Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass uns bislang schon diverse Gräser- und Baumpollen das Leben schwer gemacht haben – bald kommt auch noch die Ambrosia richtig in Fahrt bzw. in Flug.

Wir haben an anderer Stelle bereits über die enorme Allergierelevanz der Ambrosia berichtet. Die Pollen der Pflanze, die unter anderem auch Beifußblättriges Traubenkraut genannt wird, sind derart aggressiv, dass sie auch Menschen, die bislang nicht von Allergien geplagt wurden, sensibilisieren können.

Bald ist es wieder soweit – die Ambrosia erreicht ihre Hauptblütezeit. Ein Blick auf den aktuellen Pollenflugkalender zeigt, dass (nicht nur) Allergiker, die in der Nähe des Krauts wohnen, in Kürze mit besonders starken Beschwerden zu kämpfen haben werden.

Dass die Ambrosia ein echtes Problem zu sein scheint, offenbart auch eine Studie der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift“, nachzulesen bei net-tribune. Demnach trägt in Baden-Württemberg bereits jeder sechste bis zehnte Grundschüler Antikörper gegen die Ambrosia im Blut. Überschießende Reaktionen gegen das Kraut sind bei diesen Kindern somit vorprogrammiert. Allerdings müssen die betreffenden Schüler noch gar nicht mit der Pflanze selbst in Kontakt gekommen sein – so genannte kreuzreaktive Korbblütler können für die Sensibilisierung verantwortlich sein.

Ob man gegen die Ambrosia allergisch ist, lässt sich mit einem Pricktest beim Allergologen herausfinden. Der Arzt muss dann über eine geeignete Therapie entscheiden.

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