt dabei aber nicht töten, denn dann sterben sie selbst auch. Im Zusammenleben der Würmer mit dem Immunsystem des Menschen hat sich daher im Laufe der Evolution eine ausgeklügelte Zellkommunikation entwickelt”.
“Unser Immunsystem benötigt anscheinend während der Kindheit Trainingspartner, um den Unterschied zwischen krankmachenden und harmlosen Eindringlingen, beispielsweise Pollen, zu lernen. Das ist auch eine Erklärung dafür, dass Kinder, die auf Bauernhöfen häufig in den Tierställen waren, seltener an Allergien erkranken”.
An verschiedenen Therapiemethoden wird eifrig geforscht. Aktuell laufen beispielsweise an der Berliner Charité Forschungen über Nahrungsmittelallergien und ihre Therapie mittels Darmwürmer.
Womit mal wieder die Theorie bestärkt wird, dass es gesünder ist, Kinder auch mal im Dreck spielen zu lassen
Die Methode existiert schon seit längerer Zeit, wirklich Erfolge zeigt sie erst seit ein paar Jahren: Desensibilisierung wird immer mehr zu einer ernstzunehmenden Heilmethode bei Allergien.
Die Methode ist vom Prinzip her simpel und der Impfung nicht unähnlich. Der Allergiker bekommt über einen längeren Zeitraum kleine Dosen des Allergens verabreicht. Dabei hat man heutzutage die Wahl zwischen Spritzen, die subkutan, also direkt unter die Haut verabreicht werden, und Tabletten.
Dadurch, dass man dem Allergen andauernd ausgesetzt ist, sollen sich innerhalb von ein oder zwei Jahren Antikörper bilden. Die Dosis wird über diesen Zeitraum bei optimalem Verlauf langsam gesteigert, so dass sich der Körper daran gewöhnen kann.
Wurde früher von den meisten Ärzten von einer solchen Therapie abgeraten, so ist heute die Erfolgsquote viel höher. Durch die Einführung von Tabletten vor ein paar Jahren ist die Therapie zudem auch deutlich schmerzfreier geworden.
Man muss jedoch aufpassen: Für alle Arten von Allergien hilft die Desensibilisierung nämlich nicht.
Als alter Hausstauballergiker muss ich wahrscheinlich weiterhin Teppiche meiden und das Parkett saugen. Optimal für eine Desensibilisierung sind nämlich Allergien, die nur in einer bestimmten Jahreszeit auftreten, zum Beispiel Heuschnupfen. Die Therapie wird dann angesetzt, wenn der Körper gerade unbelastet ist, um ihn auf die stressige Zeit schonend vorzubereiten.
Auch Leute, die viele Allergien auf einmal mit sich herumschleppen, sollten sich lieber gut beraten lassen, bevor sie eine derartige Therapie in Erwägung ziehen. Ganz wichtig ist auch, dass man dem Arzt vertraut. Es drohen schwere Allergierisiken. Wenn die Injektion schlampig durchgeführt wurde, sich die Schwester bei der Dosis vertut oder man aufgrund seines Allergieprofils einfach nicht geeignet ist, dann stehen einem möglicherweise allergischer Schock und heftige Lokalreaktionen ins Haus. Leute mit Neurodermitis müssen sich auf eine mögliche Verschlechterung ihrer Symptome gefasst machen.
Trotzdem, wenn man Glück hat, kann eine Desensibilisierung die Tür öffnen zu einem weitgehend allergiefreien Leben. Eine Beratung beim HNO- Arzt des Vertrauens lohnt also allemal.