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Tipps für Allergiker
Das Wetter bringt meinen Körper total durcheinander. Auf Eiskälte mit Schnee folgt Frühlingsmilde mit Sonne, und das Gleiche wieder von vorn. Grund genug für einen Eintrag in mein Allergie-Tagebuch, denn mein Organismus weiß nicht, wie er auf das wechselhafte Wetter reagieren soll.
Heute hat uns die Sonne – mal wieder und nicht zum ersten Mal in diesem Jahr – in vollen Zügen wärmend angelacht. Und erst kürzlich fabulierte ich auch noch darüber, ob diese netten Strahlen möglicherweise schon Frühlings Erwachen einläuten könnten.
Denn im Grunde wäre es doch langsam an der Zeit, dass uns ein beständiger Frühling entgegenblüht. Auch wenn dies bedeuten würde, dass die dadurch erwachende Naturlandschaft unseren momentan noch (mehr oder minder fest) schlafenden Heuschnupfen unsanft aus dem Schlummer reißen würde.
Stattdessen aber – wie man links sieht – immer wieder Schnee, Eis und Dauerkälte. Zwischendurch immerhin recht hübsch dekoriert mit dem einen oder anderen wolkenlosen, blauen Himmel und einer Luft, die schon auffällig nach Frühling ‚duftet’. Doch es wird erstmal nichts mit den blühenden Landschaften: Am Wochenende drohen schon die nächsten Schneeschauer. weiter Lesen »
Untersuchungen haben ergeben, dass Bauernkinder weitaus seltener an Allergien leiden als die Nachkommen von Stadtmenschen. Dies ist möglicherweise auf Mikroben in der Luft zurückzuführen.
Der Blick auf den Pollenflugkalender bereitet schon jetzt vielen Allergikern das pure Grausen bzw. animiert sie frühzeitig, ein schützendes Pollenschutzgitter zu installieren. Denn bald geht es so richtig los – dann wird der Heuschnupfen wieder vielen Menschen kräftig zu schaffen machen. Zumindest denen, die in der Stadt wohnen.
Denn wie Studien ergeben haben, sind Menschen aus Städten häufiger von Allergien betroffen.
Auf dem Land Lebende, vor allem Bauernleute, werden hingegen seltener von immunologischen Beschwerden wie Heuschnupfen heimgesucht.
Das Phänomen beginnt bereits im Mutterleib und führt sich über das Dasein als Kind in mikrobenreichen Umgebungen wie Kuhstalldreck und Co. bis ins Erwachsenenalter fort: Tatsächlich scheint es beispielsweise ratsam zu sein, als werdende Mutter auf einem Bauernhof zu wohnen, ebenso wie das frühe Zusammensein mit Tieren und der Verzehr von unpasteurisierter Milch das spätere Allergierisiko senken können soll.
Anders als es in der Stadt der Fall ist, zirkuliert in der Luft auf dem Land eine besondere Vielfalt an unterschiedlichen Umweltmikroben wie etwa Lactobacillus lactis und Acinetobacter lwoffii. Diese Mikroorganismen helfen anscheinend dabei, das menschliche Immunsystem von frühauf zu stärken und abzustumpfen.
Forscher haben sich dem Phänomen bereits angenommen und erkunden, ob man es sich für die Behandlung von Allergien zunutze machen kann.
Weitere Details zu diesem Thema sind zum Beispiel hier nachzulesen.
Die Pappel könnte Allergikern bald zur Last fallen. Die Pflanze ist fernab des Pollenkalenders nicht nur wegen ihrer auffälligen, schmalen Wuchsform, sondern auch aufgrund ihres vielseitig verwendbaren Holzes bekannt.
Auch wenn der Winter derzeit noch einmal schneegewaltig an die Türe klopft, haftet mein Blick schon lauernd auf dem Pollenflugkalender, nach welchem wir in absehbarer Zeit wieder Probleme mit so manchen Baumpollen bekommen werden. Nachdem ich kürzlich einen kleinen Überblick zur Erle präsentiert habe, möchte ich heute ein paar Worte über die Pappel verlieren:
Von der Pappel (Populus) existieren etwa 40 verschiedene Arten, die sich über die Nordhalbkugel erstrecken und meist an Flussläufen und in Wäldern zu finden sind. In Mitteleuropa sind die Schwarz-Pappel, die Silber-Pappel und die Zitter-Pappel beheimatet.
Pappeln stammen aus der Familie der Weidengewächse und treten meist als sommergrüne Bäume mit relativ dicker Borke auf. Sie bilden einen geraden Stamm aus, wachsen sehr schnell, können Wuchshöhen bis zu 40 Metern erreichen und bis zu 400 Jahre alt werden. Charakteristisch ist ihre hohe, schmale Form.
Ferner sind Pappeln zweihäusig, was typisch für Weidengewächse ist, d.h. sie bilden männliche und weibliche Pflanzen aus. Hängende Kätzchen stellen die Blütenstände dar. Eine kapselartige Frucht trägt die flauschigen Flugsamen, die vom Wind verbreitet werden.
Pappeln weisen weiches Holz mit einem hohen Zelluloseanteil auf, lassen sich einfach vermehren und werden gerne als Nutzholz, Brennstoff, Tiereinstreu, Schutzbepflanzung und zur Landschaftspflege verwendet. Napoléon war von den Pflanzen derart begeistert, dass er seinerzeit ganze Straßen damit bepflanzen ließ. Darüber hinaus werden Pappeln – wie zum Beispiel hier näher ausgeführt wird – auch als Heilpflanzen genutzt.
Die Blütezeit der Pappeln lässt sich grob von Februar bis April eingrenzen. Wer auf Pappelpollen allergisch reagiert, kann auch eine Kreuzallergie auf Weiden ausbilden.
Draußen tut sich was! Und ich meine gewiss nicht den hektisch brausenden Autoverkehr. Nein, vielmehr scheint es, als ob der Frühling auf der Matte stünde – eine Beobachtung für mein Allergie-Tagebuch.
Warme Strahlen durchfluten die noch kahlen Wälder, deren Schatten sich auf sonnengeküsster Straße spiegeln.
Wirklich, ich staunte nicht schlecht, als ich heute – völlig nichtsahnend bzw. eher auf Verhangenheit spekulierend – aus dem Fenster blickte und mir ein geradezu strahlender Sonnenschein entgegenlachte. Und natürlich folgte sofort etwas für mich ganz Typisches: Ich musste niesen. Warum auch immer. Vielleicht war einfach nur der photische Niesreflex dafür verantwortlich. Möglicherweise hatten sich aber auch schon ein paar Pollen durch den Fensterspalt gezwängt und mein empfindliches Näschen gereizt. weiter Lesen »