Eure Meinung
Kategorien
Blogroll
Gerne gelesen
Tipps für Allergiker
Ein allergisches Kontaktekzem tritt selten mit Schuppenflechte auf. Werden zur gleichen Zeit beide Erkrankungen der Haut diagnostiziert, kann Skepsis angebracht sein.
In Anbetracht des doch ziemlich trüben Herbstwetters werde ich meinen Blick heute einmal vorsichtig vom diesjährigen Pollenflugkalender weglenken und ihn stattdessen in Richtung des Themas Haut und Allergien schweifen lassen. Denn kaum sind die Temperaturen gefallen, schlägt die Haut bei mir selbst immer öfter Alarm und bildet – warum auch immer – wiederholt rote Entzündungspusteln aus.
Kontaktekzem tritt selten zusammen mit Schuppenflechte auf
Infolge meiner eigenen sensiblen Hautprobleme war natürlich sofort mein Interesse geweckt, als ich vorhin auf diese Website hier stieß und dort eine Meldung erblickte, in der es unter anderem darum geht, dass ein allergisches Kontaktekzem nur sehr selten zeitgleich mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) auftritt. weiter Lesen »
Tritt die Weinallergie jetzt auch bei mir auf? Oder was ist sonst der Grund dafür, dass sich neulich ein (ansonsten) unerklärlicher Ausschlag auf meinem Hals breitgemacht hat?
Neuerdings passieren mir in Sachen Allergie immer wieder neue spannende Dinge . . .
Zum Einen hat mich mein sonst berüchtigt heftiger Heuschnupfen dieses Jahr (so gut wie) in Ruhe gelassen – und das sogar in jener Zeit, als mein Schweiß in Litern floss und in meinen vier Wänden trotz Ventilatoren-Kraft das Thermometer über die 30°C-Grenze kletterte.
Zum Anderen – und das erscheint mir als ziemlich bedenklich – sieht es so aus, als ob sich meine Allergie-Anfälligkeit verlagert hat, und zwar von den Atemwegen in Richtung Haut (falls so etwas überhaupt möglich ist).
Denn vor ein paar Tagen geschah etwas mit meiner Haut, das mir zunächst (wieder einmal) wilde Gedanken an eine mögliche Nesselsucht bescherte. Und zwar passierte dies: weiter Lesen »
Wer gegen Birke bzw. ihre Pollen allergisch reagiert, muss auch auf dem Esstisch Vorsicht walten lassen. Denn in einer Studie kam ans Licht, dass eine Birkenallergie Kreuzreaktionen mit Feigen und anderen Maulbeergewächsen mit sich bringen kann.
So anmutig und schön die Birke als Baum erscheinen mag, so tückisch ist ihr hohes Kreuzallergie-Potential. Bereits bekannt war zum Beispiel, dass Menschen mit einer Birkenpollenallergie auch Vorsicht bei Soja walten lassen sollten. Darüber hinaus können bei Birkenallergikern unter anderem auch Kreuzreaktionen auf Baumnüsse, Erdnüsse, Sellerie oder Karotten auftreten.
Birke: Kreuzreaktionen mit Feigen
Damit hat die Liste der Kreuzallergien im Zusammenhang mit der Birke aber noch nicht ihr Ende erreicht. In einer Studie wurde vor kurzem herausgefunden, dass auch frische Feigen ein ziemlich hohes Kreuzreaktions-Potential aufweisen, während die getrocknete Frucht bekömmlicher zu sein scheint – möglicherweise weil letztere durch den Trocknungsprozess weniger allergieauslösende Eiweiße in sich trägt. Von 85 teilnehmenden Birkenpollenallergikern reagierten im Zuge von Pricktests 78 Prozent auf die frische Feigenfrucht, die zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) zählt.
Kreuzreaktionen auch mit anderen Maulbeergewächsen
Apropos Maulbeergewächse: Auch bei der Maulbeere kam es bei 91 Prozent der Birkenpollenallergiker zu Kreuzreaktionen. Derselbe Prozentsatz reagierte ferner auf die tropische Jackfrucht, welche ebenfalls zur Familie der Maulbeergewächse gehört.
Weitere Informationen zu der Studie sind zum Beispiel hier zu finden.
Tss, von wegen Pollen adé! Nachdem es erst letzte Woche für mich noch so aussah, als ob bereits ultimativ der kalte Herbst eingebrochen wäre, wurde ich gestern Zeuge einer verdammt dichten Pollenwolke . . .
Was für ein unstetes Wetter! – Während es in meiner Region heute wieder ganz (un)schön düster aussieht und ich bereits unter den leidigen Symptomen meiner ‘Herbst-Allergie‘ leide, strahlte erst gestern noch die sommerlichste Sonne vom Himmel herab und animierte einige ungeliebte ‘Gesellen’ auch gleich dazu, ganz ungehemmt durch die Gegend zu schwirren . . .
Natürlich ist von Pollen die Rede! Ich hatte es – ehrlich gesagt – gar nicht mehr für möglich gehalten, dieses Jahr noch einmal Zeuge von derart dichten ‘Pollenwolken’ werden zu dürfen (bzw. zu müssen). Doch gestern war es tatsächlich soweit. Das Folgende geschah:
Während die Kraft der Sonne mich schnell an meiner Kleidungswahl (lange Ärmel und gefütterte Jacke) zweifeln ließ, dauerte es nicht lange, bis ich – nicht ohne Schrecken – den massiven Pollenflug entdeckte: Die flauschigen Blütenstaub-Flöckchen schwebten derart dreist an meinem Fenster vorbei, dass ich das Kalenderblatt – rein intuitiv – beinahe zwei Monate zurückgeblättert hätte . . .
Glücklicherweise waren aber allen Anscheins nach nicht vorwiegend ‘meine’ Pollen dabei. Denn trotz des regen ‘Flugverkehrs’ merkte ich kaum Anzeichen von Heuschnupfen, verspürte keinerlei Niesreiz und auch sonst kein verräterisches Kribbeln in den Bronchien. Allerdings: Meine Augen tränten recht aufgelöst dahin (was aber wohl eher dem plötzlich wieder so kräftig scheinenden Sonnenlichts zuzuschreiben war), so dass ich während des Autofahrens erst einmal eine Pause machen und meine mit Pollen besudelte Fensterscheibe fotografieren musste.