Das Jahr geht mit einem Knall zu Ende. Mit einem? Na ja, eigentlich gleich mit einigen. Mit einigen vielen. Mit etlichen! Leider schmerzen all die Böller nicht nur in den Ohren, sondern können auch die Atemwege reizen.

Feuerwerk © flickr.com / majorvolsMorgen ist es soweit – dann ist Silvester!

Unglaublich, wie schnell das Jahr vorüberging. Mir selbst ist es diesmal besonders kurz vorgekommen.
Aber ehrlich gesagt: Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit an mir vorbeizufliegen. Ein merkwürdiges Phänomen.

Jedenfalls: Morgen ist Silvester, was in der Regel auch jede Menge Knabberei, Sektgenuss und Feuerwerk bedeutet.

Und für uns Allergiker heißt es einmal mehr vorsichtig zu sein, denn zum Jahreswechsel sind die Gefahren mal wieder gehäuft anzutreffen:

So sollten all diejenigen unter uns, die an einer Erdnussallergie leiden oder auf anderes Knabberzeug sensibel reagieren, einen weiten Bogen um Peanuts, Flips und Co. machen.

Menschen, die Sulfite und Schwefeldioxid nicht vertragen, mögen hingegen von Sekt, Wein und Co. Abstand nehmen und lieber mit den für sie besser bekömmlichen Getränken das neue Jahr begrüßen.

Ziemlich ‚reizend’ dürfte schließlich das alljährliche Feuerwerk wirken:

Manche Menschen werden es vielleicht ganz schön finden, wenn die Raketen in die Luft steigen und mit Böllern das neue Jahr ‚eingetrommelt’ wird. Manch andere wird dasselbe Spektakel höchstwahrscheinlich aber ganz schön anstrengen, eben weil die Inhaltsstoffe der Feuerwerkskörper die Atemwege reizen können.
Insbesondere Asthmatiker und Allergiker bleiben während des schwefligen Treibens lieber zu Hause, denn wie beispielsweise das Umweltbundesamt hier meldet, hält die Luft am beginnenden Neujahrstag eine besonders hohe Feinstaubbelastung bereit.

Apropos Feinstaub: Laut eines Artikels des MDK Niedersachsen, der hier eingesehen werden kann, setzt sich der durch das Silvesterfeuerwerk verursachte Feinstaub in Folge des Klimawandels erst nach und nach vollständig frei. Für uns Allergiker bedeutet dies, dass wir die Folgen der ‚Böllerei’ wohl auch noch zu Ostern des kommenden Jahres spüren könnten.

Na dann Prost…

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in ein beschwerdefreies Jahr 2010!