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Tipps für Allergiker
Erstaunlich: Meine Allergie und das Regenwetter verstehen sich auffällig gut. Soll in Hinblick auf meine ganz persönlichen Beobachtungen heißen: Während es draußen regnet, habe ich stärkere Heuschnupfen-Symptome, als es noch zu Zeiten der Gluthitze war.
Die vergangenen Tage haben uns jede Menge grau verhangene Himmelsdecken und ein teilweise schon richtig Furcht erregendes Regenwetter beschert. Hin und wieder prasste der Starkregen derart stampfend auf die Erde nieder, dass ich tatsächlich Angst um die Stabilität des Hausdachs hatte und mich in Gedanken (!) schon – natürlich wenig willentlich – in einem überdimensionalen Planschbecken sitzen sah . . . weiter Lesen »
Die eigentlich so hübsch aussehenden Henna-Tatoos können ein gefährliches Allergie-Risiko darstellen – zumindest dann, wenn man sie sich als Souvenier aus fernen Urlaubsländern ‘mitbringt’.
Henna-Tatoos sind ohne Frage schön anzusehen – können aber leider auch zu einer ziemlich heftigen Kontaktallergie führen.
Zu schlimmen Dermatosen kann es, wie zum Beispiel hier näher ausgeführt wird, vor allem durch solche Body Paintings mit Henna kommen, welche man sich im Urlaub aufmalen lässt.
Henna-Tatoos: Vorsicht vor dunklen Urlaubs-”Tätowierungen”
In anderen Ländern kann es nämlich vorkommen, dass die für Body Paintings verwendete Henna-Farbe noch mit einem anderen Stoff versetzt ist – dem Allergie-Risiko para-Phenylendiamin (PPD). In Europa ist die stark sensibilisierende chemische Verbindung für auf der Haut anzuwendende Kosmetikprodukte nicht zugelassen. An fernen Urlaubsorten kann es aber passieren, dass Anbieter von Henna-Tatoos ihre Farbe mit PPD vermischen, damit das eigentlich eher orange-gelbliche Henna einen besonders dunkle, fast schwarze Färbung erlangt.
Allergie-Risiko PPD - versteckt sich oft im Dunklen
Die Chemikalie para-Phenylendiamin (PPD) kommt hierzulande zwar nicht in auf der Haut angewandter Kosmetik vor, ist aber beispielsweise in dunklen Haarfärbungen enthalten (und stellt auch dort ein hohes Allergie-Risiko dar). Außerdem wird PPD auch als Mittel in dunkler Kleidung (zum Beispiel in Waren aus Leder oder Textilien) verwendet. Da man PPD aufgrund seines relativ häufigen Vorkommens nicht immer umgehen kann, ist es ratsam, sich nicht – etwa durch ein PPD-haltiges Henna-Tatoo – dem erhöhten Risiko einer Sensibilisierung auszusetzen.
Bei einer Hausstauballergie lauert die Gefahr in Betten, Polstern und Co. Doch mittlerweile gibt es ein Spray, mit dem man auch langfristig gegen die Milben vorgehen kann.
Leidet man an einer Hausstauballergie, dann lauert der Auslöser im Detail – mikroskopisch kleine Hausstaubmilben bzw. deren Kot sorgen bei den Betroffenen für ebenso lästige wie unangenehme allergische Symptome. So kann es im Rahmen der Allergie etwa zu Niesattacken, Augentränen, verstopfter Nase, Husten, Halsschmerzen, Juckreiz und anderem kommen. weiter Lesen »
Wenn nun die Hitze geht, heißt das dann auch, dass der Heuschnupfen (zurück) kommt? Denn bislang hatte ich zu Zeiten der besonders intensiven Wärme kaum Probleme mit meiner Pollenallergie.
Noch ist eigentlich alles wie gehabt: Drückende Wärme schlägt mir entgegen – und hält meinen Heuschnupfen anscheinend nach wie vor recht gut in Schach. Ich hatte von diesem Phänomen ja bereits mehrere Male berichtet (seitdem es so heiß ist, sind meine Pollenallergie-Symptome so gut wie weggeblasen. Nur hin und wieder bahnt sich ein Nieser seinen Weg).
Ich frage mich allerdings: Was passiert, wenn die Hitze geht? – Ob der Heuschnupfen dann wieder zurück kommt? Denn in der Tat litt ich im kühleren Frühjahr unter weitaus mehr Beschwerden als in den letzten schweißbehangenen Wochen der Hitze.
Noch scheint sich mein Körper in Sachen Heuschnupfen nicht umzugewöhnen – und das obwohl die Temperaturen bereits um ca. 10 Grad gefallen sind (und wie etwa hier nachzulesen ist, wird es anscheinend auch erstmal etwas kühler bleiben). Vielleicht liegt das einfach daran, dass das Wetter weiterhin sehr schweißtreibend ist.
Ein wenig hat sich in Sachen allergische Empfindlichkeiten bei mir mittlerweile aber doch getan: Während ich in den letzten Wochen vor allem einen ziemlich sensiblen Magen-Darm-Trakt aufwies, ist es nun primär meine Haut, die mir Probleme bereitet. Konkret sieht das so aus, dass sie ganz spontan juckende Pusteln wirft – und zwar ohne Stiche oder Reibungen. Fast befürchtete ich schon, dass sich eine Nesselsucht anbahnt. Doch scheint diese merkwürdige Hautempfindlichkeit derzeit einfach die neuste Allergie-Eigenschaft meines exzentrischen Körpers zu sein.
Mal sehen, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt und ob der Heuschnupfen kommt, wenn die Hitze geht…
Bald macht die Ambrosia uns Allergikern wieder zu schaffen – zumindest in den Regionen, wo sie sich hierzulande schon breit gemacht hat. Zwar ist die hoch allergene Pflanze noch nicht in allen Gegenden Deutschlands zu Hause, doch fördern zum Beispiel Baustellen ihre Verbreitung.
Schon seit langem fürchte ich die Zeit ihrer Blüte, schaue den Pollenflugkalender deshalb nur mit Furcht im Blick an. Und so langsam rückt es tatsächlich näher und näher – ich meine natürlich das Treiben der hoch allergenen Ambrosia. weiter Lesen »
Wenn allergische Quaddeln nach der Erfrischung im kühlen Nass den Körper zieren, kann es sein, dass sich Saugwurm-Larven im Wasser des Badesees tummeln.
Bei diesem Wetter nimmt man gerne jede Erfrischung mit, die man kriegen kann – so beispielsweise auch ein abkühlendes Bad in einem See. – Doch leider kann das vermeintliche Badevergnügen auch unangenehm ausgehen, etwa dann, wenn sich nach den erfrischenden Momenten allergische Quaddeln bilden.
Mit derartigen ‘Nebenwirkungen’ müssen derzeit vor allem Bade-Freunde in Niedersachen rechnen, wenn sie ihre Körper im Salzgittersee oder im Fümmelsee abkühlen wollen. Denn in beiden Seen treiben die Larven von Saugwürmern ihr Unwesen, welche dafür sorgen können, dass bei den Badegästen eine Kontaktallergie auftritt. weiter Lesen »
Mein Heuschnupfen war in diesem Monat fast in Vergessenheit geraten – bis in der vergangenen Woche die Temperaturen zurückgingen. Da war er dann plötzlich wieder da!
Puh, und wieder ist es so warm . . .
Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung wahrscheinlich relativ alleine dastehe, aber: Mir ist die Hitze längst zu viel des Guten! Denn: Die Wärme bremst mich (zum Beispiel) bei meinem täglichen Sport aus und vermindert auch sonst meinen Tatendrang. Ach, und irgendwie hindert sie mich generell, überhaupt vor die Türe zu treten, wenn es nicht gerade absolut notwendig ist.
Allerdings hat die Gluthitze ihr Gutes: Sie bremst auch meinen Heuschnupfen (nach wie vor) geschickt aus!
Dass dies tatsächlich so ist, habe ich vorige Woche – quasi im Umkehrschluss – feststellen dürfen, als es tageweise plötzlich mal nicht mehr ganz so heiß war und ich urplötzlich meine (eigentlich so wohlbekannten) heftigen Niesanfälle plus schlimmes Augentränen bekam. Der Blick auf den Pollenflugkalender brachte mir aber keine neuen Erkenntnisse. – Dementsprechend kann es wohl wirklich nur so sein, dass ich bei richtig heftiger Hitze nicht (stark) auf Pollen reagiere (bzw. mein Körper dann einfach nicht stark reagieren KANN) und ich dann dementsprechend kaum unter meinem sonst so rebellischen Heuschnupfen leide. Eigentlich total seltsam, oder?
Ich frage mich allerdings, ob das auch in Zukunft noch so sein wird – etwa dann, wenn die Ambrosia zu blühen beginnt. Die aggressiven Allergene der ‘importierten’ Pflanze sind nämlich bald wieder unterwegs. – Übrigens: Wächst die Pollenschleuder im eigenen Garten, sollte man sie – wie beispielsweise hier beschrieben wird – frühzeitig entfernen.
Leiden Kinder an einer Sonnenallergie, sollten Eltern bei ihnen lieber die Devise ‘Viel Kleidung und keine Experimente’ gelten lassen.
Der Begriff Sonnenallergie – oder manchmal auch als Lichtallergie oder Photoallergie bezeichnet – steht für unterschiedliche Fehlreaktionen des Körpers, wenn dieser dem Sonnenlicht ausgesetzt wird.
Am Geläufigsten ist wohl jene Form der Sonnenallergie, bei der sich nach der Exposition von unbekleideten Körperpartien in der Sonne, Stunden oder Tage danach, entzündliche Pusteln auf der Haut bilden. Oft wird dabei auf die UV-Strahlung reagiert. Ein quälender Juckreiz begleitet die Entzündung. weiter Lesen »
Bei Omalizumab handelt es sich um einen Antikörper, der bei besonders schwerem allergischen Asthma als Zusatztherapeutikum eingesetzt wird. Das effektive Präparat, das unter die Haut gespritzt wird, kann aber auch zu Nebenwirkungen führen.
In besonderen Fällen, etwa dann, wenn der Patient ganzjährig schweres allergisches Asthma hat und dieses zum Beispiel mit inhalativen Therapien nicht vollständig unter Kontrolle bekommt, kann der künstlich hergestellte Antikörper Omalizumab als Zusatztherapeutikum zur Anwendung kommen.
Omalizumab: Wirkweise
Omalizumab (Xolair®), das zu den neueren Therapieformen zählt und in Deutschland seit 2005 verabeicht wird, blockt effektiv die IgE-Antikörper und verhindert so das Zustandekommen der allergischen Reaktion.
Aufgrund dieser Wirkweise kann Omalizumab gemäß Studien auch bei anderen schweren allergischen Erkrankungen von Nutzen sein, wie beispielsweise bei besonders starkem Heuschnupfen, chronischer Urtikaria oder risikoreichen Nahrungsmittelallergien.
Unter die Haut gespritzt
Omalizumab wird subkutan verabreicht, also als Injektion unter die Haut gespritzt. Der Arzt injiziert das Mittel etwas ein- bis zweimal im Monat. Für eine Flasche mit 150 mg des Präparats fallen Kosten von über 500 Euro an. Die Kosten werden von der Krankenkasse in der Regel nur als Begleittherapie bei besonders schwerem allergischen Asthma übernommen.
Nebenwirkungen möglich
Da es sich bei dem Wirkstoff Omalizumab um ein körperfremdes Protein handelt, kann es nach der Injektion zu – mitunter auch schweren – Anaphylaxien kommen, wie beispielsweise hier näher beschrieben wird. Es sind sowohl anaphylaktische Früh- als auch Spätreaktionen möglich – Anaphylaxien können also nicht nur direkt nach der Verabreichung, sondern auch diverse Stunden später bzw. erst nach mehreren Injektionen auftreten.
Oweih, die Hitze bleibt! Und meine empfindlichen Haut- und Verdauungsprobleme bleiben auch. Immerhin hat sich mein Heuschnupfen noch immer nicht zurückgemeldet.
Auch wenn ich nun Gefahr laufe, wie eine menschliche Wetterstation zu klingen (sorry, aber ich muss es einfach loswerden):
Die Hitze bleibt!
Ich finde das insofern schlimm, als dass die schwüle Wärme meine Haut (immer noch) äußerst empfindsam werden lässt und sich mein Magen-Darm-Trakt (nach wie vor) alles andere als intakt anfühlt.
Tatsächlich ist es mittlerweile so, dass sich Phasen von heftigen Durchfällen und lästigen Verstopfungen die Hand geben. ‘Normale’ Phasen gibt es kaum – weiter Lesen »