Für Menschen mit Asthma kann das Winterwetter mit seiner feucht-kalten Witterung zu einer großen Belastung werden. Um wenigstens innerhalb der eigenen vier Wände eine möglichst angenehme Atmosphäre zu haben, empfehlen Experten den Betroffenen, überheizte Räume zu vermeiden.

Schon für Gesunde kann der Winter mit seinen verschiedenen Risiken eine echte Herausforderung darstellen. Während immer wieder mal Glatteisgefahr herrscht, sorgt an anderen Tagen eine feucht-kalte Witterung dafür, dass das Immunsystem jede Menge zu tun hat und ein grippaler Infekt trotzdem keine Seltenheit ist.

Eine besondere Belastung stellt das strapaziöse Wetter allerdings für Menschen mit Asthma dar.

Asthma: Dauerhaft gereizte Atemwege

Bei Asthma handelt es sich sich um eine chronische Erkrankung der Atemwege. Die Bronchien sind dauerhaft gereizt und können sich infolge von Außenfaktoren – wie zum Beispiel Allergenen – entzünden, was zu den bekannten Symptomen wie angeschwollenen Schleimhäuten, verstärkter Produktion von Sekret sowie Anfällen von Atemnot führt.

Überheizte Räume vermeiden

Besonders anstrengend für die empfindlichen Bronchien von Asthmatikern sind bestimmte Witterungsverhältnisse im Herbst bzw. Winter. Wie wir hier auf Allergiewelle.de erst neulich wieder berichtet hatten, stellt zum Beispiel Nebel eine außerordentliche Belastung für Patienten mit Asthma dar. Doch wie beispielsweise hier auf der Website der Lungenärzte im Netz dargelegt wird, ist nicht nur das feucht-kalte Wetter draußen, das heftige Atemnotanfälle auslösen kann, ein problematischer Faktor, sondern auch die im Winter tendenziell überheizte Luft in Innenräumen. Laut den Experten würden Räume mit höheren Temperaturen als 20°C zu einer Austrocknung der Schleimhäute in den Atemwege führen, was eine zusätzliche Reizung der eh schon empfindlichen Bronchien von Asthmatiker bewirke.

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