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Auch wenn es von der klassischen Schulmedizin weitgehend unbeachtet bleibt, so gibt es doch einige Hinweise dafür, dass Allergien keine normale, natürliche Reaktion darstellen.
Der Körper kann auch Krankheiten erlernen, wie es so schön heißt. Der Punkt ist doch, dass es Allergien fast ausschließlich in den sogenannten Industrieländern vorkommen. In Ländern, also, die einen gewissen Wohlstand aufbringen. Daher glauben auch einige Menschen, dass es sich bei Allergien um eine Wohlstandskrankheit handelt, wie beispielsweise Essstörungen.

Wenn der Körper reagiert, aber nicht sollte
Wenn der Körper also keine wirklichen Feinde findet, so einige Theorien, dann bekämpft er andere Eindringlinge, die zunächst einmal gar keine Bedrohung darstellen. Die die T-Zellen werden immer gebildet und diese brauchen quasi ein Feindbild.
Wenn ihnen aber kein Feindbild gemeldet wird, suchen sich diese T-Zellen, oder Fresszellen genannt, andere körperfremde Stoffe. Sie passen sich diesen an und vernichten sie, sobald diese den Körper betreten. Dabei können es Lebensmittel oder Pollen sein. Aber eigentlich ist das eine geniale Abwehrtechnik des Körpers.
Doch so können eben auch die Allergien entstehen. Darüberhinaus gibt es auch Hinweise auf psychosomatische Allergie-Entwicklungen, wie es in Foren diskutiert wird.
Vielleicht sollten wir es allgemein mit der Hygiene nicht mehr ganz so ernst nehmen. Gut sie ist wichtig und hätten wir im Mittelalter mehr darauf geachtet, wäre uns vielleicht die Pest erspart geblieben. Aber ein zu dreckfreies Leben kann offensichtlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Seit einem Jahr gibt es eine echte Alternative zur Desensibilisierungsspritze, sie nennt sich “Gräserpille” oder “Pollenpille”. Gemeint ist damit die Tablette „Grazax“, sie wird unter die Zunge gelegt und löst sich dort auf.
Sie hilft, so Studien, bei 50 Prozent der herumwirrenden Pollen, die Allergien auslösen können. Sie wurde die Desensibilisierungs-Tablette in Deutschland zugelassen. Die Tablette der Firma ALK-Abelló desensibilisiert ebenfalls durch geringe Mengen an Pollen, die über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Neue Therapieformen bei Heuschnupfen
Dies führt zunächst dazu, dass es im Mundraum kribbelt. Doch dies soll nach einem gewissen Zeitraum nachlassen. Im Laufe der Zeit wird der Körper aber dann unempfindlich gegen diese Pollen. weiter Lesen »
Wer denkt, nach der warmen Jahreszeit bleibt er von Allergien verschont, der irrt. Gerade jetzt im Herbst steigt die Belastung durch Pilzsporen deutlich an.
Besonders Schimmelpilz- Allergien treten zu dieser Jahreszeit vermehrt auf. Gerade bei Gartenarbeiten, wie abgefallenes Laub zusammenharken, sollte man vorsichtig sein. Die Schimmelpilzsporen werden dabei noch mehr aufgewirbelt. Nach Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaaren sind Schimmelsporen die vierthäufigste Ursache einer allergischen Reaktion. Der Schimmel kommt vorrangig auf Dachböden, in Kühlschränken, Teppichen, Bädern, Kellern, Mülleimern oder Polstermöbeln vor.
Sie sollten bei allergischen Reaktionen darauf achten, dass sie die Wäsche nicht im freien trocknen, da die Sporen sich sonst in dieser festsetzen. Abgefallenes Laub sollte, wenn überhaupt, nur mit Mundschutz zusammengekehrt werden. Wenn sie vorhaben, sich einen Komposthaufen anzulegen, sollte dieser so weit wie möglich vom Haus entfernt stehen und nicht selbst umgegraben werden. Sollten ihre Nachbarn Feuer machen um ihr Laub loszuwerden, dann sollten sie sich nach Möglichkeit im Haus aufhalten, da der Rauch die Sporen weiterträgt.
Bei den immer wärmer werdenden Wintern ist damit zu rechnen, dass Allergiker immer schwerer mit ihrer Krankheit zu tun haben werden. Wenn sie die Tipps beachten dürften sie hoffentlich etwas besser über die Zeit hinwegkommen.
Vor einigen Tagen erreichte mich die Anfrage von dot-friends, ob ich mir den Salivent Aerosolinhalator einmal testen möchte, um darüber in meinem Blog zu schreiben. dot-friends arbeitet im Auftrag der Schäfer Produkte GmbH, die das Produkt Salivent vertreibt.
Bei dem Produkt handelt es sich um einen Aerosolinhalator, der besonders bei Erkältungen und Allergien helfen soll. Ich öffnete also die Verpackung und las mir zunächst die Anleitung durch. Sie war sehr detailliert beschrieben und bebildert, so dass man schwer etwas falsch machen konnte. Man beginnt damit Produktteile wie Schwamm und Mundstück abzukochen um Hygiene zu bewahren.
Durch die sehr ausführliche Beschreibung ist das Zusammensetzen der Einzelteile kein Problem. Man streut Das Inhalationssalz auf den angefeuchteten Schwamm, steckt diesen auf den Verschluss an dem auch das Mundstück befestigt wird und verschließt das Gerät bevor man es an den Strom anschließt. Dann wartet man 20 Minuten. In dieser Zeit heizt sich das Gerät auf ca. 38 Grad Celsius auf, was mich zunächst irritierte, da ich Inhalationen eher mit sehr heißem Dampf verband. Die Verpackung warb jedoch mit „Atemluft wie am Meer“ und die ist ja bekanntlich auch nicht heiß.
In der Fachsprache werden Allergieauslöser als Allergene bezeichnet, die wohl Bedeutendsten sind neben Rindfleisch und Milchprodukten insbesondere Fisch, Ei, Weizen, Soja sowie Geflügel-, Pferde- und Schweinefleisch. Allergene lösen im Immunsystem des Menschen eine Überempfindlichkeit gegen zumeist harmlose Stoffe aus, dies wird allgemein als allergische Reaktion bezeichnet. Die wohl bekanntesten Allergien sind Heuschnupfen, Tierhaarallergie und Neurodermitis.
Allergene besitzen keine chemische Gemeinsamkeiten, wodurch eine Zerstörung durch bestimmt Chemikalien unmöglich ist. Sei es kochen, braten, backen oder dünsten, die meisten Allergene verlieren durch eine Behandlung nicht ihre Eigenschaften.
Bei Eiern können bereits 5 Gramm genügen um eine allergische Reaktion in Schwung zu bringen, insbesondere bei Kindern stellt Eiweiß den Auslöser Nr. 1 bei Lebensmittelallergien dar. Auch Milch birgt einen enormen Eiweißanteil, dieser besteht zu 75% aus dem Allergen Kasein. Durch Fleisch können zwar vereinzelt Allergien ausgelöst werden, der größte Teil der aus Fleisch entstehenden Allergien sind allerdings auf das Futter der Tiere und die darin enthaltenen Allergene zurückzuführen. Auch der Verzehr von Fisch kann Allergien auslösen, das Hauptallergen ist dabei das Parvalbumin.
Hülsenfrüchte sind ebenfalls Allergieauslöser, die stärksten sind Erdnüsse welche etlichen Lebensmitteln versteckt sind.