Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für September, 2010

29. September 2010
Autor: Nadine

Der Allergie-Typ 1, auch als Soforttyp bekannt, kommt unter den allergischen Reaktionen mit Abstand am Häufigsten vor und kann gravierende Symptome verursachen.

Soforttyp © NadineSoforttyp-Allergien, also allergische Erkrankungen, die dem Typ 1 zuzuordnen sind, kommen besonders oft vor – etwa 90 Prozent aller Allergien sind diesem Reaktionstyp zuzuordnen.

Typ 1: Soforttyp-Allergie – Definition

Beim Auftreten einer Allergie des Soforttyps kommt die Reaktion schnell und mitunter recht heftig. Konkret handelt es sich dabei um eine durch IgE-Antikörper vermittelte Sofortreaktion:

IgE (Immunglobulin E) bindet sich beim Kontakt mit dem Allergen an die Mastzellen, anschließend erfolgt die Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen (wie z.B. Histamin), die starke Weitung von Blutgefäßen und der vermehrte Austritt von Flüssigkeit.

Beim ersten Kontakt mit einem Allergen erfolgt noch keine Reaktion, sondern zunächst die Sensibilisierung. Beim nächsten Kontakt kommt es dann binnen Sekunden oder Minuten zur allergischen Sofortreaktion. Darüber hinaus ist auch noch nach vier bis sechs Stunden eine allergische Reaktion möglich – dabei handelt es sich dann um eine verzögerte Soforttyp-Reaktion. weiter Lesen »

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27. September 2010
Autor: Nadine

Oft habe ich rote Wangen nach dem Essen – ein Phänomen, das mich immer nur in der kühlen Herbstzeit heimsucht. Mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich dabei um eins der Symptome einer Histamin-Intoleranz handeln könnte.

Regen-Wetter © NadineNachdem mein Wohlbefinden in der vergangenen Woche noch durch eine gereizte Triefnase beeinträchtigt wurde und ich nicht so recht wusste, ob ich sie der Herbstzeit oder meinem Heuschnupfen zuordnen sollte, umtreiben mich derzeit schon wieder ganz andere gesundheitliche Probleme.

Es sind jene (etwas seltsamen) Beschwerden, die mich jedes Jahr zu Anbeginn der kühlen Regenzeit überfallen und die ich in der Vergangenheit bereits als meine ganz persönliche “Herbst-Allergie” bezeichnet hatte. Konkret sieht es so aus, dass ich nach so gut wie jeder warmen Abendmahlzeit mit speziellen Symptomen wie roten Wangen, einem erhitzten Kopf, einem erhöhten Puls und leichtem Schwindel zu kämpfen habe.

Da die Beschwerden recht unangenehm und irgendwie auch Anlass zur Sorge sind, habe ich mal ein wenig Symptom-Recherche betrieben und bin zu dem Schluss gekommen, dass die geschilderten Probleme möglicherweise auf eine Histamin-Intoleranz hindeuten könnten. Allerdings frage ich mich, warum mich diese Schwierigkeiten grundsätzlich immer erst in der Herbstzeit überkommen. Im Sommer litt ich nach der Aufnahme von (egal wie üppigen) Mahlzeiten nie unter erhitzten/geröteten Wangen und Schwindelgefühlen.

Oder: Vielleicht hatte das in den Sommermonaten gegen meinen Heuschnupfen eingenommene Antihistaminikum zu jener Zeit auch von vorn herein verhindert, dass eine eventuell vorhandene Histamin-Intoleranz zu den beschriebenen Symptomen führen konnte?

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25. September 2010
Autor: Nadine

Eine “Atopie” haben oder “atopisch sein” – was heißt das eigentlich? Zwar sind uns Allergikern diese Fremdwörter meist schon mehrfach begegnet, doch ist uns ihre genaue Bedeutung oft nicht wirklich bekannt.

Hautpartie © Nadine

Manchmal bemerken wir sie kaum noch und nehmen sie schlichtweg als gegeben hin – die Rede ist von Fremdwörtern.

Insbesondere im medizinischen Bereich stoße ich als Allergikerin immer wieder auf unbekannte Fachbegriffe, deren Bedeutung mir im ersten Moment gar nicht richtig bewusst ist. Da mir diese Wörter später aber immer wieder unterkommen, möchte ich irgendwann genau wissen, wofür sie stehen – zuletzt war dies beispielsweise bei der Bezeichnung “hypoallergen” der Fall.

Auch die Wörter “Atopie” bzw. “atopisch” sind mir in Bezug auf Allergien in der letzten Zeit häufig begegnet. Für mich Grund genug, sie mir mal etwas genauer anzuschauen: weiter Lesen »

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23. September 2010
Autor: Christophe

Bei der Gürtelrose, die auch als Herpes zoster bezeichnet wird, handelt es sich um einen durch Varicella-Zoster-Viren ausgelösten Hautausschlag. Die entsprechenden Symptome und Behandlungsmöglichkeiten sollen im Folgenden dargestellt werden.

Aciclovir by spratmackrel©Flickr

Die für die Gürtelrose verantwortlichen Viren sind für die in der Kindheit auftretenden Windpocken verantwortlich. War ein Kind von den Windpocken betroffen, kann es Jahre später an einer Gürtelrose erkranken, da die Viren im Körper verweilen und reaktiviert werden können.

Wie äußert sich eine Gürtelrose?

Eine Gürtelrose beschränkt sich ausschließlich auf den Teil des Körpers, der sich unmittelbar an den Nervenbahnen befindet, in denen die Viren sozusagen geschlummert haben. Im Normalfall sind von einer Gürtelrose die Haut des Bauch- und Brustbereichs betroffen, wobei die Gürtelrose meistens an der Wirbelsäule beginnt und sich dann wie ein Gürtel um den Körper herum ausbreitet. Typischerweise kommt es zu einem Anschwellen der Haut mit einhergehender Rotfärbung und Bläschenbildung.
Betroffen von einer Gürtelrose sind einzig Personen, die zuvor an einer Windpockeninfektion gelitten haben.

Verlauf der Erkrankung

Neben anfänglicher Müdigkeit äußert sich eine Gürtelrose durch ein brennendes Gefühl an den Hautstellen an den Nervenbahnen. Etwa zwei bis drei Tage nach Beginn der Schmerzen bilden sich kleine Blasen und die Haut darunter nimmt eine rote Färbung an.

Nach maximal sieben Tagen hat sich der Ausschlag in seiner maximalen Form herausgebildet. Damit einhergehend öffnen sich die Blasen und die hinterlassenen Wunden bedecken sich mit Schorf, der nach drei Wochen abfällt.

Begleitende Symptome der Gürtelrose können Fieber und geschwollene Lymphknoten in der betroffenen Region sein. Bei einigen Patienten können noch nach einigen Wochen Schmerzen an den betroffenen Hautstellen auftreten, wobei es sich um eine so genannte postzosterische Neuralgie (Nervenschmerzen) handelt.
Das Alter der Patienten spielt weiter Lesen »

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22. September 2010
Autor: Nadine

Liegt eine Laktoseintoleranz vor, kann Milchzucker nicht richtig verdaut werden. Doch etwas Milch ist trotzdem drin.

Milch © NadineLeidet man an einer Laktoseintoleranz, kann es nach dem Verzehr von Milchprodukten zu unangenehmen Verdauungsstörungen wie Blähungen, Durchfall oder sogar zu schmerzhaften Krämpfen kommen. Die Beschwerden haben eine Ursache: Der Körper des Betroffenen kann den aufgenommenen Milchzucker aufgrund eines Mangels an dem Verdauungsenzym Lactase nicht richtig aufspalten und verwerten.

Die Lebensmittelindustrie versucht seit einiger Zeit mit speziellen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungen auf die Laktoseintoleranz zu reagieren und hat Produkte wie Lactase-Tabletten oder laktosefreie Milch auf den Markt gebracht. Allerdings scheinen Artikel wie diese wohl nicht immer ihren Zweck zu erfüllen, wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann. Demgemäß sieht es so aus, dass es weder durch die Einnahme von Nahrungsergänzungen mit Lactase noch durch den Verzehr von laktosereduzierter Milch tatsächlich zu verringerten Beschwerden kommt.

Laktoseintoleranz: Liegt tatsächlich eine vor?

Liegt die Vermutung nahe, dass man selbst von einer Laktoseintoleranz betroffen ist, sollte laut der obigen Quelle nicht eigenständig eine strikte Karenz von Milchprodukten – die wichtige Kalziumlieferanten sind – eingeleitet werden. Vielmehr sei herauszufinden, ob tatsächlich eine Laktoseintoleranz vorläge und ob Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, wie etwa das Reizdarmsyndrom, ausgeschlossen werden könnten. Hierzu sei die Durchführung eines Belastungstests die beste Wahl.

Etwas Milch ist trotzdem drin

Außerdem müsse, laut Quelle, eine Milchzuckerunverträglichkeit nicht unbedingt bedeuten, dass man gar keine Milchprodukte konsumieren könne. Wenn man über den Tag verteilt nicht mehr als 1 bis 2 Tassen Milch aufnehme, müsse es nicht unbedingt zu Beschwerden kommen. Allerdings sei es wichtig, die Milch stets zusammen mit anderen Lebensmitteln zu verzehren.

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19. September 2010
Autor: Nadine

Es ist gerade Schnupfenzeit, nicht wahr? Oder was sonst ist daran Schuld, dass ich mir derzeit entweder die Lunge aus dem Leib niese oder in der übrigen Zeit überwiegend unter einer verstopften Nase leide?

Schnupfenzeit © NadineIn den letzten Wochen hatte ich mich mehrmals vergnügt darüber geäußert, dass mich mein Heuschnupfen eine lange Zeit (annähernd) gänzlich in Ruhe ließ und ich stattdessen eher an Ekzemen, Pusteln und anderen Hautproblemen litt.

Doch seit Anbeginn des Wochenendes ist alles anders: Ich niese, niese und niese! Und wenn meine Nase nicht gerade heftig ausschlägt oder aber beharrlich läuft, dann ist sie kläglich verstopft. Das Durchatmen fällt mir zur Zeit jedenfalls sehr schwer.

Sollte es sich allerdings tatsächlich um eine späte Rückkehr meines im Tiefschlaf vermuteten Heuschnupfens handeln, dann frage ich mich: Warum sind meine Augen nicht auch in irgendeiner Weise betroffen? Erstaunlicherweise neigen sie nämlich weder zum Tränen noch zum Jucken weiter Lesen »

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17. September 2010
Autor: Nadine

Die Ambrosia ist mal wieder in aller Munde, oder besser gesagt: In aller Nasen. Offenbar breitet sich die allergene Bedrohung auch fortwährend weiter aus, denn Forscher fanden heraus, dass immer mehr Menschen allergisch auf das Beifußblättrige Traubenkraut reagieren.

Ambrosia-Wetter © Nadine

Auch wenn es draußen immer düsterer und herbstlicher wird, bleibt die Ambrosia, die auch als Beifußblättriges Traubenkraut bekannt ist, wegen ihrer späten Blüte wohl noch längere Zeit ein heikles Thema für uns Allergiker.

Nachdem erst kürzlich berichtet wurde, dass für Menschen mit einer Allergie gegen die Ambrosia auch der Beifuß ein Problem sein kann, ist anhand von Forschungen der TU München nun ersichtlich geworden, dass mittlerweile immer mehr Menschen auf das aggressive Traubenkraut allergisch reagieren.

Ambrosia: Immer mehr Menschen allergisch

Während vor einigen Jahren noch eine relativ geringe Anzahl von Menschen auf die Ambrosia reagierte, sind in Bayern nun mittlerweile 40 Prozent aller Heuschnupfen-Kranken auf die Allergene der Pflanze sensibilisiert. Jeder Vierte der Sensibilisierten zeigt bereits allergische Reaktionen. Detaillierte Informationen zu den Forschungen sind zum Beispiel hier einzusehen.

Aggressive Allergene

Jedoch nicht alleine die Tatsache, dass sich die Ambrosia immer weiter in Deutschland ausbreitet, dürfte für uns Allergiker zu einem immer größeren Problem werden. Die Pflanze wird auch deshalb als gefährlich angesehen, weil sie über besonders aggressive Allergene verfügt, von denen bereits eine geringe Menge gravierende Allergiesymptome oder sogar Asthma herbeiführen kann.

Gerade weil die Ambrosia dermaßen aggressive Allergene aufweist, bietet sich gemäß Allergologen neben der Therapie mit Antihistaminika und lokal anwendbaren Kortison-Präparaten auch eine Desensibilisierung an.

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15. September 2010
Autor: Nadine

Für Allergiker kann sich die Devise “Augen auf bei der Berufswahl!” in besonderem Maße bewahrheiten. Denn nicht wenige Berufe können für Menschen mit Heuschnupfen, Neurodermitis und Co. zu einem gefährlichen Problem werden.

Backen © NadineJeder Mensch muss sich irgendwann für einen Beruf entscheiden. Meist wirkt sich diese eine Wahl auf das gesamte weitere Leben auf. Hat sich ein Mensch einmal für einen bestimmten Beruf entschieden, bleibt er diesem in der Regel lebenslang treu. Nur wenige wagen einen Wechsel. Und nur wenige fühlen sich tatsächlich von Anfang an für eine ganz bestimmte Tätigkeit berufen.

Besonders problematisch kann das Thema der Berufswahl allerdings für Allergiker werden. Ihnen könnte es nicht nur passieren, dass sie sich für eine Tätigkeit entscheiden, die letzten Endes doch nicht ihren Interessen und Begabungen entspricht, sondern ist es darüber hinaus möglich, dass sie jenen Beruf, für den sie sich tatsächlich wie geschaffen fühlen, aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht ausführen können. weiter Lesen »

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12. September 2010
Autor: Nadine

Ich stelle fest: Weniger Alkohol = weniger Hautprobleme. Seitdem ich den Rotwein weglasse, sind die roten Pusteln nämlich verschwunden.

Haut 2 © Nadine

Fast schon eine handfeste Weinallergie hatte ich vermutet, als ich letzte Woche nach dem Genuss von ein paar Gläsern Rotwein von einigen roten Pusteln im äußeren Halsbereich gezeichnet wurde. Da die Male nicht nur hässlich aussahen, sondern sich auch noch entzündet hatten sowie bei Berührung schmerzten, beschloss ich, dass besagte Getränk fortan konsequent zu meiden und siehe da: weiter Lesen »

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10. September 2010
Autor: Nadine

Die Ambrosia ist ein hochallergenes Kraut, das in unseren Breiten jedoch glücklicherweise noch nicht überall verbreitet ist. Doch auch der Beifuß kann für Ambrosia-Allergiker ein Problem sein, da sich die Allergene der beiden Pflanzen recht stark ähneln.

Beifußtaschentuch © NadineNachdem ich mich zuletzt dem Thema Haut und Allergien zugewendet habe, möchte ich mich heute wieder dem Heuschnupfen bzw. seinen Verursachern widmen. Denn in der Tat schwirrt noch immer genügend nasenreizender Blütenstaub durch die Luft und lässt viele von uns Allergikern weiterhin oft zum Taschentuch greifen.

Als besonders aggressive Allergene gelten zum Beispiel die Pollen der Ambrosia, die auch bei diesem herbstlichen Regenwetter in manchen Regionen Deutschlands ihr Unwesen treiben. Weitaus verbreiteter ist indes der Beifuß mitsamt seinen Pollen. Auch in diesen Tagen ist er in ganz Deutschland vorzufinden und reizt die Nasen der Allergiker.

Was aber haben die beiden Pflanzen miteinander gemein? Warum nenne ich die eine unmittelbar nach der anderen? Ich gehe so vor, weil unter anderem hier nachzulesen ist, dass für Ambrosia-Allergiker auch der Beifuß zu einem Problem werden kann. Da passt es auch recht gut, dass die Ambrosia auch als “Beifuß-Ambrosie” bekannt ist und, wenn auch nicht aus derselben Pflanzengattung, immerhin aus derselben Pflanzenfamilie stammt – nämlich jener der Korbblütler.

Wie auf der oben genannten Seite erwähnt wird, gleichen sich die Allergene der Ambrosia und die des Beifußes zu 80 Prozent. Während sich die Ambrosia hierzulande aber noch nicht überall ansiedeln konnte, ist der Beifuß wohl neunmal so oft vorzufinden und verursacht anscheinend bei etwa 1/4 der Pollenallergiker allergische Reaktionen.

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