Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für Juli, 2008

29. Juli 2008
Autor: Christophe

Dass Waschmittel Allergien auslösen oder deren Symptome verstärken können, ist heute eine bewiesene Tatsache. Insbesondere die Substanzen, die in den herkömmlichen Waschmitteln enthalten sind, können ursächlich für allergische Reaktionen sein. Dabei lösen die Inhaltsstoffe Haut- und Atemwegsprobleme aus. Und je mehr Inhaltsstoffe in den Waschmitteln enthalten sind, desto höher ist auch das Risiko einer allergischen Reaktion. Besonders Menschen, die an Neurodermitis leiden oder zu Irritationen der Haut neigen, reagieren besonders sensibel auf die Inhaltsstoffe. Dabei sind bestimmte reizauslösende Inhaltsstoffe, die in den Textilien zurückbleiben und sich im direkten Kontakt mit der menschlichen Haut aus dem Gewebe lösen und darauf ablagern, sehr bedenklich.

Tenside beispielsweise lösen nicht allein den fetthaltigen Schmutz aus den Textilien, sondern auch das Fett aus der oberen Epidermis. Die menschliche Haut wird rissig, sodass die allergieauslösenden Substanzen in die Haut eindringen können. Und auch die zusätzlichen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sind hautreizende und allergieauslösende Substanzen, die aber die reinigende Wirkkraft der Textilien nicht wirklich stärken. Ebenso können Enzyme, die gegen eiweißhaltige Flecken wirken, allergische Reaktionen auslösen.

Allergiker, die auf die Inhaltsstoffe in den Waschmitteln und deren Rückstände an den Textilien sensibel reagieren, sollten daher auf reiz- und allergenarme Waschmittel zurückgreifen. Denn gerade auf die Duft- und Farbstoffe in den Waschmitteln kann gut und gerne verzichtet werden. Ansonsten sollte das Waschmittel immer in geringen Mengen gebraucht werden.


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25. Juli 2008
Autor: Ariane

Genau wie viele andere Allergiker habe ich schon zahlreiche Arztpraxen von innen gesehen, viele Heilmethoden und Medikamente ausprobiert und dabei so allerlei Erfahrungen gesammelt. Besonders interessant war dabei ein Besuch bei der Kinesiologin…

Die Definition zur Kinesiologie sollte man sich vorab mal auf Wikipedia zu Gemüte führen…

Die Praxis befand sich in einem ziemlich heruntergekommenen Gebäudekomplex, welcher einer anthroposophischen Gesellschaft gehörte, Mitten im Herzen von Berlin- Kreuzberg.
Esoterik an jeder Ecke. weiter Lesen »


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23. Juli 2008
Autor: Ariane

Als Allergiker hat man es ja nicht leicht und ist immer auf der Suche nach Alternativen zur (meist schwer an starken Medikamenten orientierten) Schulmedizin. Da ist es natürlich nahe liegend, dass man sich auch mal näher mit Bachblüten beschäftigt.

Sind Alternative Heilverfahren ebenso geeignet wie die Schulmedizin? ©haxygrafie/Flickr

Der Einsatz alternativer Methoden bei Allergien ist allerdings umstritten.
So übernehmen die Krankenkassen nur in Ausnahmefällen die Kosten für diese Heilverfahren, weil meistens ein Wirkungsnachweis fehlt.
Trotzdem sorgen alternative Heil- und Testmethoden wie Pendeln, Eigenblutbehandlung, Bioresonanz- und Bachblüten-Therapie als Wundermittel gegen Allergien und Asthma immer wieder für Schlagzeilen. Was ist also dran an der alternativen Allergiebehandlung?

Allergologen haben Alternativmethoden unter die Lupe genommen. weiter Lesen »


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22. Juli 2008
Autor: Christophe

Eine australische Studie, die über 8500 Australier zwischen 7 und 44 Jahren beobachtete, hat einen Zusammenhang zwischen Neurodermitis in der Kindheit und späterer Asthmaerkrankung festgestellt.

Dabei war die Zahl derjenigen Personen, die als Kind Neurodermitis hatten, und später dann Asthmatiker geworden sind, doppelt so hoch wie die von Versuchsteilnehmern, die keine Hautkrankheit in der Kindheit gehabt haben. Das bedeutet, jedenfalls gehen die Wissenschaftler der Studie davon aus, dass zwischen Kindheits-Neurodermitis und Erwachsenem-Asthma ein zumindest statistischer Zusammenhang besteht.

Wenn der Mensch also bereits als Baby neurodermitischen Ausschlag hat, ist die Chance größer, dass er das volle Allergie-Programm mit Heuschnupfen und sich verlagerndem Asthma absolvieren müssen wird. Von den Ärzten wurde gefordert, dass eine effektivere Therapie gegen das Exzem gesucht werden müsse, um den nachfolgenden Krankheiten effektiver vorzubeugen.

Diese Schlussfolgerung scheint mir als medizinischem Laien nicht ganz verständlich, schließlich ist die Anlage für Neurodermitis und damit die höhere Anfälligkeit für allergische Krankheiten - vorausgesetzt, die Studienergebnisse stimmen - doch trotzdem vorhanden, auch wenn man die Symptome bekämpft? Anscheinend gehen die Ärzte davon aus, dass nur der Ausbruch der Neurodermitis die asthmatische Verlagerung auslöst.

Jedenfalls hat die Studie einen interessanten Zusammenhang zutage gefördert. Es liegt jetzt an den Ärzten, in dieser Richtung die Forschungen zu intensivieren.

Quelle: Focus


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11. Juli 2008
Autor: Ariane

Latexallergien verbreiten sich immer mehr und dennoch wissen nur wenige Menschen, wie gefährlich so eine Allergie wirklich sein kann.

  • Eine unerkannte Latexallergie kann tödliche Folgen haben (so traten in den USA mindestens 15 tödliche Anaphylaxien im Zusammenhang mit Bariumkontrasteinläufen auf, zurückzuführen auf latexhaltige Darmrohre). Meistens allerdings wird der Zusammenhang mit einer zugrundeliegenden Latexallergie nicht hergestellt. Und so schätzt auch die US-amerikanische FDA, daß nur etwa 1% aller schwerwiegenden Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Latexallergie als solche erkannt und auch wirklich an sie gemeldet wurden.
  • Von der Latexallergie sind bis zu 17% des medizinischen Personals betroffen, gefährdet sind besonders Atopiker.
  • Bis zu 70% der Spina Bifida Patienten sind latexallergisch.
  • Weit wichtiger und gefährlicher als die lange bekannte Kontaktdermatitis auf Gummiinhaltsstoffe (Typ-IV-Allergie) ist die häufig noch verkannte Soforttypallergie auf Naturlatex (Typ-I-Allergie).
  • Die allergischen Symptome reichen von lokalen Hautaffektionen bis hin zu tödlich verlaufenden systemischen Reaktionen.
  • Vor allem über drei Wege der Exposition gelangt das Allergen in den Körper: über die Haut, z. B. beim Tragen von Latexhandschuhen, inhalativ über aerogene Latexpartikel, die hauptsächlich bei der Verwendung gepuderter Latexhandschuhe freigesetzt werden, bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen mit Schleimhautkontakt, hier insbesondere intraoperativ.
  • Zahllose medizinische Produkte und Artikel des täglichen Lebens enthalten Naturlatex, z.B. Untersuchungs- und OP-Handschuhe, Haushaltshandschuhe, Gesichtsmasken, Einmalkittel, Kofferdam (im zahnärztlichen Bereich), Guttapercha, Luftballons, Autoreifen und viele, viele andere (eine recht gute Übersicht bietet neben den Latexaustauschtabellen von Dr. U. Nisius die Latextransparenzliste der Fa. Dahlhausen, Fax 0223/6391348).
  • Bei der Behandlung von latexallergischen Patienten sollten unbedingt ausschließlich latexfreie Artikel verwendet werden.
  • Latexhaltige Produkte sollten als solche gekennzeichnet werden. Soweit , was leider meistens nicht der Fall ist, die Inhaltsstoffe bezeichnet sind, ist dies streng zu beachten, “hypoallergene” Handschuhe sind allerdings irreführenderweise meistens latexhaltig!
  •   Latexallergische Patienten müssen ihre Ärzte, Zahnärzte, Pflegepersonal etc. über ihre Allergie informieren, soweit sie davon wissen; es muß aber auch bei jedem Patienten gezielt nach einer Latexallergie im Aufnahmegespräch gefragt werden.
  • Latexallergiker sollten immer einen Allergiepaß bzw. besser ein Medic Alert Armband (leider bei uns nur schwer erhältlich) oder einen SOS-Talisman sowie einen Adrenalin-Medihaler oder einen Epinephrinautoinjektor mit sich führen, ebenso latexfreie Handschuhe.
  • Wird der Antrag auf Anerkennung der Erkrankung als Berufskrankheit und Entschädigung durch die Berufsgenossenschaften gestellt, dann sehen sich die Betroffenen meist mit speziellen Problemen juristischer und auch medizinisch-gutachterlicher Natur konfrontiert, sodaß fachliche Beratung dringend zu empfehlen ist.
  • Selbsthilfegruppen ermöglichen eine bessere Vertretung der Interessen latexallergischer Menschen und können insbesondere auch den wertvollen und hilfreichen Informationsaustausch unter den Betroffenen fördern.

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9. Juli 2008
Autor: Christophe

Photo- oder lichtallergische Reaktionen sind seltene, allergische Irritationen der Haut, die in Kontakt mit Sonnenlicht ausgelöst werden. Dabei bilden bestimmte Substanzen, beispielsweise Kosmetikprodukte, Arzneimittel oder Pflanzen, im Zusammenspiel mit dem UVA-Licht ein Antigen, das eine photoallergische Reaktion auslöst. Die photoallergische Reaktion kann jedoch nicht mit einer Sonnenallergie gleichgesetzt werden, bei der die Haut ohne einen immunbiologischen Prozess überempfindlich auf Licht reagiert.

Lichtüberempfindlichkeit © Flickr mysza831

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8. Juli 2008
Autor: Ariane

Bis vor Kurzem war die Histamin-Intoleranz (kurz HI oder HIT) eine sehr seltene Diagnose, wodurhc leider viele Betroffene einen langen Leidensweg erdulden mussten.

Mittlerweile hat sich jedoch auch bis zu den Ärzten und Heilpraktikern herumgesprochen, dass es mehr Betroffene gibt, als angenommen.
Unter Histamin-Intoleranz / Histaminose versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin. 80 Prozent der erkrankten Patienten sind weiblichen Geschlechts mittleren Alters.

Antihistamine können die Beschwerden lindern, aber nicht heilen ©sunshinecity/Flickr

Es handelt sich hierbei um eine sogenannte “Pseudoallergie“, was die Ganze Sache natürlich keineswegs besser oder erträglicher für die Betroffenen macht. Vielmehr gestaltet es die Diagnose aufwendiger und schwieriger. weiter Lesen »


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4. Juli 2008
Autor: Ariane

Grad jetzt im Sommer haben es viele Allergiker besonders schwer. Nicht nur die Pollen, die in der Luft liegen, machen ihnen zu schaffen, sondern oftmals auch die Tierchen, die durch die Lüfte summen und brummen.

Was für gesunde Menschen nur ein kleiner Insektenstich ist, kann für den Allergiker unangenehm bis lebensbedrohlich sein.
Die Symptome reichen von besonders juckenden Stellen über Quaddeln bis zu Atemnot und Bewusstlosigkeit. Heutzutage leiden in Deutschland ca. 1,5 Millionen Menschen an einer Insektengiftallergie, Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Insektenstiche können für Allergiker zur ernsthaften Gefahr werden ©timitalia/Flickr

Daher muß eine Insektengiftallergie unbedingt behandelt werden. weiter Lesen »


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1. Juli 2008
Autor: Ariane

Allergien haben sich zu einer Volkskrankheit entwickelt und immer mehr Menschen leiden unter ihnen.
Dass eine Allergie jeden treffen kann, wird aus folgendem Beitrag vom WDR ersichtlich.


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