Haare färben kann Allergien auslösen. Meist ist der Auslöser für die Allergie nach dem Haare färben die Substanz p-Phenylendiamin (p-PD) oder chemisch nah verwandte Stoffe.

In hoher Konzentration ist das p-Phenylendiamin (p-PD)  besonders in dunklen Haarfärbemitteln enthalten, um eine intensivere Farbe auf dem Haar zu erzeugen.

Die Substanzen sind praktisch in allen dauerhaften Haarfärbemitteln enthalten. Die Beschwerden bei einer Allergie gegen p-Phenylendiamin können vom starkem Juckreiz  bis zu Rötungen, Schwellungen, Bläschen- und Knotenbildung führen.

Trotz einer Therapie muss mit dem Anhalten der Beschwerden über Wochen und Monate hin gerechnet werden. Behandelt werden die allergischen Reaktionen gegen Haarfärbemittel mit Salben, Cremes oder Lotionen mit Kortison, bei extremen allergenen Reaktionen werden Kortison-Tabletten verschrieben.

Ein Hautest beim Facharzt kann vor dem Färben Aufschluss über einen Kontaktallergie gegen Haarfärbemittel geben.

Ist eine Allergie auf p-PD diagnostiziert worden, muss die Substanz gemieden werden. PPD kommt auch in Druckerschwärze, Gummischläuche und dunklen Lederwaren vor.

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