Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für Dezember, 2009

6. Dezember 2009
Autor: Nadine

Eine orale Immuntherapie kann bei Kindern mit Erdnussallergie das Risiko einer schweren anaphylaktischen Reaktion senken. In einer Studie der Charité Berlin wurden erste Erfolge verzeichnet.

Erdnuss © flickr.com / psyberartistWer an einer Erdnussallergie leidet, der lebt gefährlich. Erdnüsse gelten als starke Allergieauslöser, können schlimmstenfalls eine lebensbedrohliche Anaphylaxie provozieren. Tückisch: Auch in vielen Fertigprodukten, Backwaren und Snacks sind Spuren von Erdnüssen enthalten. Sind Betroffene also unachtsam, kann dies verheerende Folgen für sie haben, weil bereits kleinste Mengen des Allergens schlimme Reaktionen nach sich ziehen können.

Eine Studie der Charité Berlin lässt nun hoffen. Wie hier auf Ärztezeitung.de nachzulesen ist, führen Wissenschaftler der Charité momentan eine Studie durch, in welcher sie die Möglichkeiten einer Desensibilisierung in Gestalt einer oralen Immuntherapie an Kindern mit Erdnussallergie erforschen wollen.

Die bisherigen Ergebnisse geben Grund zu der Annahme, dass die orale Immuntherapie das Risiko einer Anaphylaxie bei Erdnussallergie senken kann:
Die Hälfte der 22 Patienten hat die Studie bereits erfolgreich fertig gestellt. Im zweiten Provokationstest stieg bei ihnen die maximal tolerierbare Menge an Erdnüssen von 0,25 Gramm auf 4 Gramm an. Während sich das erdnussspezifische IgE (Immunglobulin E) nicht veränderte, erhöhte sich bei den Teilnehmern das erdnussspezifische IgG (Immunglobulin G) und IgG4.

Weitere Details zur Studie können unter dem o. a. Link zur Quelle eingesehen werden.


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4. Dezember 2009
Autor: Nadine

Ach Du Schreck! Kaum ist es ein paar Grad kälter geworden, macht mir schon wieder mein linkes Augenlid zu schaffen – und zwar nicht nur, indem es fies juckt, sondern auch richtig übel aussieht.

Augenlid-Ekzem © NadineDer Winter – nun ist er wohl endlich da. Auch in meiner Region. Während es in den vergangenen Wochen extrem mild vor sich hinregnete, weht seit gestern ein ganz anderer Wind. Brrr, und diese neue Brise ist derart schneidend kalt, dass mich schon der bloße Gedanke daran fröstelnd macht…

Aber kalte Gedanken sind leider nicht alles, was mir die plötzliche Kälte beschert hat. Nein, auch mein Kälteekzem ist wieder auferstanden. Am linken Augenlid wummert es vor sich hin, juckt, brennt, ist ganz rot und vor allem ultra-fies anzusehen.

Zunächst hatte ich schon voller Schrecken eine echte Kälteallergie vermutet. Diesen Gedanken habe ich aber schnell wieder verworfen, denn es scheint, dass zu einer handfesten Kälteurtikaria schon ein wenig mehr gehört als ein juckendes Augenlid. weiter Lesen »


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2. Dezember 2009
Autor: Nadine

Nickel ist als Metall und Legierung weit verbreitet und kommt beispielsweise in Schmuck, Knöpfen und Brillen vor. Doch nicht jedermann kann das Spurenelement ausstehen.

Münzen © flickr.com / Esdras CalderanNickel ist ein Spurenelement und wird als Legierung und Metall unter anderem in Schmuck, Uhren, Münzen, Essbesteck, Brillengestellen, Reißverschlüssen, Türgriffen, Nägeln, Knöpfen und vereinzelt auch in Kosmetika verwendet. Nickel ist also ziemlich weit verbreitet, kommt auch in der Luft und im Essen vor.

Leider ist es aber so, dass viele Menschen Nickel nicht vertragen und eine Sensibilisierung gegen das Metall ausbilden. Die Nickelallergie gilt sogar als häufigste Kontaktallergie überhaupt – ungefähr jeder Zehnte reagiert allergisch, insbesondere Mädchen und junge Frauen mit empfindlicher Haut neigen dazu. Der Verzehr nickelhaltiger Speisen löst hingegen nur bei einem geringen Anteil der Bevölkerung Reaktionen aus.

Eine EU-Richtlinie schreibt Herstellern vor, dass sie den Nickelgehalt begrenzen und kennzeichnen müssen. Jedoch bedeutet dies nicht, dass ein als nickelfrei deklariertes Produkt auch tatsächlich keinen Nickel enthält, da eine nickelfreie Oberflächenbeschichtung oft genügt, um die Kennzeichnungspflicht zu umgehen. Dies ist problematisch, da die Beschichtung mit der Zeit abblättern und sich der im Produkt enthaltene Nickel so im Nachhinein freisetzen kann.

Als Symptome einer akuten Nickelallergie können Quaddeln, Bläschenbildung, roter Ausschlag und quälender Juckreiz auftreten.

Vor allem im Sommer wird Nickel zum Problem: Da das Metall wasserlöslich ist, wird es bei Hitze infolge von Schweiß vermehrt aus Knöpfen und Uhren freigesetzt und an die Haut abgegeben.

Um eine Nickelallergie ausfindig zu machen, kann beim Allergologen ein Epikutantest durchgeführt werden. Als Therapie einer akuten Nickelallergie können eine Kortisonsalbe und ein Antihistaminikum zum Einsatz kommen. Ansonsten empfiehlt sich im Falle eines positiven Testergebnisses die strikte Meidung des Metalls.


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