Die Weihnachtszeit ist für uns Allergiker immer ein wenig heikel. Denn dann halten nicht nur etliche allergieträchtige Leckereien Einzug in die hiesigen Supermärkte und häuslichen Stuben, sondern auch zahlreiche harzhaltige Gestecke, Kränze und Tannenbäume.

Weihnachten steht vor der Tür – man kann es förmlich riechen. Zumindest geht es mir so, wenn ich mich im Supermarkt durch die engen Riegen von Dominosteinen, Lebkuchenherzen, Marzipanstollen, Nussecken und Zimtgebäck kämpfe.

Doch ganz abgesehen davon, dass wir Allergiker mit so manchen Weihnachtsleckereien aufgrund ihrer Allergieträchtigkeit unsere Probleme haben, könnten wir auch auf ein anderes weihnachtliches Markenzeichen äußerst sensibel reagieren – die Rede ist vom Tannenbaum.

Ach, der Tannenbaum… Als würde es nicht genügen, dass er bereits im Sommer vielen von uns große Sorgen bereitet und uns immer wieder bangend auf den Pollenflugkalender blicken lässt, auch im Winter stellt er für Menschen mit einer Allergie gegen Harz eine ernste Bedrohung dar. Wie beispielsweise hier auf Medizinauskunft.de erwähnt wird, reagieren manche Betroffenen bereits auf die bloße Anwesenheit des Tannenbaums im Raum mit heftigen Symptomen. Die sich ausbreitenden ätherischen Öle können dann Juckreiz, Atemnot und Niesanfälle auslösen.

Eine Alternative zum frischen Weihnachtsbaum könnte einer der – wie es mir erscheint sowieso längst in Mode gekommenen – künstlichen Bäume aus Plastik sein. Mit einem solchen kann man dann vielleicht sogar ein wenig Geld sparen, weil der künstliche Tannenbaum auch noch beim nächsten Weihnachtsfest satt-grün und ansehnlich sein dürfte.

Wer mit den im Handel erhältlichen Weihnachtsleckereien Probleme hat, für den könnte möglicherweise spezielle Schokolade für Allergiker oder der Bratapfel mit Pflaumen-Mus interessante Alternativen sein.

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