Gegen Allergien und Asthma könnte bald ein neuer Wirkstoff zum Einsatz kommen. Entdeckt wurde er von einem Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Allergien und Asthma betreffen immer mehr Menschen – und machen ihnen das Leben schwer. Viele der Betroffenen sind sogar der Auffassung, dass die Krankheit – trotz der Durchführung von entsprechenden Therapie-Maßnahmen – ihre Lebensqualität in einem erheblichen Umfang einschränkt.

Allergien / Asthma: Verschiedene Therapien möglich

Zwar gibt es verschiedene Therapie-Ansätze zur Behandlung der jeweiligen Krankheiten, doch können die dabei zum Einsatz kommenden Medikamente nicht nur lindernde Effekte, sondern auch problematische Nebenwirkungen haben. Nicht nur Präparate mit Kortison sind dafür bekannt, dass sie unerwünschte Wirkungen haben, auch rezeptfreie Antiallergika wie zum Beispiel Antihistaminika können Nebeneffekte wie etwa Müdigkeit oder Kopfschmerzen verursachen.

Allergien / Asthma: Bald neuer Wirkstoff anwendbar?

Umso interessanter ist, dass in Zukunft möglicherweise ein neuer Wirkstoff gegen Allergien und Asthma zur Anwendung kommen könnte. Der italienische Pharmazeut Dr. Carlo Pergola von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena hat ihn entdeckt und darüber in der Fachzeitschrift „Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics“ berichtet (DOI: 10.1124/jpet.111.180794).
Der Wissenschaftler hat herausgefunden, dass sich das synthetisch hergestellte Cinnamyl-3,4-Dihydroxy-alpha-Cyanocinnamate (CDC), ein Zinksäureester, wahrscheinlich gegen die bei Allergien und Asthma auftretenden Entzündungen einsetzen lassen könnte.
Bis tatsächlich ein Medikament mit dem neuen Wirkstoff erscheint, werden aber noch einige Jahre vergehen – in der Regel dauert es circa 10 bis 12 Jahre, bis ein Wirkstoff-Kandidat vertrieben werden kann.

Weitere Informationen dazu sind zum Beispiel hier zu finden.

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