Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für Mai, 2010

7. Mai 2010
Autor: Nadine

Wer allergisch auf Nagellack reagiert, bemerkt dies unter Umständen erst gar nicht. Die Symptome einer Nagellackallergie manifestieren sich nämlich eher selten in der unmittelbaren Nähe des Lackaufstrichs.

Rotlack © flickr.com / mrskyceAll diejenigen, die viel Wert auf schöne, gefärbte Nägel legen, sollten auf der Hut sein. Denn gerade in diesem Bereich drohen gleich mehrere allergische Probleme. So kann man nicht nur eine Allergie auf künstliche Nägel entwickeln, sondern auch allergisch auf Nagellack reagieren.

Da die dazugehörigen Symptome und Beschwerden in den meisten Fällen aber gar nicht in unmittelbarer Nähe des aufgestrichenen Nagellacks auftreten, dauert es zumeist einige Zeit, bis die Betroffenen ihren Nagellack als Übeltäter und Verursacher ihrer allergischen Beschwerden ausgemacht haben.
Denn tatsächlich ist es so, dass der Großteil der Symptome einer Nagellackallergie dort auftritt, wo Finger und Nägel im Alltag immer wieder Hautkontakt aufnehmen, wie beispielsweise im Gesicht, an den Augenlidern und im Nackenbereich. Reagiert man allergisch auf Nagellack, kommt es also vorrangig an den besagten Stellen zur Bildung von Ekzemen, wie beispielsweise auch hier erwähnt wird.

Vor allem das in manchen Nagellacken mit einem Anteil von bis zu 25 % vorkommende Toluolsulfonamid-Formaldehydharz (TSFH) gilt als problematisch und kann allergische Beschwerden auslösen. Außerdem steht Formaldehyd in Verdacht Krebs zu erzeugen. Dementsprechend ist auch das Nagel härtende Methylal bedenklich, da es zu Formaldehyd wird. Das weichmachende Triphenylphosphat ist ebenfalls problematisch und kann zu einer starken Kontaktallergie führen, während der in einigen Nagellack-Modellen enthaltene hohe Anteil von aromatischen Kohlenwasserstoffen Schwächezustände und Verwirrtheit bewirken können.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
5. Mai 2010
Autor: Nadine

Bisher trug ich mein Haar sehr lang. Gestern jedoch entledigte ich mich eines Großteils der Pracht. Und siehe da: Auch meine Nase dankt es mir! – Ein Fall für mein Allergie-Tagebuch.

Haare ab © NadineHaare! Schon mehrmals haben wir festgestellt, dass sie in Sachen Heuschnupfen und Co. eine buchstäblich reizende Rolle spielen können. Entweder quält uns der berüchtigte Niesreiz beim Kämmen oder aber die Pollen bleiben generell in unserer Mähne kleben, während die Haarfollikel als Allergenspeicher fungieren könnten…

Da ich in der letzten Zeit sowieso schon genügend Trouble mit erkältungsbedingtem Schnupfen und dergleichen hatte, entschied ich mich gestern deshalb (schweren Herzens), meine ziemlich langen Haare von Po- auf Schulterlänge kürzen zu lassen.

Denn, oh Graus, was wäre das für ein Elend gewesen, wenn sich alle Pollen auf einmal in meinem meterlangen Haargewand verfangen hätten! Und es jeden Tag zu waschen, wäre nicht gut zu bewältigen gewesen, da das Fönen schon lange kaum noch etwas bewirkte und es etliche Stunden dauerte, bis die Mähne luftgetrocknet war.

Die Haare sind also ab – und ich fühle mich gleich besser. Zum einen zieht mir jetzt kein schwerer Zopf mehr den Kopf nach hinten. Zum anderen kann ich die Haare nun wieder viel einfacher (und niesattackenfrei) durchkämmen. Und außerdem habe ich dank weniger Haarlänge weniger Pollenanhaftfläche – und kann die Haare fortan trotzdem jeden Abend waschen, zur Not sogar unter dem Waschbecken, denn schließlich ist der Fön nun wieder eine Option.

Aus sentimentalen Gründen habe ich den abgeschnittenen Haarzopf allerdings aufbewahrt – vielleicht kann ich mir daraus ein schickes Haarteil fertigen lassen…

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
2. Mai 2010
Autor: Nadine

Meerluft tut gut – insbesondere Allergikern und Menschen mit Atemwegserkrankungen. Da man als Nicht-Seeansässiger aber nicht alle paar Wochen zum salzigen Meer reisen kann, stehen Ersatzlösungen bereit.

Meerluft © flickr.com / treehouse1977Ich weiß es aus eigener Erfahrung: Die Luft an der See tut uns Allergikern richtig gut. In meiner Kindheit habe ich mehrere Urlaube an der Nordsee verbracht – jedes Mal war mein Heuschnupfen während dieser Zeit wie weggeblasen und auch in den Wochen danach noch spürbar abgemildert. Was für eine Erleichterung!

Deshalb freut es mich u.a. hier zu lesen, dass man seit einiger Zeit auch daheim eine Art ‚Meeresluft’ erzeugen und damit ein besseres Klima für Atemwegserkrankungen wie allergisches Asthma oder etwa COPD erzeugen kann. Spezielle Luftbefeuchter mit Sole (Salzlösung), welche die Luft in den eigenen vier Wänden konstant mit Salz anreichern, machen es möglich.

Derartige Sole-Raumbefeuchter scheinen eine echte Alternative zu den bisher üblichen Methoden zu sein, mit Salz die Atemwege zu befeuchten. Bislang war es – wie beispielsweise beim Salivent Inhalator – in der Regel so, dass man zwecks Einatmung von salzhaltiger Luft einen Inhalator oder eine Maske anwenden musste. Diese von vielen Anwendern als umständlich und unhygienisch empfundene Prozedur entfällt bei Verwendung der Sole-Standgeräte. weiter Lesen »

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...