Wer gegen Birke bzw. ihre Pollen allergisch reagiert, muss auch auf dem Esstisch Vorsicht walten lassen. Denn in einer Studie kam ans Licht, dass eine Birkenallergie Kreuzreaktionen mit Feigen und anderen Maulbeergewächsen mit sich bringen kann.

So anmutig und schön die Birke als Baum erscheinen mag, so tückisch ist ihr hohes Kreuzallergie-Potential. Bereits bekannt war zum Beispiel, dass Menschen mit einer Birkenpollenallergie auch Vorsicht bei Soja walten lassen sollten. Darüber hinaus können bei Birkenallergikern unter anderem auch Kreuzreaktionen auf Baumnüsse, Erdnüsse, Sellerie oder Karotten auftreten.

Birke: Kreuzreaktionen mit Feigen

Damit hat die Liste der Kreuzallergien im Zusammenhang mit der Birke aber noch nicht ihr Ende erreicht. In einer Studie wurde vor kurzem herausgefunden, dass auch frische Feigen ein ziemlich hohes Kreuzreaktions-Potential aufweisen, während die getrocknete Frucht bekömmlicher zu sein scheint – möglicherweise weil letztere durch den Trocknungsprozess weniger allergieauslösende Eiweiße in sich trägt. Von 85 teilnehmenden Birkenpollenallergikern reagierten im Zuge von Pricktests 78 Prozent auf die frische Feigenfrucht, die zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) zählt.

Kreuzreaktionen auch mit anderen Maulbeergewächsen

Apropos Maulbeergewächse: Auch bei der Maulbeere kam es bei 91 Prozent der Birkenpollenallergiker zu Kreuzreaktionen. Derselbe Prozentsatz reagierte ferner auf die tropische Jackfrucht, welche ebenfalls zur Familie der Maulbeergewächse gehört.

Weitere Informationen zu der Studie sind zum Beispiel hier zu finden.

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