Die Ambrosia lauert nicht nur abseits von unseren Häusern auf Wiesen oder am Wegesrand, sondern macht sich auch im Garten breit. Wie es aussieht, ist das hochallergene Kraut nicht nur in einem bestimmten Bundesland zu finden, sondern breitet sich quer über das ganze Land aus.

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Der Spätsommer ist da und immer öfter ziehen herbstliche Episoden mit Regenfällen und Sturmböen auf. In Sachen Heuschnupfen ist das durchaus erfreulich, denn der Regen wäscht die Luft immer wieder einigermaßen pollenfrei. Allerdings, mit dem Spätsommer bricht auch die Zeit der Ambrosia an…

Ambrosia: Hochallergenes Kraut aus Amerika

Die Ambrosia ist auch als Beifußblättriges Traubenkraut bekannt und stammt ursprünglich aus Amerika. Durch Vogelfutterimporte haben Samen der Pflanze ihren Weg auch nach Europa gefunden und lassen seit einigen Jahren auch heimische Pollenallergiker zittern. Der Grund: Die Pollen der Ambrosia sind hochallergen und können neben üblichen Heuschnupfen-Symptomen wie Niesattacken und Augentränen auch schwere Asthma-Anfälle auslösen. Bei direktem Hautkontakt sind außerdem Reizungen bis hin zu Verbrennungen möglich.

Ambrosia macht sich auch im Garten breit

Das Problem Ambrosia kann praktisch vor der eigenen Türe liegen, denn: Das gefährliche Kraut macht sich nicht nur auf den Wiesen, Feldern und an den Wegesrändern der Nation breit, sondern wächst auch in so manchem heimischen Garten. Wie zum Beispiel hier nachzulesen ist, hat die Ambrosia beispielsweise bereits Einzug in die Gärten im Münsterland gefunden, während beispielsweise hier zwar kein konkreter ‚Garten-Befall‘ vermeldet wird, dafür aber auf die zunehmende Verbreitung von Ambrosia in Baden-Württemberg hingewiesen wird. Und auch in Südbrandenburg ist das Beifußblättrige Traubenkraut in ernstzunehmenden Mengen zu finden, unter anderem auch in Gärten, was z.B. hier erwähnt wird.
Wer die Pflanze im eigenen Garten vorfindet, sollte sich sichere Schutzkleidung (lange Ärmel, Handschuhe, Schutzbrille, Mundschutz) anlegen und sie vorsichtig vernichten (z.B. ausreißen und im verschlossenen Beutel in den Restmüll geben oder erst die Knospen, dann die ganze Pflanze abschneiden, alles in einem Sack trocknen und später verbrennen). Wer Ambrosia während eines Spaziergangs sichtet, sollte den Fund der Pflanze online melden.

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