Berufsgefährdendes Bäckerasthma ist leider keine Seltenheit in professionellen Backstuben. Ein neues Mehl gibt Hoffnung, dass in Zukunft weniger Atemwegsbeschwerden auftreten.

So ein knackiges Brötchen kann es ganz schön in sich haben. Nur ein Beispiel: Da die knusprige Backware in den meisten Fällen Weizen enthält, stellt es etwa für Menschen mit einer Weizenallergie oder einer Glutenintoleranz eine allergene Gefahr dar.

Bäckerasthma: Mehlstaub löst Probleme aus

Und auch schon innerhalb der Backstube kann der Herstellungsprozess eines Brötchens bzw. ähnlicher Backwaren zum gesundheitlichen Problem für den Bäcker werden – weil während der Fertigung jede Menge Mehl aufgewirbelt wird und der Staub in die Atemwege des Ausführenden gelangt. Allergisches Bäckerasthma kann die Folge sein und sich so sehr verschlimmern, dass der Beruf aufgegeben werden muss.

Neues Mehl gibt Hoffnung

Doch nun besteht Grund zur Hoffnung, dass Bäckerasthma in Zukunft milder verläuft bzw. gar nicht erst auftritt. Denn wie zum Beispiel hier erwähnt wird, ist es dem Bäcker Hans Gebert aus Gnodenstadt (Landkreis Kitzingen) gelungen, ein besonders staubarmes Mehl – das so genannte Trennmehl – zu entwickeln. Das Trennmehl hat sich offenbar schon in den Backstuben bewährt – so sei durch die Verwendung des speziellen Mehls unter anderem die Zahl der Neuerkrankungen an Bäckerasthma zurückgegangen. Der Entdecker wurde für seine Erfindung bereits von der Berufsgenossenschaft ausgezeichnet.

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