Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Was ist eigentlich… ein Antihistaminikum?

9. März 2011
Autor: Nadine

Das “Antihistaminikum” ist vor allem für Allergiker ein bekannter Begriff. Was aber steckt genau hinter dem recht kompliziert anmutenden Wort?

Antihistaminikum © NadineVor allem Allergikern dürften Medikamente, die als “Antihistaminikum” bezeichnet werden, schon das eine oder andere Mal begegnet sein.

Derzeit werden primär die so genannten H1-Antihistaminika der zweiten Generation zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Hierzu zählen zum Beispiel Präparate mit den Wirkstoffen Loratadin und Cetirizin.
Auch ich selbst musste – sowohl in Hinblick auf meinen seit vielen, vielen Jahren starke Beschwerden verursachenden Heuschnupfen als auch wegen eines akuten Schubs von Nesselsucht – bereits mehrfach zu Antihistaminika greifen.

Antihistaminikum: Anwendungsgebiete

Der körpereigene Botenstoff Histamin spielt unter anderem beim Auftreten von allergischen Reaktionen eine zentrale Rolle. Hier kommt das Antihistaminikum ins Spiel: Es wird zur Hemmung der Wirkung des Histamins eingesetzt und zum Beispiel zur Behandlung von Allergien, aber auch bei anderen Erkrankungen wie etwa Schlafstörungen, Übelkeit oder Erbrechen angewandt.

Wirkung von Histamin-Rezeptorblockern im Körper

Wie aber genau wirkt ein (gegen Allergien eingesetztes) Antihistaminikum im Körper? – Dabei handelt es sich um einen recht komplexen Prozess, den ich als medizinischer Laie wie folgt zusammenzufassen versuche: Damit Histamin im Körper seine Wirkung entfalten kann, muss es an der Zellwand ‘andocken’. Dieser Vorgang wird von einem Antihistaminikum unterbunden, indem es den ‘Andock-Ort’ (den “Rezeptor”) blockiert. Aufgrund dieses Wirkprinzips werden Antihistaminika auch Histamin-Rezeptorblocker genannt.

Detaillierte Informationen zu diesem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.Similar Posts:

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