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Quinoa gilt als glutenfreies Getreide und ist verwandt mit Reis.
Dieses Rezept ist für 2 Personen und frei von Ei, Kuhmilch, Weizen und Hefe und damit ideal für die meisten Lebensmittel-Allergiker.
Zutaten:
75 g Kindneybohnen
75 g Kichererbsen
650 ml Gemüsebrühe
100 g Quinoa-Getreide
125 g Brechbohnen
etwas frische Petersilie
1 EL Olivenöl
1 EL Essig
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Kidneybohnen und Kichererbsen je in ausreichend Wasser über Nacht einweichen.
Dann am nächsten Tag beides voneinander getrennt in je knapp 200ml Brühe garen. Die Bohnen sind nach etwa 40 Minuten, die Erbsen nach 50 Minuten fertig. Dann abgießen und abkühlen lassen. Quinoa unter heißem Wasser abspülen und dann in der verbliebenen Gemüsebrühe aufkochen. Etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen, danach gut abkühlen lassen.
Die Brechbohnen putzen, in Stücke schneiden und in Salzwasser für 10 Minuten garen.
In einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen, Quinoa mit den Bohnen und Kirchererbsen mischen.
Petersilie hacken und dann aus dem Olivenöl, dem Essig und den Gewürzen eine Marinade mischen. Die gibt man über den Salat, bestreut alles mit Petersilie und lässt es eine Weile ziehen.
Schweizer Forscher haben eine neue Methode zur Impfung gegen Heuschnupfen entwickelt und erfolgreich getestet.
Dabei handelt es sich um eine abgewandelte Form der Desensibilisierung. Allergieauslösende Substanzen werden dabei über einen Zeitraum von 8 Wochen einmal wöchentlich direkt in die Lymphknoten injiziert. Auf diese Weise können binnen zwei Monaten Ergebnisse erzielt werden, die bislang durch konventionelle Desensibilisierungen erst nach drei Jahren und mehr als 50 Injektionen erzielt werden konnten.
Diese Erkenntnis wurde in einer klinischen Studie mit 100 Probanden belegt, die an Heuschnupfen litten.
Die Forscher teilten die Teilnehmer in zwei Gruppen auf, von denen eine konventionell und die andere mit der neuen Methode behandelt wurde. Abgesehen davon, dass bei der neuen Methode die Behandlungszeit verkürzt wird, wurde auch sehr schnell deutlich, dass auch die Nebenwirkungen deutlich geringer ausfallen als bei den klassischen Behandlungen. Zum Vergleich: in der Gruppe mit der konventionellen Methode kam es zu 20, in der anderen Gruppe nur zu sechs behandlungsbedürftigen Reaktionen.
Dazu kommt, dass die neue Methode deutlich weniger schmerzhaft sein soll und dementsprechend vermutlich weniger Patienten die Behandlung abbrechen. Während der akuten Pollenflugzeiten mussten die Probanden der neuen Therapie deutlich weniger antiallergische Medikamente einnehmen als die Patienten der Vergleichsgruppe.
Gabriela Senti (Universitätsklinikum Zürich) et al.: PNAS, Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1073/pnas.0803725105
Wer viel und oft Möhren isst, hat Augen wie ein Adler!
Naja, ok, das ist nur eine von vielen Ernährungsmärchen, die uns Oma und Mama gern mal erzählt haben. Gesund sind Möhren aber allemal, deswegen kommen sie auch in vielen Rezepten vor.
Diese Suppe eignet sich vor allem für Menschen mit Histamin-Intoleranz.
Zutaten für 4 Personen:
- 1kg TK-Möhren
- 1l Brühe
- 2 Zwiebeln
- etwas Öl
- Gewürze und Kräuter
Zubereitung:
Die Möhren in der Brühe garen und währenddessen schon einmal die Zwiebeln fein schneiden und dann in Öl dünsten.
Wenn die Möhren gar sind, etwa ein Drittel mit der Schöpfkelle heraus nehmen, den Rest durchpürieren und mit Kräuter und Gewürzen nach Wahl abschmecken. Dann die entnommenen Möhren wieder hinzu fügen, ebenso die Zwiebeln.
Wer möchte (und es verträgt), kann die Suppe mit Creme Fraiche oder saurer Sahne verfeinern.
Der Kreativität sind ohnehin keine Grenzen gesetzt. Mit Zitronengras bekommt die Suppe eine asiatische Note, mit Chili wird sie schön scharf- einfach mal austesten!
Ein allergischer Kreislaufzusammenbruch ist eine enorme Belastung für den Körper. Forscher haben nun einen Weg gefunden, wie man diesem Schock möglicherweise vorbeugen kann.
Eine Schlüsselrolle, um einer derartigen Überreaktion des Immunsystems vorzubeugen, haben Proteine inne, die in den Zellwänden kleiner Blutgefäße vorkommen.
Bei Versuchen mit Mäusen fand man heraus, dass man allergischen Schockreaktionen vorbeugen kann, wenn die Gene, die den Bauplan für diese Proteine beinhalten, ausgeschaltet werden. Diese Entdeckung kann hoffentlich dabei helfen, neue Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung des allergischen Schocks zu entwickeln.
Ein allergischer Schock (auch anaphylaktischer Schock genannt) bedeutet für Allergiker nicht selten Lebensgefahr. Dabei werden die Immunzellen im Blut durch die Allergene dazu veranlasst, verschiedene Stoffe wie zum Beispiel Histamine oder Leukotriene auszuschütten. Diese lassen Blutdruck und Körpertemperatur abfallen, bewirken Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden und oft auch akute Reaktionen im Magen, Darm und auf der Haut.
An der Forschungsstudie beteiligt waren die Universität Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum, veröffentlicht wurde sie in der Fachzeitschrift “The Journal of Experimental Medicine” (JEM Januar 26, 2009)
Pilze sind nicht nur köstlich, sondern für die meisten Allergiker auch sehr gut verträglich.
Dieses Rezept ist ohne Fruktose.
Zutaten:
1 Zwiebel
600g Champignons
1 EL Margarine
100g Erbsen
Salz, Pfeffer
50ml Sahne
1 EL Weißweinschorle
80g Gorgonzola
2 EL heller Soßenbinder
4 Scheiben hauchdünner Räucherschinken
Zubereitung:
Die Zwiebeln würfeln, die Pilze putzen, derweil Margarine in einer großen Pfanne zum Schmelzen bringen und die Zwiebeln dann darin glasig dünsten. Anschließend die Champignons dazu geben und für etwa 10 Minuten braten. Als nächstes kommen die Erbsen in die Pfanne.
Alles gut salzen und pfeffern, dann mit 180ml Wasser, der Sahne und der Weißweinschorle aufgießen und alles aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten lang köcheln lassen. Den Gorgonzola schneiden und würfeln und unter ständigem Umrühren in die Sauce geben. Weiter rühren, bis der Käse komplett geschmolzen ist. Dann kommt der Saucenbinder ins Spiel, damit wird die Sauce gebunden. Nochmals salzen und pfeffern, den Schinken auf den Tellern anrichten und die Mahlzeit servieren. Guten Appetit!
Dank des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama, dessen Tochter allergisch auf Tierhaare ist, wird die Welt nun auf eine Hunderasse aufmerksam, die speziell für Allergiker gezüchtet wurde.
Der Labradoodle ist eine Mischung aus Labrador und Pudel. Bereits seit 1989 wird diese Rasse gezüchtet und ist in vielen Ländern noch längst nicht als eigenständige Rasse anerkannt. Ziel war es, die Eigenschaften des Labradors, der als sehr folgsamer und braver Hund gilt, mit denen des Pudels zu vereinen. Pudel haben sehr festes Haar, das kaum bis gar nicht ausfällt- ideal also für Menschen, die allergisch auf Tierhaare reagieren.
Dadurch, dass kaum ein Fellwechsel stattfindet, werden die Auslöser für eine Allergie auf Tierhaare reduziert. Zudem lässt sich das Fell des Labradoodle besonders gut pflegen- eine weitere Eigenschaft, die das Risiko auf eine Tierhaarallergie reduziert.
Eine 100prozentige garantie gibt es freilich nicht, denn sehr empfindliche Menschen können auch auf diese Hunderasse reagieren. Zudem steckt die Labradoodle-Zucht noch in den Kinderschuhen, sodass vereinzelte Tiere trotz aller Voraussetzungen durchaus haaren können. Dennoch ist dies ein bedeutender Schritt in Richtung eines nicht allergieauslösenden Hundes- Millionen Kinder auf der ganzen Welt wird es freuen.
Neben dem Labradoodle gibt es auch Goldendoodles, eine Mischung aus Goldenretriever und Pudel.
Königsberger Klopse sind ein klassisches deutsches Essen und werden oft auch als Kochklopse bezeichnet.
Dieses Rezept ist eifrei, kuhmilchfrei, weizenfrei, hefefrei, laktosefrei und sojafrei.
Zutaten:
1kg Mett bzw. gemischtes Hack
1 -2 EL Margarine
1 l Gemüsebrühe
1 TL Johannisbrotkernmehl
evtl. Kapern
Zubereitung:
Das Gehackte zu Klopsen formen, danach die Margarine in einem Topf zum schmelzen bringen. Darin dann die Gemüsebrühe mit dem Johannisbrotkernmehl anrühren, damit die Margarine ablöschen und die Klopse hinzu geben.
Je nach Verträglichkeit kommen die Kapern dazu.
Alles schön durchkochen lassen.
Das kann je nach Größe der Klopse und gewünschter Sämigkeit bis zu eine Stunde dauern.
So paradox es klingt: Allergien scheinen auch etwas Gutes an sich zu haben.
So gehen amerikanischer Forscher davon aus, dass Allergien jenes Körpergewebe vor Tumoren schützen, das Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt ist. Dazu zählen Haut, Lunge, Mund und Rachen, Magen und Darm sowie Gebärmutter und Gebärmutterhals.
Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der New Yorker Cornell University, nachdem sie zahlreiche Studien ausgewertet hatten (veröffentlicht im “The Quarterly Review of Biology”).
646 einzelne Studien über Allergien wurden dabei ausgewertet und ergaben, dass die meisten der Studien eine Schutzfunktion von Allergien bestätigten. Das gilt besonders für Heuschnupfen, Ekzeme, Nesselsucht sowie Allergien gegen Lebensmittel und Tiere.
Die Forscher vermuten, dass das Immunsystem mit der Abwehrreaktion bei Allergien auch solche Stoffe abstößt, die direkt oder indirekt Krebs auslösen, Giftstoffe beispielsweise.
Diese Erkenntnis deckt sich anscheinend auch mit Studien, die besagen, dass der Organismus von Allergikern im Vergleich zu anderen Menschen weniger mit Umweltgiften belastet ist. Dies legt den Schluss nahe, dass Allergien nicht einfach nur Störungen des Immunsystems sind, sondern den Betroffenen sogar einen Überlebensvorteil bieten.
Eine Ausnahme bildete das Verhältnis von Asthma und Lungenkrebs. Hierbei liegt die Schwierigkeit darin, Schleim aus der Lunge abzutransportieren, was bedauerlicherweise die Chancen auf Lungenkrebs zu steigern scheint.
Viele Menschen, die im Verkauf arbeiten, kennen das: Nach einem langen Arbeitstag an der Kasse sind die Finger auf einmal geschwollen und schmerzen. Dahinter kann eine Allergie stecken.
Wer an einer Kontaktallergie gegen Nickel leidet, sollte die Finger im wahrsten Sinne des Wortes vom Kleingeld lassen. Denn die meisten Euro-Münzen enthalten viel mehr Nickel, als eigentlich erlaubt ist- eine Katastrophe für Menschen mit Kontaktallergie. Denn diese reagieren meistens besonders sensibel auf alle nickelhaltigen Materialien.
Die Ein- und Zwei-Euro-Münzen enthalten durchschnittlich rund 25 Prozent Nickel. Das problematische ist jedoch, dass sie teilweise mehr Nickel abgeben als Münzen, die vollständig aus Nickel gearbeitet sind. Im Wissenschaftsmagazin “Nature” Bd. 419, S. 132 wurde hierzu eine Studie veröffentlicht. Demnach lösen sich aus Euro-Münzen 240- bis 320-mal mehr Nickel als erlaubt ist.
Da Münzen meistens nur kurz mit der Haut in Kontakt kommen, ist dies an sich noch nicht kritisch- kritisch wird es jedoch bei allen Personen, die tagtäglich der Berührung mit dem Kleingeld in mehr als normalem Maße ausgesetzt sind, so zum Beispiel Verkäufer und Bankangestellte.
Allergikerverbände fordern schon lange, Nickellegierungen bei Münzen zu unterlassen.
Ursache der hohen Nickel-Auslösung aus den Euro-Stücken ist laut Schweizer Wissenschaftlern die Bi-Metallstruktur des Kleingelds, deren äußerer und innerer Ring aus verschiedenen Legierungen bestehen. Durch Schweiss an den Handflächen wird dann unter Umständen Nickel gelöst. Laut der verschiedenen Studien löst sich bei verschwitzten Händen pro Minute rund ein Mikrogramm Nickel pro Münze.
Quark- oder Sojataler sind sowohl warm als auch kalt ein leckerer Imbiß!
Dieses Rezept kann ohne Ei, Weizen, Gluten, Milch, Soja, Backpulver, Hefe und Nüsse zubereitet werden.
Zutaten:
- 250g Quark
- 200g Milch
- 25g verträgliches Streichfett (Margarine oder Butter)
- 100g Mehl oder Haferflocken (wenn Haferflocken, dann sehr feine!)
- 50g Stärke
- 80g Zucker
- 60g Rosinen (es gehen auch Cranberries oder andere kleine Früchte)
- Saft und Schale einer Bio-Zitrone
Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig vermengen und eine Weile ruhen lassen, bis er dickflüssig ist. Dann in einer Pfanne bei mittlerer Hitze teelöffelgroße Taler braten. Dazu schmeckt Früchtemus oder frisches Obst.
Die Milch kann durch Soja-, Reis- oder Hafermilch ersetzt werden. Ebenso kann der Quark durch ein Sojaprodukt ersetzt werden.
Wer keine Stärke nehmen möchte, kann auch glutenfreies Mehl oder Grieß nehmen.