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Laut Allergie-Experten, die sich auf wissenschaftliche Langzeitmessungen berufen, wird Birkenpollenallergikern in diesem Sommer aller Voraussicht nach ein besonders ausgeprägter Pollenflug der Birke zu schaffen machen.
So schnell kann’s gehen: Noch vor kurzem habe ich mich darüber gefreut, dass die Kälte uns Allergikern zumindest eine Zeitlang dienlich sein wird. Und was muss ich heute plötzlich, unter anderem hier, während meines wohlgemut begonnenen Streifzugs durch das Internet erfahren? Kurz und schmerzvoll:
Die Birke wird uns aller Voraussicht nach in diesem Sommer besonders stark peinigen!
Dieser Horror für Birkenpollenallergiker wird von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin vorhergesagt. Die ECARF beruft sich dabei auf die Messungen des Deutschen Polleninformationsdienstes (PID), die allen Anscheins nach über mehrere Jahre getätigt worden sind.
Wie es aussieht, muss man fortan wohl in jedem geraden Jahr mit einem besonders starken Pollenflug der Birke, die von Ende März bis Ende Mai ‚aktiv’ ist, rechnen.
Außerdem soll man schon jetzt ein wenig Vorsorge betreiben: Professor Karl-Christian Bergmann vom PID rät den betroffenen Personen, sich mit Antihistaminika auszurüsten bzw. den Blick auch langfristig in die Zukunft zu richten und möglicherweise eine Desensibilisierung oder eine Kurzzeit-Immuntherapie - eine der neuen Therapieformen - in Erwägung zu ziehen.
Oh je, das sind ja tolle Aussichten! Ich bin gespannt, ob uns noch weitere derartige Meldungen ereilen werden…
2 Kommentare zu “Besonders kräftiger Birkenpollenflug im Anmarsch”
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Februar 12th, 2010 at 00:14
Noch scheint der Winter kein Ende zu nehmen, vielleicht kommt es wie 2006 wo von einem zum anderen Tag +20° da waren. Dann hauen die Bäume nur Tage später mit aller Macht ihre Pollen raus. Ich erinnere mich an gelbe Staubwolken, überall war der körnige Puder. Zwangsläufig atmet man die Pollen ein und wer dann nicht täglich Salzwasserspülungen macht kriegt die Pollen tief in die Atemwege. Obwohl ich auf Baumpollen nur gering anspreche, sorgte die schiere Masse dann für wochenlange Kieferhöhlenentzündungen die fiese Kopf- und Zahnschmerzen verursacht. Da hilft es wohl nur vorbeugend einen Blocker einzunehmen. Vor allem die Pollen durch Filter an den Fenstern und Sorgfalt in den Wohnräumen auf niedrigen Niveau zu halten.
Februar 12th, 2010 at 23:45
Mir selbst bereitet schon jetzt die Ambrosie einiges Kopfzerbrechen. Grund: Ich sehe immer wieder und immer weitere, stramme Meisenknödel und ähnliches in luftigen Höhen, an Balkons etc., baumeln. Das kann noch was geben.
Und sollte es dann wirklich so einen Hauruck-Temperaturanstieg geben - oh je, dann geht nicht nur so mancher Kreislauf in die Knie.
Nichtdestotrotz wünsche ich ein schönes Wochenende und übersende viele Grüße!