Eine Allergie tritt manchmal urplötzlich und ohne ersichtlichen Grund auf. Dabei lauert das Übel oft näher, als man denkt – beispielsweise in den Bezügen von Autositzen. Deshalb sollte zumindest für allergieanfällige Menschen gelten: Augen auf beim Auto-Kauf!

Ein Auto-Kauf ist nie ganz leicht. Und als wären beim Erwerb des neuen Flitzers nicht sowieso schon etliche verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, gesellt sich nun anscheinend noch ein weiterer hinzu – der Aspekt des potentiellen Allergie-Risikos.

Allergie: Augen auf beim Auto-Kauf!

Denn wie zwei Dermatologen der RWTH Aachen berichten, können potentiell vorhandene Allergene in Autositzen eine Kontaktallergie auslösen. Ans Licht kam diese Autositz-Allergie, als eine Patientin mehrere Monate lang an juckenden Ekzemen an Armen und Beinen litt und die Beschwerden vor allem nach längeren Autofahrten auftraten. Auffällig war, dass sich die Frau erst vor fünf Monaten ein neues Auto gekauft hatte.

Autositz-Allergie durch Allergene im Kunststoffbezug

Ein Epikutantest ergab schließlich, dass die Patientin allergisch auf ihre eigenen Autositze reagierte. Die Sitze waren mit Kunstleder bezogen, welches sowohl Bisphenol A als auch Epichlorhydrin und somit ebenfalls das aus den beiden vorgenannten Stoffen entstehende Epoxidharz enthielt. Die Frau reagierte auf das als Allergen bekannte Epoxidharz in den Autositzen mit einem allergischen Kontaktekzem.

Detaillierte Informationen zur Allergie auf Autositze sind zum Beispiel hier zu finden.

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