Eure Meinung
Kategorien
Blogroll
Gerne gelesen
Tipps für Allergiker
Der Frühling ist die Zeit im Jahr, die alles erblühen lässt, welche Trübsal aus dem Hause bläst und den Winter vertreibt. Aber sie ist auch die Zeit der Allergiker – und das im negativen Sinne. Es leidet mitunter der ganze Körper unter einer Pollenallergie. Einige Tipps für die Augen möchte ich hier geben:
Die meisten Medikamente stärken und unterstützen das Immunsystem während der Pollenflugzeit. Normalerweise enthalten sie Histamin-Rezeptorblocker, welche verhindern, dass der Mensch auf den körpereigenen Botenstoff Histamin überreagiert – meist durch tränende oder juckende Augen, Hautrötung und Hautreizung. Der Effekt einer allergischen Reaktion kann so durch die Einnahme von Medikamenten reduziert werden.
Antihistamine gibt es in Tablettenform, aber auch als Injektion, die von einem Arzt vorgenommen wird und eine Wirkdauer von ungefähr 8 Wochen hat.
Da Heuschnupfen und Pollenallergie auch immer einen Effekt auf die Augen haben, sei Kontaktlinsenträgern folgendes geraten: Während der Allergiezeit sollten die Kontaktlinsen häufiger als üblich gründlich gereinigt werden, um so das Eindringen von Fremdkörpern zu verhindern. Am besten Monatslinsen ganz vermeiden. Bei juckenden Augen auf keinen Fall reiben, da die Kontaktlinsen herausfallen oder beschädigt werden können. Hier sollte man, wenn es nicht anders geht auf die Brille umsteigen während der schlimmsten Pollenflugtage.
Pollen fliegen nicht nur durch die Luft und stören in den Augen, sondern sie haften auch an Kleidung und Haaren. Es ist also empfehlenswert beim Heimkommen die Kleidung zu wechseln und wenn nötig zu duschen, so dass so wenig wie möglich Pollen in der Wohnung verbleiben. Die Kleidung sollte am besten am Fenster oder vor der Tür ausgeschüttelt werden. Das häufigere Wechseln der Bettwäsche und Kissenbezüge ist ebenfalls eine gute Möglichkeit der Pollen Herr zu werden, denn auch hier kann durch die Übertragung vom Körper ein Allergierisiko verbleiben.
Für Heuschnupfen- und Pollenallergiker kann mit einfachen Methoden der Frühling auch zu einer angenehmen Zeit werden. Es sollte sich niemand im Haus verstecken müssen, sondern jeder kann die Sonne und das Vogelgezwitscher auch vom heimischen Garten oder Balkon aus genießen. Hierzu bedarf es lediglich einiger Disziplin und Vorkehrungsmaßnahmen.
Der Löwenzahn ist vielen wahrscheinlich hauptsächlich durch die gleichnamige Fernsehserie bekannt. Dass die als Pusteblume bezeichnete Pflanze aber auch ein Arznei- und Nahrungslieferant sein kann, wissen oft nur Kräuterkundige.
Löwenzahn – so z.B. der weit verbreitete Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) – befindet sich laut Pollenflugkalender momentan in seiner Hauptblütezeit.
Wie unter anderem hier auf Alles-zur-Allergologie.de festgehalten wird, sondert der Löwenzahn – beispielsweise im Vergleich zur Birke – eher wenig Pollen ab und ist insofern ein relativ schwacher Heuschnupfen-‚Provokateur’. Allerdings besteht bei einer Sensibilisierung auf andere Korbblütler (wie zum Beispiel Blattsalat oder Beifuß) aufgrund von Kreuzreaktivität oft auch eine Allergie gegen Löwenzahn. Will man wissen, ob eine Sensibilisierung vorliegt, kann man sich einem Allergietest (bspw. dem Pricktest) unterziehen. weiter Lesen »
Besonders heftige allergische Reaktionen müssen abgeklärt werden, erfordern aber einen besonders sanften Allergietest. Der Reibetest hat sich als eine der harmlosesten Testvarianten herausgestellt – bietet aber auch relativ wenig Aussagekraft.
Neulich habe ich den Pricktest vorgestellt. Doch neben diesem Allergietest, der ein Anpieksen der Haut voraussetzt, gibt es auch noch zahlreiche andere Testverfahren – einige, die radikaler und wenige, die sanfter sind.
Eine der Methoden, die ohne Einstiche auskommen, ist zum Beispiel der so genannte Reibetest. Dieses Verfahren, das sich insbesondere für empfindliche Patienten eignet, ist im Umkehrschluss allerdings nicht besonders empfindsam, sprich: Es kann nur Allergene ausfindig machen, die beim Patienten tatsächlich eine hochgradige Reaktion erzeugen, kleinere Sensibilisierungen vermag der Test hingegen nicht zu indizieren. weiter Lesen »
Wenn man an Brennnesseln denkt, dann verbindet man sie stets mit dem fiesen Schmerz, den sie bei Kontakt mit der Haut auslösen. Dass sie nebenbei aber auch noch Pollenlieferanten und – was wahrscheinlich viel wichtiger ist – beliebte Heilpflanzen sind, wird eher selten thematisiert.
Früher hieß sie Brennessel, heutzutage schreibt man die Urtica (lat.) aufgrund der neuen Rechtschreibung mit einem „n“ mehr. Ansonsten hat sich aber auch rein gar nichts an dem Gewächs aus der Abteilung der Bedecktsamer verändert.
Wie eh und je jagt sie spielenden Kinder Schrecken und Schmerz ein, etwa dann, wenn sich diese zufällig „in die Nesseln setzen“.
Denn die Brennnessel verfügt über einen eigenen Schutzmechanismus: Brennhaare, die u.a. mit Ameisensäure gefüllt sind. Wenn man von oben in die Brennnessel hineingreift, bricht man mit dieser Bewegung die glasartigen Haare auf und ritzt sich daran. Prompt tritt Gift in die Wunde – es kommt zur wohlbekannten, schmerzhaften „Verbrennung“, in Form von Rötungen und Quaddeln, manchmal sogar zu schwereren Entzündungen. weiter Lesen »