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Pollen fliegen derzeit wieder en masse. Was nicht nur seltsam aussieht, kann auch noch gefährlich sein, denn: Bei Allergikern löst der Blütenstaub Niesanfälle, Augentränen und möglicherweise noch Schlimmeres aus. Pollenschutzgitter können Allergiker zumindest in ihren eigenen vier Wänden vor den lästigen Sporen schützen.
Sieht man in diesen Tagen eine Polle, dann kommt sie selten allein:
Wie kleine Schneeschauer ziehen des Öfteren ganze Kolonien durch das Land und bedecken Autos und Fensterscheiben zuhauf mit ihren Sporen. Was schon optisch bedrohlich wirkt, kann auch buchstäblich „ins Auge gehen“, denn etliche Menschen leiden an einer Pollenallergie.
Doch meiden kann man die Pollen leider nur schwerlich. Ein Blick auf den Pollenflugkalender 2009 verrät eine allgemeine starke Pollenbelastung. Und generell lässt sich zusammenfassen: weiter Lesen »
Die Pollenflugzeit ist wieder einmal voll im Gange. Während sich die meisten Menschen am satten Aufblühen der Natur erfreuen, bedeutet es für Pollenallergiker hingegen Leiden pur. Doch es gibt Hilfe. Antihistaminika können die Probleme mildern – und manchmal sogar gleich doppelt hilfreich sein.
Seit frühester Kindheit leide ich an einer ziemlich schweren Form von allergischer Rhinitis (im Volksmund auch als Heuschnupfen bezeichnet).
Ein Allergietest brachte ans Licht, dass ich gegen so gut wie jede Pollenart und auch auf viele Haustierarten allergisch reagiere.
Dann begann ein langer Medikamenten-Marathon, denn: Von Anfang an stand für meinen Allergologen fest, dass eine Hyposensibilisierung bei mir nicht in Frage käme, da ich auf zu viele verschiedene Allergene reagiere.
Und so wurde mir zunächst der Wirkstoff Terfenadin verordnet, welcher wegen zu großer Gefahr für mein Herz aber schnell wieder abgesetzt wurde. Nach einem kurzen Halt bei den lokal anwendbaren Mitteln wie Augentropfen und Nasensprays, die allesamt zu noch mehr Reizung statt Linderung führten, legte man einen Stopp bei der Homöopathie ein: Mein Hausarzt stattete mich mit Echinacea-Tropfen aus. So hilfreich das „Simile-Prinzip” oft sein kann – bei mir schlug das Präparat leider nicht an. Also landete ich schließlich wieder bei Tabletten - diesmal beim Antihistaminikum Cetirizin - die aber auch nicht halfen.
Danach hatte ich die sinnlosen Arztbesuche satt und tat das, was nahe lag: weiter Lesen »
In den meisten Fällen kommt die Nesselsucht so plötzlich, wie sie auch wieder geht. Hält sie sich jedoch mehr als sechs Wochen, liegt eine chronische Urtikaria vor. Die Krankheit lässt sich mit Tabletten, Gels und Co. behandeln. Außerdem kann man versuchen, die lästigen Symptome durch einen angepassten Lebensstil in Grenzen zu halten.
Ist eine Nesselsucht im Anmarsch, so ziehen dunkle Wolken für den Betroffenen auf:
Bereits die akute Urtikaria ist überaus lästig und leidvoll. Wer aber an chronischer Nesselsucht erkrankt ist, der leidet recht lange und kommt wegen des quälenden Juckreizes selten um die Einnahme von schulmedizinischen oder homöopathischen Mitteln herum.
Damit alsbald wieder Licht durch die Wolken stoßen kann, sollte bei Nesselsucht zudem besonderer Wert auf eine angepasste Lebensführung gelegt werden. weiter Lesen »
Die schulmedizinische Option beim Auftreten einer Nesselsucht ist in der Regel die Gabe eines Antihistaminikums. Wie sieht es aber aus, wenn man von chemischen Mitteln absehen und die Urtikaria lieber homöopathisch behandeln möchte?
Das Wesen der Nesselsucht sowie die schulmedizinischen Möglichkeiten ihrer Behandlung sind uns nun schon in groben Zügen bekannt.
Auf der Suche nach alternativen Therapiemethoden bin ich im Internet auf eine Vielzahl von – teilweise recht uneinig wirkenden – Seiten gestoßen, welche eine homöopathische Therapie der Urtikaria skizzieren.
Dabei ist mir ein leichter Hang zur Generalisierung aufgefallen, bei dem nur selten zwischen der akuten und der chronischen Form der Nesselsucht unterschieden wird und die spezifischen Auslöser (allergisch, physikalisch, infektionsbedingt, etc.) ebenfalls häufig nicht berücksichtigt werden.
Grundsätzlich scheint sich Nesselsucht aber recht gut mit homöopathischen Mitteln behandeln zu lassen. weiter Lesen »
Es grünt und blüht allerorten. Und eigentlich könnte das Leben so schön sein, wären da nicht die Allergien, die den Betroffenen das Leben schwer machen. Auch die allergisch bedingte Nesselsucht hat nun wieder Hochkonjunktur und beschert denen, die sie ereilt, jede Menge Quaddeln und Juckreiz en masse. Normalerweise klingt die akute Nesselsucht schnell wieder ab, so dass eine medikamentöse Behandlung nicht unbedingt notwendig ist. Doch für diejenigen, die nicht warten wollen und können bzw. länger als nur ein paar Stunden darunter leiden, gibt es Hilfe.
An einer früheren Stelle hat sich das Blog bereits mit der Frage „Was ist eigentlich Nesselsucht?“ beschäftigt. Ich möchte deshalb hier nur grob zusammenfassen, dass es sich bei der Nesselsucht, die auch Urtikaria genannt wird, um eine Hauterkrankung handelt, bei der Quaddeln und Juckreiz aufgrund einer Überreaktion der Mastzellen auftreten.
Eine Nesselsucht ist verhältnismäßig selten die Folge einer allergischen Reaktion. Sie kann auch aufgrund von Entzündungen und Infektionen, physikalischen Reizungen und psychischem Stress entstehen.
Das probateste Mittel gegen die Nesselsucht ist weiter Lesen »
Wenn alles im Büro röchelt und niest, dann ist wieder Heuschnupfen-Zeit. Für Betroffene eine einzige Tortur. Es gibt inzwischen viele Mittel gegen Heuschnupfen, die allerdings die Symptome meist nur lindern und nicht wegzaubern können.
Die Pollenflug-Saison bringt viel Leiden mit sich. Wer eine Allergie hat, kann die ersten warmen Sonnenstrahlen kaum richtig genießen. Es bleibt nichts, als auf Anti-Allergika zur Symptom-Linderung zurückzugreifen.
Anti-Allergika gibt es in folgenden Darreichungsformen: Nasenspray, Augentropfen, Tabletten, Kapseln, Tropfen und Sirup. Außerdem unterscheidet man nach ihrer Wirkung Antihistaminika, Kortison und Mastzellstabilisatoren. Ein Allergikum gegen Heuschnupfen sollte die Augensymptome reduzieren, den Nieß- und Juckreiz lindern und die verstopfte Nase frei machen.
Antihistaminika sind die am häufigsten verschriebenen Heuschnupfen-Arzneimittel. Viele kann man auch rezeptfrei in der Apotheke bekommen. Sie bewirken eine Blockade des aus den Mastzellen ausgeschütteten Histamins, indem sie die Histaminrezeptoren an den Blutgefäßen in den Schleimhäuten besetzen und das bereits angedockte Histamin von ihnen verdrängen.
Ein wichtiges rezeptfreies Allergikum gegen Gräser-Allergie ist Cetirizin (Tabletten, Tropfen). Weitere sind Loratadin (Tabletten, Saft) und Azelastin (Augentropfen). Rezeptpflichtig sind Fexofenadin (Tabletten), Emedastin (Augentropfen) und Mizolastin (Tabletten).
Ein Allergikum gegen Heuschnupfen sollte niemals ohne ärztliche Absicherung eingenommen werden. Wenn man den Verdacht hat an einer Allergie zu leiden, dann sollte man einen HNO-Arzt aufsuchen, der einen entsprechenden Allergietest vornimmt.
Im übrigen, neueste Untersuchungen beweisen es: Akupunktur kann Heuschnupfen-Symptome effektiv lindern.
Viele Menschen tragen bei einer Sehschwäche lieber Kontaktlinsen als eine Brille. Wer jedoch an Heuschnupfen leidet, bekommt damit schnell mal Probleme.
Verquollene oder tränende Augen, Juckreiz oder gerötete Bindehäute sind bei Heuschnupfen keine Seltenheit.
Die Augen dann zusätzlich mit Kontaktlinsen zu strapazieren ist nicht unbedingt eine gute Idee und kann zudem die Gefahr von Infektionen der Bindehaut deutlich erhöhen.
Bei wem die Heuschnupfen-Symptome jedoch nicht so stark sind, der kann bedenkenlos seine Linsen tragen. Weiche Kontaktlinsen mit einem hohen Wassergehalt scheinen am verträglichsten für Allergiker zu sein, denn sie sind dünner als harte Linsen, lassen mehr Luft durch und strapazieren so die Augen deutlich weniger. Tageslinsen sind eine gute Idee, denn diese kann man nach einmaligen Tragen entsorgen und muss nicht befürchten, dass sie durch Verunreinigungen das Auge reizen.
Bei allen anderen Kontaktlinsen gilt: nach jedem Tragen gründlich reinigen!
Wer antiallergische Augentropfen benutzt, sollte unbedingt darauf achten, dass sie mit den Kontaktlinsen kompatibel sind und diese nicht zersetzen, verfärben oder sonstwie schädigen. Grundsätzlich sollten die Tropfen ohnehin lieber dann verwendet werden, wenn keine Linsen im Auge sind.
Um passende Kontaktlisen zu finden, sollte man Kontaktlinsen online vergleichen.
Hochwertiges Olivenöl ist gesund, kann den Cholesterinspiegel senken und die Abwehrkräfte stärken. Doch immer mehr Allergiker müssen nach dem Genuss von Olivenöl mit allergischen Reaktionen kämpfen.
Im Süden Europas und allen sonstigen Regionen, in denen Olivenbäume wachsen, können die Pollen des Olivenbaums eine Erklärung dafür sein. Diese können allergische Reaktionen auslösen, am häufigsten treten dabei Heuschnupfen und Atembeschwerden auf. Laut Allergologen reagieren etwa 36 Prozent aller Pollenallergiker auf die Pollen des Olivenbaums.
Nicht wenige von ihnen reagieren dann auch auf das Produkt des Baums, nämlich die Oliven oder sogar deren Öl. Die Reaktionen reichen hierbei von Durchfall bis hin zum anaphylaktischen Schock. Nicht selten sind dabei auch kontaktallergische Reaktionen, zum Beispiel, wenn Olivenöl als kosmetisches Mittel eingesetzt wird.
In Regionen, in denen jedoch keine Olivenbäume wachsen und entsprechend auch keine Olivenbaumpollen den Allergiker sensibilisieren, sind derartige Reaktionen deutlich seltener anzutreffen und manchmal steckt ein anderer Übeltäter hinter einer allergischen Reaktion als das Olivenöl selbst. Einige Olivenöle bestehen nicht zu 100 Prozent aus Olivenöl, sondern beinhalten auch einen kleinen Bestandteil an Nussölen- problematisch für viele Menschen mit Lebensmittel-Allergien. Und genau diese können bei Allergikern zu Reaktionen führen. Für Allergiker ist es also enorm wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten und sollten diese nicht eindeutig deklariert sein, sollte lieber zu einem alternativen Produkt gegriffen werden.
Wer auf Olivenöl, olivenölhaltige Lebensmittel und Olivenbaumpollen reagiert, sollte auf jeden Fall auch bei Esche und Flieder vorsichtig sein, denn hier bestehen oft Kreuzallergien.
Wer an Heuschnupfen leidet, hat es zu Zeiten des Pollenflugs nicht immer leicht. Verquollene Augen, eine verstopfte Nase oder alternativ eine dauerfließende Nase mit Niesattacken, Kopfweh, Halsschmerzen, all das steht dann auf dem Programm.
Wer sich das Leben mit Heuschnupfen da ein wenig leichter machen möchte, sollte ein paar grundlegende Tipps beherzigen:
- Mechanische Behandlung vor medikativer: das bedeutet, man sollte zunächst erst einmal versuchen, mittels Augentropfen und Nasenspray Erfolge zu erzielen, bevor man zu Antiallergika greift, denn diese wirken stark auf den Körper ein und haben oft unerwünschte Nebenwirkungen, die bei den mechanischen Behandlungen oft ausbleiben.
- Öfter die Bettwäsche wechseln: Pollen haften gerne an Haut, Haaren und Kleidung und entsprechend schnell gelangen sie in die Bettwäsche. Dort werden sie über Nacht verstärkt eingeatmet, sodass sich der Allergiker am Morgen wie gerädert fühlt. Das kann man durch häufiges Wechseln der Bettwäsche auf ein Minimum reduzieren.
- Vor dem Zubettgehen die Haare waschen und duschen: Auf diese Weise verhindert man, dass sich Pollen aus den Haaren ins Kopfkissen festsetzen.
- Kleidung, die draussen getragen wird, gleich in die Wäsche geben: auch so verhindert man, dass sich eine Vielzahl Pollen in der Kleidung und anderen Textilien festsetzt.
- Wäsche möglichst nicht im Freien trocknen: anderenfalls hat man die fiesen kleinen Pollen ja direkt wieder in den Textilien.
- In der schlimmsten Allergiezeit Sport im Freien vermeiden: wenn, dann am Abend sporteln gehen, dann ist der Pollenflug am geringsten. An schlimmen Tagen einfach mal aussetzen oder bei Regen rausgehen, dann ist die Luft am saubersten.
- Oberflächen wie Tische und Regale oft feucht abwischen: so vermeidet man, dass Pollen liegenbleiben und sich mit dem Staub vermischen und so in die Atemluft gelangen.
- Die Fenster tagsüber geschlossen halten: so reduziert man das Eindringen von Pollen in die Wohnräume. Auch Pollenschutzgitter können hier eine große Hilfe sein.
- Im Freien eine Sonnenbrille tragen: damit werden die empfindlichen Bindehäute der Augen vor aggressiven Pollen geschützt.
- Kein Stress! Denn bekanntlich verschlimmert der die Symptome. Entspannende Übungen wie zum Beispiel die Progressive Muskelrelaxation, sanftes Yoga oder Meditation können helfen, die Pollenzeit entspannter zu durchleben.
Der Wirkstoff Loratadin des Allergiemedikaments Lorano, hilft Allergikern, die belastende Zeit des Pollenflugs mit möglichst geringen Beschwerden zu überstehen.
Loratadin heißt der Wirkstoff von dem Medikament Lorano (beziehungsweise Lorano akut) und ist ein so genanntes Antihistaminikum. Der körpereigene Botenstoff Histamin ist Hauptauslöser von allergischen Reaktionen.
Allergien sind überempfindliche Reaktionen des Abwehrsystems, die zu einer erhöhten Produktion von entzündungsauslösender Botenstoffe zur Abwehr der vermeintichen Feinde führen. Histamin ist ein solcher Botenstoff, der Reaktionen, wie die Erweiterung von Blutgefäßen, auslöst. In der Folge kommt es dann zu Schwellungen, Rötungen und Juckreiz.
Der Lorano-Wirkstoff Loratadin zerstört den Botenstoff Histamin zwar nicht, verhindert aber seine Bindung von Histamin auf der Zelloberfläche, so dass allergische Reaktionen verhindert und abgeschwächt werden. weiter Lesen »