Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für Juni, 2010

30. Juni 2010
Autor: Nadine

Eine Erdnussallergie kann böse Folgen haben und sogar in einem allergischen Schock gipfeln. Forscher aus den USA haben nun verlauten lassen, dass eine verträglichere Nuss in Sicht ist.

Erdnuss © flickr.com / FarweenWer unter einer Erdnussallergie leidet, der lebt gefährlich. Denn selbst wenn man dem Lebensmittel – das übrigens eigentlich gar keine Nuss ist – bewusst fernbleibt, kann es trotzdem passieren, dass man auf Spuren von Erdnüssen z.B. in Fertigprodukten oder Backwaren trifft. Aber auch wenn man potentiell gefährliche Produkte konsequent umgeht, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Denn Erdnüsse haben ein derart hohes Allergiepotential, dass man als Sensibilisierte(r) sogar beim Küssen aufpassen muss, nicht mit minimalen Resten in Kontakt zu kommen – denn selbst das könnte schlimme Folgen haben.

Wenig aufmunternd ist auch die Tendenz, dass immer mehr Kinder an einer Erdnussallergie erkranken. Da ist die z.B. hier (auf Englisch) erschienene Meldung, dass amerikanische Forscher daran arbeiten, eine verträglichere Erdnuss zu erschaffen, doch weitaus erfreulicher.

Die US-Wissenschaftler gehen davon aus, dass es noch etwa zwei bis fünf Jahre dauern wird, bis die spezielle Erdnuss den Markt entern wird. Bislang ist noch nicht klar, ob die Nuss, deren allergieauslösende Proteine durch Kreuzung (und nicht etwa durch Genmanipulation) ausgeschaltet wurden, in der Lage sein wird, sich so fortzupflanzen, dass auch die natürlichen Nachkommen mit der verringerten Anzahl der allergenen Eiweiße auftreten.

Die verträglicheren Erdnüsse würden allergische Symptome zwar nicht komplett ausschließen, jedoch könnte die Gefahr von besonders gefährlichen Reaktionen durch sie reduziert werden. Außerdem wäre es möglich, durch ihre Verwendung das Risiko für Kinder zu verringern, an einer Erdnussallergie zu erkranken. Ferner könnten die speziellen Erdnüsse, laut den US-Forschern, auch zur Desensibilisierung eingesetzt werden.

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27. Juni 2010
Autor: Nadine

Leidet man an Asthma, sollte man kein fettreiches Fast Food konsumieren. Denn australische Forscher haben herausgefunden, dass Hamburger und Co. die Entzündungsreaktionen von Betroffenen erhöhen und außerdem die Wirksamkeit von Asthma-Medikamenten heruntersetzen können.

Fast Food © flickr.com / j_baryWer an Asthma erkrankt ist, sollte lieber einen Bogen um fett- und energiereiche Lebensmittel machen. Denn wie die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover mitteilen, können Fast Food Speisen zu vermehrten Entzündungsreaktionen in den Bronchien von Asthmatikern führen und darüber hinaus die Wirksamkeit von Bronchien erweiternden Medikamenten abschwächen.

Asthma und Fast Food

Im Zuge einer australischen Studie wurden Asthma-Patienten mit zwei verschiedenen Sorten von Essen konfrontiert. Eine Gruppe verzehrte fett- und kalorienreiches Fast Food, das aus Hamburgern und Kartoffelpuffern bestand, während den restlichen Probanden ein fettarmer Joghurt serviert wurde. weiter Lesen »

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25. Juni 2010
Autor: Nadine

Mein Heuschnupfen ist morgens am Allerschlimmsten. Ich wache direkt mit gequollenen Augen und Triefnase auf. – Es ist also mal wieder an der Zeit, meine Erfahrungen im Allergie-Tagebuch festzuhalten.

Sonnenflut © Nadine

Puh, nun hat uns die Wärme aber erst einmal fest im Griff! Wie es leider (zumindest in meiner Region) üblich ist, wird die Hitze auch gleich wieder von viel Feuchtigkeit begleitet. Das hat zur Folge, dass man sich bereits bei Temperaturen um die 23°C wie im sengenden Heizkessel vorkommt. weiter Lesen »

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23. Juni 2010
Autor: Nadine

Bei einer Zöliakie können Aphthen ein Anzeichen für das Vorliegen der Glutenintoleranz sein. Die schmerzhaften Bläschen können aber auch andere Ursachen haben.

Zitronen © flickr.com / katerhaAphthen sind schmerzhafte Veränderungen der Schleimhaut. Sie treten vor allem im Mundraum auf, insbesondere an der Innenseite der Unterlippe sowie im inneren Wangenbereich, aber auch am Gaumen oder an der Zunge.
Die kleinen weißlichen Flecken sind in der Regel ungefährlich, können aber je nach Lokalisation heftige Schmerzen verursachen.

Zöliakie und Aphthen

Warum die unangenehmen Stellen auftreten, ist noch weitgehend ungeklärt. Ernsthafte Erkrankungen stecken eher selten dahinter. Die Entstehung von Aphthen kann beispielsweise mit Verletzungen der Mundschleimhaut oder Schwankungen des Hormonhaushalts zusammenhängen. Ebenso ist es möglich, dass die Schadstellen aus einer Lebensmittelallergie bzw. Unverträglichkeit (z.B. gegen Obst, Schokolade, Nüsse, saure oder scharfe Kost) hervorgehen. Darüber hinaus gilt etwa auch Stress als begünstigender Faktor. Treten die Aphthen besonders häufig und groß auf, können ihnen auch Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, HIV oder „Morbus Behçet” zugrunde liegen.
Außerdem ist es möglich, dass Aphthen aufgrund eines Mangels an Nährstoffen, wie Eisen, Folsäure oder Vitamin B12 entstehen. Da ein solcher Mangel auch im Rahmen einer Zöliakie auftritt, kann es bei wiederholtem oder großflächigem Auftreten der Schleimhaut-Schäden sinnvoll sein abzuklären, ob eine Glutenintoleranz vorliegt.

Aphthen abklären, Zöliakie erkennen

Bei übermäßigem Auftreten von Aphthen bzw. dem Vorkommen von solchen Schleimhaut-Schädigungen, die größer als eine Linse sind, sollte zur Abklärung der Ursache ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Liegt tatsächlich eine Glutenintoleranz vor, sollte sich der Betroffene aufgrund der möglichen Spätfolgen einer unbehandelten Zöliakie zukünftig glutenfrei ernähren.

Detaillierte Informationen zu diesem Thema sind beispielsweise hier zu finden.

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20. Juni 2010
Autor: Nadine

Wer an Heuschnupfen oder einer Hausstauballergie leidet, läuft laut einer Studie eher Gefahr, an Parkinson zu erkranken. Schuld sind Entzündungsreaktionen, welche Hirnzellen absterben lassen.

Gehirn © flickr.com / jepoirrier

Auf meinen Erkundungs-Touren durch die Sphären des World Wide Webs stieß ich vor kurzem hier an dieser Stelle auf eine erschreckende Information. Und auch wenn der Zeitpunkt jener Meldung bereits etwas länger her ist, halte ich den Inhalt nichtsdestotrotz für immer noch aktuell, denn er lautet:

Menschen mit Heuschnupfen oder Hausstauballergie leiden unter einem erhöhten Risiko, an Parkinson (auch als Schüttellähmung bekannt) zu erkranken. weiter Lesen »

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18. Juni 2010
Autor: Nadine

Der Angriff der Gräserpollen macht mir derzeit das Leben zur Hölle. Wie sich die Attacken der Übeltäter in meinem Fall genau auswirken, ist ein weiterer Fall für mein Allergie-Tagebuch.

Gräser © flickr.com / tuchodi

Derzeit scheint es nicht allzu viele Neuigkeiten in Sachen Heuschnupfen und Co. zu geben. – Ob die Fußball-WM in Südafrika die Gemüter wohl derart in Schach hält, dass man ein paar Wochen über die allsommerliche Triefnase hinwegsehen kann?

Aber nicht mit mir! Zwar bin auch ich begeisterte Anhängerin des Rasensports – doch ist es ironischerweise gerade dieser Rasen, der mir im Moment qualvoll zu schaffen macht. weiter Lesen »

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16. Juni 2010
Autor: Nadine

Manche Allergien machen Betroffenen das Leben nur im Sommer schwer, während andere Unverträglichkeiten das ganze Jahr über bestehen. Doch aktuelle Forschungen geben nun Grund zur Hoffnung: Gegen Allergien scheint eine neue Therapie in Sicht zu sein.

Pollen © flickr.com / Strange OnesIch merke es mal wieder am eigenen Leibe: Wer an Allergien leidet, muss sich im Alltag oft stark einschränken. Bei mir persönlich ist es im Moment vor allem mein Heuschnupfen, der mich knechtet und mir nicht nur die Freude am Sommer, sondern auch jede Menge Kraft und Konzentration raubt.

Glücklicherweise leide ich lediglich ein paar Monate unter den belastenden Symptomen der Pollenallergie. Bei anderen Sensibilisierten – wie zum Beispiel Lebensmittel- oder Kontaktallergikern – können Allergene hingegen das ganze Jahr über allergische Reaktionen bewirken.

Zwar gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Doch schlagen diese nicht immer und bei jedem an. Glücklicherweise steht die Forschung nicht still: Wie ich kürzlich hier gelesen habe, besteht Grund zur Hoffnung, dass es bald eine neue Therapie gegen Allergien geben wird:

In Japan haben Forscher herausgefunden, dass ein Eiweiß existiert, das allergische Reaktionen unterdrücken kann. Das betreffende Protein nennt sich „Allergin-1“. Anscheinend blockt es unter anderem die Ausschüttung von Histaminen und verhindert dadurch, dass der Körper wie sonst gegen die als Gefahr wahrgenommenen Allergene vorgeht.

Die Entdeckung stimmt zuversichtlich, dass in Zukunft Allergie-Medikamente auf Basis von „Allergin-1“ entwickelt werden können. Bisher wurde die Wirkung des Eiweißes allerdings lediglich im Tierversuch beobachtet. Außerdem ist wohl noch nicht klar, wie der Wirkmechanismus überhaupt ausgelöst wird.

Es dürfte also noch einige Zeit vergehen, bis wir Allergiker in Gestalt einer neuen Therapie von dieser interessanten Beobachtung profitieren können.

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13. Juni 2010
Autor: Nadine

Ekzeme sind bei Stadtkindern häufiger zu finden als bei Gleichaltrigen, die in ländlicher Umgebung aufwachsen. Dies haben Forscher aus Amsterdam vor kurzem ermittelt.

Ekzem © NadineAllergien und Stadtluft – beides verträgt sich allen Anscheins nach geradezu erschreckend gut. Denn in den Städten werden mehr und mehr Menschen zu Allergikern. Dort kommen Heuschnupfen und andere allergische Erkrankungen immer häufiger vor.

Anders sieht es hingegen ‚auf dem Land’ aus. So durften wir bereits vor einiger Zeit feststellen, dass Landkinder gegenüber ihren Altersgenossen aus der Stadt einen bemerkenswerten gesundheitlichen Vorteil haben – sie scheinen weniger anfällig für Heuschnupfen und Co. zu sein. Demgegenüber haben wir uns beispielsweise ansehen dürfen, dass Pollenallergien insbesondere in großen Städten wie Berlin weit verbreitet sind, während es so aussieht, dass Bewohner von ländlichen Gegenden durch das Zutun von Mikroben in der Luft einen Schutz vor Allergien erhalten.

Ähnlich verhält es sich anscheinend, wenn es um Ekzeme geht: weiter Lesen »

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11. Juni 2010
Autor: Nadine

Meine Güte, Hitze und Heuschnupfen machen mir derweil so sehr zu schaffen, dass ich kaum noch aus den Augen schauen kann und auch Probleme habe mich zu konzentrieren. – Ein Fall für mein Allergie-Tagebuch!

Hitze © NadineIm Moment haben wir Pollenallergiker es wirklich nicht gerade leicht: Hitze und Heuschnupfen setzen uns zu!

Die derzeit herrschenden Temperaturen um die 30°C-Marke finde ich persönlich alles andere als angenehm. Ich meine sowieso schon seit mehreren Tagen, dass wir von einer drückenden Dauer-Schwüle heimgesucht werden, die nicht nur etliche Pollen in der Luft bereithält, sondern auch ohne Heuschnupfen für Atemnot und Schwindel sorgen kann. Puh!

Die Hitze macht mir derart schwer zu schaffen, dass ich in den vergangenen Tagen einige Male vergessen habe, meine Allergie-Medikamente einzunehmen. Vorhin kam dann die Quittung: Während sich das Niesen und Augentränen sonst in erträglichen Grenzen gehalten hat, ist der Heuschnupfen heute schon viel mehr zu spüren. Auch just in diesem Moment kribbelt es mir fies in der Nase… und hui… schon ist es passiert: Ich muss niesen. :( weiter Lesen »

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9. Juni 2010
Autor: Nadine

Wer an Heuschnupfen leidet, muss stets genau abwägen, an welchem Ort der nächste Urlaub verlebt werden kann. Denn schließlich will man die freie Zeit möglichst beschwerdefrei verbringen. Eine Reise in den südafrikanischen Winter könnte Pollenallergikern vielleicht gefallen.

Fußball © flickr.com / Katie Brady

Voller Vorfreude und Spannung schauen schon seit längerer Zeit alle (fußballbegeisterten) Augen auf Südafrika.

Südafrika ist eine Reise wert – auch für Heuschnupfen-Kranke

Doch nicht nur weil das Land in diesem Jahr der Ausrichter der Fußball-WM ist, lohnt es sich meiner Meinung nach darüber zu berichten. Denn einmal abgesehen von den (hoffentlich) ansehnlichen Kombinationen auf dem Fußballfeld, eignet sich Südafrika auch als interessanter Urlaubsort, der jede Menge Entdeckungspotential bereit hält, und zwar sogar für Pollenallergiker – vorausgesetzt allerdings, man reist zu der richtigen Jahreszeit!

Im Moment scheint – wie die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) hier berichtet – die passende Zeit zu sein, um als von Heuschnupfen Geplagter in Südafrika entspannte Ferien zu verbringen. Denn derzeit herrscht Winter in Südafrika. Wer allerdings glaubt, dass die südafrikanischen Landschaften nun von einer dicken Schneedecke bedeckt sind, liegt daneben. Vielmehr fällt der Winter in Südafrika frühlingshaft mit Temperaturen um die 20°C aus.

Für Menschen mit Heuschnupfen dürfte diese Jahreszeit deshalb genau die richtige sein, um in Südafrika weitgehend niesfreie Tage zu verleben. Denn neben der derzeit geringen Pollenbelastung kann die frische Meerluft in Orten nahe des Ozeans darüber hinaus für eine Beruhigung der Atemwege sorgen.

Heuschnupfen-Beschwerden wenn in Südafrika der Frühling beginnt

Vorsicht ist für Pollenallergiker allerdings ab Ende August angesagt. Denn dann beginnt in Südafrika der Frühling, der auch einen gut bestückten Pollenflugkalender mit sich bringt. Der südafrikanische Frühling ist alles andere als ideal für Heuschnupfen-Betroffene, da ihnen dann diverse Gräser- und Baumpollen das Leben schwer machen.

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