Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für Februar, 2010

28. Februar 2010
Autor: Nadine

Die Erle ist einer jener Bäume, die bei Pollenallergikern schon besonders früh im Jahr empfindliche Probleme verursachen können. Außerdem ist das Gewächs, von dem zahlreiche verschiedene Arten existieren, zum Beispiel auch ein beliebter Lieferant von Nutzholz.

Erle © flickr.com / MarilynJaneDer Pollenflugkalender 2010 hat es ans Licht gebracht: Die Erle kann Pollenallergikern – neben der Hasel und der Birke – schon jetzt ganz schön lästig werden. Grund genug, sich den Laubbaum einmal etwas näher anzusehen:

Die Erle (Alnus) stammt aus der Familie der Birkengewächse und ist auf der Nordhalbkugel mit circa 35 verschiedenen Arten vertreten, von denen in Mitteleuropa die Grün-, Grau- und Schwarzerle angesiedelt sind.

An der Erle, die bis zu 20 Meter hoch werden kann, wachsen in Kätzchen die Blütenstände beider Geschlechter heran. Jedes Kätzchen enthält dabei im Normalfall nur Blüten von einem Geschlecht, die männlichen sind deutlich größer als die weiblichen. Ungewöhnlich für einen Laubbaum: Während der Reife werden die weiblichen Kätzchen so holzig, dass sie verzapfen und später kleine Nussfrüchte ausbilden.

Manche Erlenarten wie etwa die Schwarz-Erle entwickeln rissige Borken. Anders verhält es sich zum Beispiel mit der Grau-Erle, die borkenfrei bleibt.

Das in Wasser beständige Holz der Erle findet vielfache Verwendung, beispielsweise als Brennholz oder bei der Herstellung von Platten sowie als Blindholz und Edelholz-Imitat für Möbel.

Die Erle kann Pollenallergikern von Januar bis Mai lästig werden. Kreuzallergien können zum Beispiel mit anderen Frühblühern wie der Birke und der Hasel sowie auch mit Lebensmitteln wie etwa Haselnüssen, Äpfeln, Birnen, Kirschen, etc. bestehen.

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26. Februar 2010
Autor: Nadine

Die Leitlinien zur Allergieprävention sind überarbeitet worden und weisen in einigen Punkten Veränderungen der bisher gültigen Empfehlungen auf.

Allergievorsorge © flickr.com / adobemac

Als ich heute wieder einmal auf der Suche nach Neuigkeiten zum Thema Allergie durch die Weiten des Internets surfte, blieb ich voller Interesse hier kleben. Denn auf dieser Seite wird nicht nur darüber berichtet, dass in Norddeutschland fast jedes fünfte Kind unter einer Allergie leidet, sondern auch davon, dass veränderte Leitlinien zum Thema Allergieprävention erschienen sind. weiter Lesen »

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24. Februar 2010
Autor: Nadine

Kaum lächeln die ersten kleinen Sonnenstrahlen vom Himmel herab, geht es bei mir auch schon mit der nervtötenden Nieserei los. – Ein neuer Fall für mein Allergie-Tagebuch.

Birke schon da? © flickr.com / uzvardsSo schnell kann’s gehen:

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich noch darüber berichtet, wie ich eine Stunde schmerzhaftes Eiskratzen – unter der kaum abwendbaren Gefahr in meterhohe Schneehügel einzusinken – hinter mich bringen musste.
Und heute – na sowas! – lachte mir die Sonne plötzlich derartig kräftig entgegen, dass es sich schon fast wie im Frühling anfühlte.

Pünktlich meldete sich – natürlich – auch meine Nase und sandte die ersten kraftvollen Nieser in die Welt hinaus. Wie mir scheint, sollte ich den neuen Pollenflugkalender von nun an ruhig mal etwas genauer im Blick behalten und rechtzeitig, spätestens vor dem Losfliegen der mich besonders heftig reizenden Pollengruppe, mit meinem Stamm-Antihistaminikum gegenhalten.

Ob es heute wohl schon die Birke war, die mich derart stark in der Nase kitzelte? Schon möglich. Denn laut Pollenflugkalender scheint sie langsam aus ihrem Winterschlaf zu erwachen. – Auch wenn es zum Beispiel hier ein wenig anders nachzulesen ist. Gemäß den dort erwähnten Forschern werden uns die Pollen wohl erst ab März peinigen – dann aber, wie es scheint, besonders kräftig.

Na, das sind ja tolle Aussichten für sensible Näschen…

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21. Februar 2010
Autor: Nadine

Jedes Jahr aufs Neue – spätestens dann, wenn die Natur erwacht und ihren Staub abwirft – erweist er sich für Menschen mit Heuschnupfen als enorm wichtig und hilfreich: Der aktuelle Pollenflugkalender.

Pollen © flickr.com / OliBacAuch wenn es draußen im Moment noch recht winterlich und frostig ist, sollte der Pollenflug nicht komplett außer Acht gelassen werden.

Denn bereits jetzt sind ein paar Pollen – wie etwa die der Hasel und der Erle – unterwegs. Und auch der Blütenstaub der Birke wird Pollenallergikern schon bald wieder sehr stark zusetzen. Denn die Forschung kündigte schon vor ein paar Wochen an, dass in diesem Jahr ein besonders kräftiger Birkenpollenflug äußerst wahrscheinlich ist.
Gegen Ostern wird es darüber hinaus aufgrund von erhöhten Feinstaubwerten zu einer weiteren starken Belastung für die Atemwege von Allergikern und Asthmatikern kommen. Schuld sind die traditionellen Osterfeuer sowie die Hinterlassenschaften von Silvester.

Wer wissen möchte, wann die verschiedenen Pollen in Deutschland unterwegs sind, erhält zum Beispiel mit dem gesamtdeutschen Pollenflugkalender der „Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst“ einen Überblick – der Pollenkalender ist hier einzusehen. Auf derselben Seite, unten, sind außerdem auch noch unterschiedliche Pollenflugkalender für die einzelnen Regionen Deutschlands zu finden.

Tagesgenaue Informationen zum Pollenflug liefert beispielsweise die Seite vom „Deutschen Wetterdienst“ (DWD) – hier kann die aktuelle Vorhersage für einzelne Pollen entweder tabellarisch oder grafisch abgerufen werden.

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19. Februar 2010
Autor: Nadine

Zur Behandlung eines allergischen Schocks wird Ärzten in den Leitlinien die Gabe von Adrenalin empfohlen. Gemäß einer Schweizer Studie wird der schnell wirkende Botenstoff in der Praxis aber eher selten gegeben.

Spritze © flickr.com / stevendepoloWir hatten uns bereits mehrfach damit beschäftigt, dass Adrenalin beim Auftreten eines allergischen Schocks als das Mittel der Wahl gilt und deshalb als Autoinjektor unbedingt zur Notfallapotheke von gefährdeten Personengruppen, wie etwa Insektengiftallergikern, zählen sollte.

Wie etwa hier nachgelesen werden kann, wird auch Ärzten empfohlen, Adrenalin bei schweren Hypersensitivitätsreaktionen einzusetzen. Laut einer Studie von Schweizer Allergologen, nachzulesen in der Fachzeitschrift “Allergologie” (Ausgabe 32/9), sieht die Realität jedoch anders aus.

So wurden von 54 Patienten mit schweren akuten Hypersensitivitätsreaktionen lediglich 17 % mit Adrenalin versorgt. Der größere Teil der Betroffenen erhielt nur Antihistaminika und Glukokortikoide.

Darüber hinaus fiel auf, dass bei 37 % der Betroffenen – welche sich allesamt als Insektengiftallergiker herausstellten – die Anaphylaxie zum wiederholten Male auftrat. Von diesen Patienten war jedoch weniger als ein Drittel mit einem Notfallset – bestehend aus Antihistaminika und Glukokortikoiden – ausgestattet; einen Autoinjektor mit Adrenalin besaß hingegen kein einziger der Betroffenen.

Gemäß den Schweizer Allergologen seien Schulungen über die richtige Vorgehensweise bei Anaphylaxien zwecks Verhinderung von Todesfällen oder bleibenden Schäden ratsam – und zwar nicht nur soche für die Patienten, sondern auch welche für die Ärzte.

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17. Februar 2010
Autor: Nadine

Eigentlich war meine Haut während der letzten Tage fast beschwerdefrei – bis ich auf die kühne Idee kam, mein Auto von einer Riesenhaube Schnee und Eis zu befreien. Ein Fall für mein Allergie-Tagebuch.

Frost © flickr.com / ArenamontanusGanz ehrlich: So langsam aber sicher hängt mir der Winter zum Hals raus!

Natürlich hatte die weiße Schneedecke ein paar Tage lang etwas Romantisches (auch wenn der sich meist hinzugesellende Dauerfrost von Anfang an meine Lunge und Haut malträtiert und mir das eine oder andere ‚Kälteekzem’ beschert hatte).
Aber jetzt ist wirklich mal Schluss. Ich wünsche mir nun endlich einen moderaten, schönen Frühling herbei, auch wenn das für uns von Heuschnupfen Geplagte bedeutet, dass wir dann wieder des Öfteren auf den Pollenflugkalender schauen müssen.

Warum ich gerade heute so erzürnt bin? weiter Lesen »

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14. Februar 2010
Autor: Nadine

Wer an einer atopischen Dermatitis und einer Gräserpollenallergie leidet, in Berlin wohnhaft ist und Interesse an einer Untersuchung sowie einer spezifischen Immuntherapie in Tablettenform hat, wird derzeit vom „Allergie – Centrum – Charité“ in Berlin gesucht.

Gras © flickr.com / Andrew Kneebone

Während ich in den Weiten des Internets wieder einmal nach wertvollen Informationen zum Thema Allergie, Sensibilisierung und Co. gesucht habe, bin ich auf eine interessante Meldung des „Allergie – Centrum – Charité“ in Berlin gestoßen:

Die Hautklinik in der Hauptstadt sucht zur Zeit Personen, die an einer atopischen Dermatitis und einer nachgewiesenen Allergie gegen Gräserpollen leiden.

Die Patienten sollten zwischen 18 und 65 Jahre alt sein und Interesse an der von der Klinik durchgeführten Untersuchung und der dazugehörigen, voraussichtlich 3 Jahre andauernden Therapie (konkret handelt es sich laut Internetseite des „Allergie – Centrum – Charité“ um eine spezifische Immuntherapie in Tablettenform) in der „Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie“ in Berlin Mitte haben.

Betroffene, die an einer atopischen Dermatitis (die auch als Neurodermitis bekannt ist) und einer Gräserpollenallergie leiden, können sich, sofern Interesse an der Untersuchung besteht, beim „Allergie – Centrum – Charité“ melden. Kontaktwege (eMail-Adresse und Telefonnummer) und weitere Informationen zur Untersuchung sind hier auf der Internetseite der Hautklinik einzusehen.

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12. Februar 2010
Autor: Nadine

Laut dem neuen „Weißbuch Allergie in Deutschland“ werden Allergien hierzulande nicht nur häufiger, sondern weisen auch immer problematischere Krankheitsverläufe auf. Leider scheint sich an der Versorgung der Betroffenen aber nicht sonderlich viel geändert zu haben.

Birkenblüten © flickr.com / uzvardsDer Winter ist noch längst nicht vorbei und der Pollenflugkalender schon fast in Vergessenheit geraten, da mehren sich schon die allergologischen Schreckensmeldungen…

Nachdem ich erst kürzlich über die beunruhigende News gestolpert bin, dass in Norddeutschland fast jedes fünfte Kind unter einer Allergie leidet, habe ich heute hier – in Gestalt eines interessanten Buchtipps – erfahren müssen, dass es in Sachen Sensibilisierung für die Gesamtbevölkerung in Deutschland auch nicht viel besser steht:

So leidet gemäß dem aktuellen „Weißbuch Allergie in Deutschland“ ungefähr jeder vierte Deutsche – also etwa 20 bis 30 Millionen Menschen – an einer Allergie. Und damit aber noch nicht genug: Fast jeder zweite Bürger in diesem Land trägt Antikörper in sich und ist somit bereits sensibilisiert.

Obwohl Allergien in allen Altersklassen – vom Kind bis zum alten Menschen – immer häufiger, komplexer und schwerer auftreten und sich negativ auf die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Betroffenen auswirken würden, gäbe es, so die Autoren des Buchs, in Hinblick auf die Versorgung kaum Verbesserungen für die Patienten.

Noch einiges mehr zum Thema kann man im neuen „Weißbuch Allergie in Deutschland“ nachlesen, das unter der ISBN 978-3-89935-245-0 erhältlich ist.

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10. Februar 2010
Autor: Nadine

… gestaltet sich für so empfindliche Früchtchen wie mich meistens recht schwierig. – Grund genug für einen Eintrag in mein Allergie-Tagebuch!

Haut © flickr.com / Katie TegtmeyerNeulich kam mir der Gedanke, dass es mal langsam an der Zeit wäre, einen frischen Artikel zum Thema Pollenflugkalender zu schreiben – und dann sah ich aus dem Fenster, entdeckte die neue Schnee- und Eiswüste und verwarf die zuvor angedachte Idee (erst einmal!) wieder.

Denn das aktuelle Wetter mit seinem Dauerfrost und Schnee ist Grund genug für mich, noch einmal einen Blick auf das Thema Hautpflege im Winter zu werfen.

Auf meine recht empfindliche, zum Ausschlag neigende Haut hatte ich bereits hingewiesen, auch neulich, als mir mein Deo mehr Leid als Freud einbrachte. Diesbezüglich will ich aber gar nicht unbedingt behaupten, dass immer eine Duftstoff-Allergie Schuld ist. Nein, meine Haut ist generell einfach ziemlich sensibel, manchmal weniger, manchmal mehr – im Moment habe ich beispielsweise (nach längerer Ruhepause) wieder Probleme mit juckenden Ausschlägen. weiter Lesen »

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7. Februar 2010
Autor: Nadine

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage zum Thema Kindergesundheit leidet in Norddeutschland so gut wie jedes fünfte Kind an einer Allergie.

Schnupfen © flickr.com / mcfarlandmo

Hier auf den Internetseiten der Techniker Krankenkasse (TK) bin ich heute auf eine interessante Meldung gestoßen, die ich auch sogleich an euch weitergeben möchte:

Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa machen Allergien dem Nachwuchs in Norddeutschland stark zu schaffen.
Die im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführte Befragung zum Thema Kindergesundheit wurde an 1.000 Norddeutsche gerichtet, in deren Haushalt sich ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren befindet. Die Ergebnisse sind alarmierend: weiter Lesen »

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