Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Archiv für Mai, 2008

26. Mai 2008
Autor: Christophe

Eines Tages waren sie da, kleine Quaddeln rund um meinen Bauchnabel. Gut dachte ich, vom Schwitzen vielleicht und wartete ab. Leider verschwanden die Quaddeln nicht sondern vermehrten sich eher, dazu juckten sie fürchterlich.

Und da ich mich vor allem nachts nicht beherrschen konnte, hatte ich sie bald blutig gekratzt. Seltsamerweise traten die Quaddeln kurze Zeit später auch an meinem Handgelenk auf, genauso juckend wie am Bauch. Als ich meinen Hausarzt aufsuchte, fragte er mich zunächst einmal, warum ich nicht früher gekommen sei. Denn die Quaddeln hatten sich durch das ganze Gekratze entzündet und sahen wirklich schlimm aus. Sein zweiter Satz war, dass es sich bei meinem Ausschlag wohl um eine Kontaktallergie handle und er mich deshalb an einen Allergologen überweisen würde.

Einen Termin beim Facharzt bekam ich erstaunlich schnell und genauso schnell wurde ein Allergietest durchgeführt. Dazu wurden mir verschiedene Metallscheibchen mit Pflaster angeklebt, das Ganze musst zwei Tage einwirken juckte aber ziemlich schnell ganz schön stark. Resultat des Testes war eine Nickelallergie, ich hatte Ausschlag am Bauch weil ich auf den Knopf meiner Jeans, der wohl Nickel enthielt allergisch reagierte. Und für das pickelige Handgelenk war die Uhr verantwortlich.

Der Arzt empfahl mir alles zu meiden, was Nickel enthielt, ich versuchte mich daran zu halten. Aber gibt es nicht viele Hosen, die ohne Hosenknopf auskommen, auf Modeschmuck kann man ja leicht verzichten. Aber Hosen? Die braucht doch jeder! So habe ich einen kleinen Trick entwickelt, ich bestreiche die Rückseiten aller Metalldinge, die ich direkt auf der Haut trage mit farblosem Nagellack. Das hilft super und kostet wenig Geld. A Propos Geld - damit spiele ich jetzt auch nicht mehr so viel rum wie früher…


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23. Mai 2008
Autor: Christophe

Ob in Mauern von Gebäuden, Lebensmitteln, Holzvertäfelungen, Möbeln, Matratzen, Zimmerpflanzen oder sogar in Luftbefeuchtern. Es gibt ihn nahezu fast überall und oft ist er nur schwer zu entdecken. Der Schimmelpilz! Er verbreitet sich rasch und kann Menschen, die ihm ausgesetzt sind, starke gesundheitliche Schäden zufügen.

Erste Symptome zeigen sich durch Konzentrationsschwierigkeiten und ständiger Müdigkeit. Weitere Anzeichen können Niesattacken, Schnupfen, angeschwollene Nasenschleimhäute, Bindehautentzündungen, Husten, Asthma und sogar Fieber sein. Leidet man aus unerklärlichen Gründen an einer dieser Beschwerden sollte man eine Schimmelpilzallergie in Betracht ziehen und nach der Ursache suchen. Zudem ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen, welcher nach einem Allergietest die nötige Behandlung einleiten wird.

Da sich dieser Schimmelpilz ebenso in Lebensmitteln ausbreitet, kann es vorkommen, dass man durch Unachtsamkeit solche zu sich nimmt. Der Magen macht sich bemerkbar. Es kommt zu Durchfall, Blähungen oder sogar zu Erbrechen. In diesem Fall sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

Kann man Vorbeugen?
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Ja - In Wohnräumen sollte man regelmäßig lüften und dafür sorgen, dass Möbel nicht zu dicht an Wänden stehen, wegen der Luftzirkulation. Gemüse sollte man im Kühlschrank aufbewahren und Obst möglichst nicht zu lange lagern. Dies sind aber nur einige Beispiele dafür, wie man diesem Schimmelpilz entgegentreten kann.

Auf jeden Fall sollte man nicht aus falscher Scham solch einen Befall vertuschen. Die Ursachen müssen beseitigt werden, denn die Folgeschäden können zu ernsthaften Erkrankungen führen die nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen.


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14. Mai 2008
Autor: Christophe

Sonne - manchmal eine Gefahr © flickr / Tony the Misfit

Unverträglichkeit auf UV-Strahlung kann zu einem echten Problem werden, gerade jetzt, wo die Sonnentage zunehmen und sich das Klima in den nächsten Jahren wohl südländischer wandeln wird.

Eine schöne Übersicht über die einzelnen Formen der Sonnenallergie findet sich bei incantator.de. Danach gibt es drei Formen von Sonnenallergie: Allergie auf Sonneneinstrahlung (Polyphorme Lichtdermatose), allergische Reaktionen auf Sonnenlicht in Verbindung mit fettigen Hautcremes (Mallorca-Akne) und allergische Reaktion auf die Verbindung von Medikamenten und Sonneeinstrahlung.

Den letzten beiden Allergieformen ist relativ einfach zu begegnen, fettfreie Cremes benutzen und das Medikament absetzen. Im ersten, häufigsten Fall, der Polyphormen Lichtdermatose, hilft eine schrittweise Gewöhnung des Körpers an die Sonne.

Lichtallergie ist keine Allergie, die im herkömmlichen Sinne bekämpft werden kann. Man kann vor allem versuchen, den Körper an die Sonne zu gewöhnen und bleibt ansonsten im Schatten.


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7. Mai 2008
Autor: Christophe

Medikamente sind alltäglicher geworden © flickr / rselph

Arzneimittelallergien sind häufiger, als man denkt. Laut einem Artikel des Stern zum Thema hat jeder vierte Erwachsene schon einmal eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Medikament gezeigt.

Ist ja eigentlich auch logisch, gerade bei chemischen Präparaten ist ja die Gefahr immer gegeben, dass allergisch unverträgliche Stoffe in zu hohen Dosen enthalten sind. Stern und Wikipedia nennen als häufigste Verursacher Antibiotika und Schmerzmittel. Ein Grund mehr, bei Einsatz derselben so sparsam und vorsichtig wie möglich vorzugehen! Auch sogenannte Lokalanästhetika, also Betäubungsmittel, können allergische Reaktionen hervorrufen.

Nicht immer gesund - Pillen © flickr / ShutrAußerdem werden eine Vielzahl weiterer Medikamente genannt. Erleidet man eine allergische Reaktion während einer Operation, muss man sich darüber sowieso keine Sorgen machen, weil man meistens unter Narkose liegt und die Ärzte einen (hoffentlich) entsprechend behandeln. Es kann aber auch zu Hause, nachdem man beispielsweise Aspirin genommen hat, dazu kommen.

Woran also erkennt man, dass man auf Medikamente allergisch ist?
Die häufigsten allergischen Reaktionen auf Arzneimittel haben mit der Haut zu tun. Rötung und Ausschläge sind das häufigste Zeichen für Arzneimittelunverträglichkeit.

Auch alle anderen Arten von Hautexzemen und Blasenbildung sind ein wichtiger Hinweis, also nicht erschrecken, sondern erstmal das Medikament absetzen. Dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. In seltenen Fällen tritt ein allergischer Schock auf, oder es werden Asthma-ähnliche Probleme und Kreislaufbeschwerden verzeichnet.

Arzneimittelallergie ist eine ziemlich unangenehme Allergie, weil einem die Produkte, die einem eigentlich helfen sollen, umso mehr schaden. Deswegen haben viele Leute eine Heidenangst davor. Es ist jedoch in den seltensten Fällen wirklich jemand zu Schaden gekommen, nach Absetzen des Präparates und einer mit dem Arzt besprochenen Gegentherapie sollte das Problem zu beheben sein.


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